# Energie in Österreich: woher sie kommt, wofür wir sie brauchen und wie der Preis entsteht

- Link: https://www.finanzgeier.at/wirtschaft/energie-in-oesterreich/
- Published: 2026-10-17T09:27:14+02:00
- Author: finanzgeier

Zuletzt aktualisiert: 17.10.2026

2020 kostete eine Megawattstunde Strom im österreichischen Großhandel im Schnitt
rund 33 Euro, 2022 waren es rund 261 Euro, fast das Achtfache. Für einen Haushalt
mit 3.500 Kilowattstunden Verbrauch im Jahr hätte allein der Sprung von 2021 auf
2022 rund 650 Euro mehr bedeutet, wenn der Lieferant die gestiegenen Kosten voll
weitergegeben hätte (Beispielwerte). Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine
ist Energie Dauerthema in den Schlagzeilen, und auch Handelsstreitigkeiten großer
Länder sorgen immer wieder für Unruhe. Gas- und Strompreise haben starke Sprünge
hinter sich und belasten Haushalte und vor allem Unternehmen, was wiederum die Preise
für alles andere treibt. Diese Seite geht den Weg der Energie in Österreich Schritt
für Schritt: wofür wir sie brauchen, woher sie kommt, welche Rolle Wasserkraft und
Gas spielen, wie Strom und Gas gehandelt werden, wer den Markt überwacht und warum
der Preis trotz viel Wasserkraft vom Weltmarkt abhängt.

## Inhalt

 * [Wofür Österreich Energie braucht](https://www.finanzgeier.at/wirtschaft/energie-in-oesterreich/#wofür-österreich-energie-braucht)
 * [Woher die Energie kommt](https://www.finanzgeier.at/wirtschaft/energie-in-oesterreich/#woher-die-energie-kommt)
 * [Strom: viel Wasserkraft, aber nicht immer genug](https://www.finanzgeier.at/wirtschaft/energie-in-oesterreich/#strom-viel-wasserkraft-aber-nicht-immer-genug)
 * [Gas: vom russischen Lieferanten zum Weltmarkt](https://www.finanzgeier.at/wirtschaft/energie-in-oesterreich/#gas-vom-russischen-lieferanten-zum-weltmarkt)
 * [Wie Strom und Gas gehandelt werden](https://www.finanzgeier.at/wirtschaft/energie-in-oesterreich/#wie-strom-und-gas-gehandelt-werden)
 * [Wer den Markt überwacht: die E-Control](https://www.finanzgeier.at/wirtschaft/energie-in-oesterreich/#wer-den-markt-überwacht-die-econtrol)
 * [Was Preissprünge für Haushalte und Unternehmen bedeuten](https://www.finanzgeier.at/wirtschaft/energie-in-oesterreich/#was-preissprünge-für-haushalte-und-unternehmen-bedeuten)
 * [Wie alles zusammenhängt](https://www.finanzgeier.at/wirtschaft/energie-in-oesterreich/#wie-alles-zusammenhängt)

## Wofür Österreich Energie braucht

Am meisten Energie fließt in den Verkehr, rund ein Drittel des gesamten Endverbrauchs,
vor allem als Diesel und Benzin für Autos und Lastwagen. Danach folgen mit je gut
einem Viertel die privaten Haushalte, die vor allem heizen und Warmwasser bereiten,
und die Industrie, die Wärme und Strom für Stahl, Papier, Chemie und viele andere
Produkte braucht. Dienstleister wie Büros, Geschäfte und Spitäler verbrauchen knapp
ein Zehntel, die Landwirtschaft rund 2 Prozent. Endverbrauch heißt dabei die Energie,
die tatsächlich beim Verbraucher ankommt, also ohne die Verluste in Kraftwerken 
und Leitungen.

![Energetischer Endverbrauch in Österreich 2024, insgesamt 1.044 Petajoule: Verkehr
33 Prozent, Haushalte 28, Industrie 28, Dienstleistungen 9, Landwirtschaft 2 Prozent.
Nach Energieträgern: Öl 35 Prozent, Strom 22, Erneuerbare 20, Gas 15, Rest 8 Prozent.](
https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/energie-grafik1_verbrauch.
png "Energie in Österreich: woher sie kommt, wofür wir sie brauchen und wie der 
Preis entsteht 1")

Nach Energieträgern betrachtet sind Ölprodukte mit 35 Prozent des Endverbrauchs 
noch immer die Nummer eins. Strom kommt auf 22 Prozent, erneuerbare Energieträger
wie Holz und Pellets auf 20 Prozent und Erdgas auf 15 Prozent, der Rest ist vor 
allem Fernwärme. Fast drei Viertel des Endverbrauchs hängen damit direkt oder über
die Stromerzeugung an Öl, Gas und Strom, also an Energie, deren Preis am Markt gebildet
wird.

## Woher die Energie kommt

Österreich hat viel Wasser und viel Wald, aber kaum Öl und Gas. Erneuerbare Energie
deckt gut ein Drittel des gesamten Energiebedarfs, deutlich mehr als im Durchschnitt
der EU mit rund einem Fünftel. Den Rest liefern fossile Energieträger: Öl mit einem
Drittel, Erdgas mit einem Fünftel und Kohle, vor allem für die Stahlerzeugung, mit
knapp 8 Prozent. Das Öl und das Gas kommen fast vollständig aus dem Ausland.

