Wohin fließt dein Geld? Trag dein Nettoeinkommen und deine Ausgaben ein, und der Rechner zeigt dir als Flussdiagramm, was vom Einkommen für Wohnen, Verkehr, Ernährung, Freizeit und Sparen draufgeht und was am Monatsende übrig bleibt. Dazu bekommst du Sparquote, Wohnkostenquote und den Vergleich mit dem österreichischen Durchschnittshaushalt.
Überschuss pro Monat
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Mein Haushaltsbudget
Fahr mit der Maus über einen Fluss, um Betrag und Anteil zu sehen. Kleine Posten stehen ohne Beschriftung, aber in der Tabelle unten.
Vergleich mit dem österreichischen Durchschnittshaushalt
| Ausgabengruppe | Du | Ø Österreich | Abweichung |
|---|
Anteile an den Verbrauchsausgaben (fix und variabel, ohne Sparen). Abweichungen ab 5 Prozentpunkten sind markiert. Quelle: Statistik Austria, Konsumerhebung 2024/25 – durchschnittlich 4.170 € Verbrauchsausgaben pro Haushalt und Monat, alle Haushaltsgrößen, inklusive größerer Anschaffungen. Der Vergleich ist eine Orientierung, kein Maßstab.
Tabelle anzeigen
| Position | € pro Monat | € pro Jahr | % vom Einkommen |
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Hinweis: Dieser Rechner liefert eine unverbindliche Übersicht auf Basis deiner eigenen Eingaben. Er ist keine Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung. Die vorausgefüllten Werte sind frei gewählte Beispiele. Die Berechnung läuft in deinem Browser, es werden keine Eingaben an uns übertragen oder gespeichert.
Die Faustregeln zu Sparquote und Wohnkosten sind Richtwerte und passen nicht für jede Lebenssituation. Der Vergleich mit dem Durchschnittshaushalt beruht auf der Konsumerhebung 2024/25 von Statistik Austria (COICOP-Ausgabengruppen). Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: September 2026.
Inhalt
So funktioniert der Rechner
Trag links dein Nettoeinkommen ein, danach deine Ausgaben je Gruppe und den Betrag, den du jeden Monat sparst oder anlegst. Jedes Feld nimmt Monats- oder Jahresbeträge, die Auswahl steht direkt neben dem Feld. Jahresbeträge, etwa für Urlaub oder Versicherungen, rechnet der Rechner automatisch auf den Monat um. Felder, die für dich nicht passen, lässt du einfach leer.
Rechts siehst du sofort, ob am Monatsende ein Überschuss bleibt oder ein Fehlbetrag entsteht. Das Flussdiagramm zeigt, wie sich dein Einkommen auf fixe Ausgaben, variable Ausgaben, Sparen und Überschuss aufteilt und welche Gruppen am meisten kosten. Je dicker ein Strom, desto mehr Geld fließt dort hin.
Unter „Darstellung“ gibst du dem Diagramm einen eigenen Titel und wählst, ob Beträge in Euro, in Prozent oder beides angezeigt werden. Die Grafik kannst du als JPG speichern, die ganze Auswertung als PDF oder als CSV-Datei für Excel. Mit „Link zur Berechnung kopieren“ bekommst du einen Link, der deine Eingaben wiederherstellt.
Die Ausgabengruppen
Die Ausgabengruppen folgen der Einteilung, die Statistik Austria in der Konsumerhebung verwendet (COICOP). Das hat einen praktischen Grund: So kannst du deine Anteile direkt mit dem österreichischen Durchschnitt vergleichen. Unter jedem Feld steht, was in die Gruppe gehört.
Ein paar Zuordnungen, über die man stolpern kann: Die Kfz-Versicherung zählt zu den Versicherungen, nicht zum Verkehr. Streaming-Dienste und Fitnessstudio gehören zu Freizeit, Sport und Kultur, Internet und Handy zu Information und Kommunikation. Kinderbetreuung und Friseur stehen unter „Andere Waren und Dienstleistungen“, Schulgeld und Kurse unter Bildung. Restaurantbesuche sind Gastronomie, Lebensmittel für zu Hause sind Ernährung.
Fixe und variable Ausgaben
Fixe Ausgaben laufen jeden Monat in ähnlicher Höhe, oft per Vertrag: Miete oder Kreditrate, Energie, Versicherungen, Internet und Handy, Schulgeld. Sie lassen sich nur mit Vorlauf ändern, etwa durch einen Anbieterwechsel oder eine Kündigung.
Variable Ausgaben schwanken und lassen sich kurzfristig steuern: Lebensmittel, Kleidung, Verkehr, Freizeit, Gastronomie, Urlaub. Wer sparen will, findet hier meist den schnellsten Hebel. Ein hoher Fixkostenanteil bedeutet dagegen wenig Spielraum, wenn das Einkommen einmal ausfällt.
Sparquote und Wohnkostenquote
Die Sparquote ist der Anteil deines Nettoeinkommens, den du jeden Monat zur Seite legst oder anlegst. Als Faustregel gelten 10 bis 20 Prozent, ab 20 Prozent bist du im oberen Bereich. Wichtiger als die genaue Zahl ist, dass der Betrag automatisch am Monatsanfang abgebucht wird, zum Beispiel per Dauerauftrag oder Sparplan.
Die Wohnkostenquote zeigt, wie viel deines Nettoeinkommens für Wohnen und Energie draufgeht. Bis etwa 30 Prozent gilt Wohnen als gut leistbar, über 40 Prozent bleibt wenig für alles andere. In Städten liegen viele Haushalte darüber, das ist dann kein persönliches Versagen, aber ein Grund, die übrigen Ausgaben umso genauer anzusehen.
Bleibt am Ende ein Überschuss, zeigt dir der Rechner, was daraus wird, wenn du ihn zehn Jahre lang anlegst. Die genaue Rechnung mit deinem Zinssatz machst du im Zinseszinsrechner. Ein Fehlbetrag heißt: Du gibst mehr aus, als du einnimmst. Das geht eine Zeit lang über Erspartes oder den Kontorahmen, auf Dauer aber nicht.
Vergleich mit dem Durchschnittshaushalt
Statistik Austria erhebt alle fünf Jahre in der Konsumerhebung, wofür die Haushalte in Österreich ihr Geld ausgeben. Nach der aktuellen Erhebung 2024/25 gibt ein Haushalt im Schnitt rund 4.170 Euro pro Monat aus. Mehr als ein Viertel davon entfällt auf Wohnen und Energie, danach folgen Verkehr, Ernährung und Freizeit.
Der Rechner vergleicht nicht die Beträge, sondern die Anteile: Wie viel Prozent deiner Verbrauchsausgaben gehen für Wohnen drauf, und wie viel sind es im Durchschnitt? So ist der Vergleich unabhängig davon, ob du allein lebst oder mit Familie. Abweichungen ab fünf Prozentpunkten werden markiert. Sie sind ein Anlass, genauer hinzuschauen, aber kein Urteil: Wer am Land wohnt, gibt mehr für Verkehr aus; wer in Wien wohnt, mehr für Freizeit. Und der Durchschnitt enthält auch große Anschaffungen wie ein Auto oder eine Küche, die viele Haushalte nicht aus dem laufenden Einkommen zahlen.
FAQ – häufige Fragen
Was ist ein Flussdiagramm (Sankey-Diagramm)?
Ein Sankey-Diagramm zeigt Mengenflüsse, hier Geldflüsse. Die Breite jedes Stroms entspricht dem Betrag. Links steht dein Einkommen, rechts landen die Ausgaben, das Sparen und der Überschuss. So siehst du auf einen Blick, welche Posten dein Budget bestimmen.
Wie trage ich das 13. und 14. Gehalt ein?
Am einfachsten gibst du beim Einkommen dein gesamtes Jahresnetto ein und wählst „€ / Jahr“. Der Rechner teilt es dann durch zwölf. Alternativ rechnest du selbst: Jahresnetto geteilt durch zwölf ist dein durchschnittliches Monatseinkommen inklusive Sonderzahlungen.
Wohin gehört die Kreditrate für die Wohnung?
Zu „Wohnen und Energie“, genauso wie eine Miete. Betriebskosten, Strom, Gas, Heizung, Wasser und Müll kommen ebenfalls dort hinein. Raten für einen Konsumkredit trägst du bei der Gruppe ein, für die der Kredit aufgenommen wurde, zum Beispiel Autokredit unter Verkehr.
Was mache ich mit Ausgaben, die nur einmal im Jahr anfallen?
Trag den Jahresbetrag ein und stell das Feld auf „€ / Jahr“. Der Rechner rechnet ihn auf den Monat um. Das ist wichtig, weil Urlaub, Versicherungen oder die Autoreparatur im Monatsbudget sonst fehlen und am Jahresende ein Loch reißen.
Warum zählt Sparen nicht zu den Ausgaben?
Weil das Geld nicht weg ist, sondern dir weiter gehört. Der Rechner zeigt Sparen deshalb als eigenen Strom und berechnet daraus die Sparquote. Beim Vergleich mit dem Durchschnittshaushalt bleibt Sparen außen vor, weil die Konsumerhebung nur Verbrauchsausgaben erfasst.
Woher kommen die Durchschnittswerte?
Aus der Konsumerhebung 2024/25 von Statistik Austria. Dafür haben 6.689 zufällig ausgewählte Haushalte zwei Wochen lang jede Ausgabe in ein Haushaltsbuch eingetragen. Die Anteile je Ausgabengruppe sind im Rechner hinterlegt. Die nächste Erhebung folgt in etwa fünf Jahren.
Mein Wohnanteil liegt weit über dem Durchschnitt. Ist das schlimm?
Nicht unbedingt. Der Durchschnitt mischt Eigentümer ohne Kredit, Mieter in Wien und Familien am Land. Entscheidend ist, ob dir nach dem Wohnen genug für alles andere und fürs Sparen bleibt. Liegt deine Wohnkostenquote über 40 Prozent, lohnt sich ein Blick auf Wohnbeihilfe, Energiekosten oder mittelfristig eine günstigere Wohnung.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Berechnung läuft in deinem Browser. Es werden keine Eingaben an uns übertragen oder gespeichert. Beim kopierten Link stehen die Werte nur im hinteren Teil der Adresse, den dein Browser nicht an den Server schickt. Wer den Link hat, sieht allerdings deine Zahlen. Teile ihn also nur, wenn du das willst.
Kann ich die Auswertung speichern?
Ja. Das Flussdiagramm gibt es als JPG, die gesamte Auswertung mit Tabelle und Durchschnittsvergleich als PDF, die Zahlen als CSV-Datei für Excel. Der Link zur Berechnung stellt deine Eingaben wieder her, damit du das Budget später anpassen kannst.
Haftungsausschluss
Der Haushaltsbudget-Rechner von Finanzgeier ist ein kostenloses Informationsangebot. Alle Ergebnisse sind unverbindliche Übersichten auf Basis deiner eigenen Eingaben. Die vorausgefüllten Werte sind frei gewählte Beispiele. Der Rechner ist keine Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung.
Die Faustregeln zu Sparquote und Wohnkosten sind Richtwerte, die nicht für jede Lebenssituation passen. Die Durchschnittswerte stammen aus der Konsumerhebung 2024/25 von Statistik Austria; die Zuordnung deiner Eingaben zu den Ausgabengruppen liegt bei dir, Abweichungen zur amtlichen Systematik sind möglich. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Ergebnisse und für Entscheidungen, die du auf dieser Grundlage triffst. Bei Schulden oder einem dauerhaften Fehlbetrag hilft dir die staatlich anerkannte Schuldnerberatung kostenlos weiter. Stand: September 2026.