![Bruttoinlandsverbrauch 2025 nach Energieträgern: Öl 33,3 Prozent, Erdgas 19,6,
Holz und Biomasse 19,8, Wasserkraft 8,8, Kohle 7,6, Wind und Sonne 4,9, Sonstige
6,0 Prozent. 55 Prozent der Energie werden netto importiert, für Energieimporte 
gab Österreich 2025 12,7 Milliarden Euro aus; erneuerbar sind 36 Prozent des Bedarfs,
in der EU 21 Prozent.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/energie-
grafik2_herkunft.png "Energie in Österreich: woher sie kommt, wofür wir sie brauchen
und wie der Preis entsteht 2")

Unterm Strich muss Österreich mehr als die Hälfte seiner Energie netto einführen,
2025 waren es rund 55 Prozent. Für Energieimporte hat Österreich 2025 rund 12,7 
Milliarden Euro ausgegeben, im Durchschnitt der fünf Jahre davor waren es rund 16
Milliarden Euro im Jahr. Das zeigt, wie stark die Kosten mit den Weltmarktpreisen
schwanken, auch wenn die Menge ungefähr gleich bleibt. Was für den [Außenhandel](https://www.finanzgeier.at/wirtschaft/exporte-und-aussenhandel/)
eines kleinen Landes allgemein gilt, trifft auf Energie ganz besonders zu: Ohne 
Importe ist die Versorgung nicht möglich.

## Strom: viel Wasserkraft, aber nicht immer genug

Beim Strom steht Österreich besser da als die meisten Länder Europas. 2024 kamen
rund 86 Prozent des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen, allein die Wasserkraft
lieferte 58 Prozent, aus Laufkraftwerken an den Flüssen und aus Speicherkraftwerken
in den Bergen. Wind und Sonne trugen zusammen rund 22 Prozent bei, und sie wachsen
jedes Jahr kräftig. Gaskraftwerke lieferten knapp 10 Prozent.

![Stromerzeugung in Österreich 2024: Wasserkraft 58,0 Prozent, Wind 11,8, Photovoltaik
10,3, Erdgas 9,6, Biomasse 5,9, Sonstige 4,4 Prozent; 86 Prozent erneuerbar. Im 
Sommer viel Wasser und Sonne mit oft Überschuss, im Winter wenig Wasser und hoher
Bedarf, dann laufen Gaskraftwerke und Strom wird importiert.](https://www.finanzgeier.
at/wp-content/uploads/2026/10/energie-grafik3_strom.png "Energie in Österreich: 
woher sie kommt, wofür wir sie brauchen und wie der Preis entsteht 3")

Die Wasserkraft hat aber einen Haken: Sie hängt vom Wetter ab. Je nach Niederschlag
schwankt ihr Anteil zwischen 54 und 67 Prozent, und im Winter, wenn am meisten Strom
gebraucht wird, führen die Flüsse am wenigsten Wasser. Dann laufen Gaskraftwerke,
und Österreich kauft Strom im Ausland. Von 2000 bis 2022 hat Österreich über das
Jahr gerechnet mehr Strom importiert als exportiert, 2023 und 2024 gab es dank viel
Wasser einen Überschuss, und 2025 war Österreich wieder Nettoimporteur.

## Gas: vom russischen Lieferanten zum Weltmarkt

Über Jahrzehnte hat Österreich sein Gas zum Großteil aus Russland bezogen, zuletzt
rund 80 Prozent der Importe, gesichert über langfristige Verträge. Mit dem Krieg
in der Ukraine ist diese Strategie zusammengebrochen. Seit Jänner 2025 fließt kein
russisches Gas mehr durch die Ukraine, und Österreich bezieht sein Gas über Deutschland
und Italien. Dorthin kommt es aus Norwegen, den Niederlanden und Belgien, aus Nordafrika
und als verflüssigtes Erdgas per Schiff aus aller Welt, etwa aus den USA und Katar.
Verflüssigtes Erdgas heißt LNG, Liquefied Natural Gas.

![Woher das Gas kommt: Seit Jänner 2025 bezieht Österreich Gas über Deutschland,
das es aus Norwegen, den Niederlanden, Belgien und als LNG per Schiff bekommt, und
über Italien mit Gas aus Nordafrika und LNG aus den USA und Katar. Früher kamen 
rund 80 Prozent der Importe aus Russland. Verbrauch: Industrie 39 Prozent, Kraftwerke
27, Haushalte 25 Prozent; die Speicher fassen rund 100 Terawattstunden.](https://
www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/energie-grafik4_gas.png "Energie in
Österreich: woher sie kommt, wofür wir sie brauchen und wie der Preis entsteht 4")

Gebraucht wird Gas vor allem in der Industrie mit rund 39 Prozent, in Kraftwerken
für Strom und Fernwärme mit rund 27 Prozent und in Haushalten, Büros und der Landwirtschaft
mit rund 25 Prozent. Ein Vorteil Österreichs sind die großen Gasspeicher: Sie fassen
rund 100 Terawattstunden, mehr als das Land in einem Jahr verbraucht. Im Sommer 
werden sie befüllt, im Winter geleert. Speicher sichern die Versorgung, aber nicht
den Preis, denn das Gas für die Speicher muss zum jeweiligen Marktpreis gekauft 
werden.

## Wie Strom und Gas gehandelt werden

Strom und Gas werden an Börsen gehandelt wie Aktien, nur dass die Ware über Leitungen
geliefert wird. Für Strom gibt es den Handel für den nächsten Tag, Day-Ahead genannt,
bei dem für jede Stunde und inzwischen jede Viertelstunde ein Preis entsteht, und
den Terminhandel, bei dem Lieferanten Monate und Jahre im Voraus einkaufen. Gas 
wird an Handelsplätzen wie dem niederländischen TTF gehandelt, dem wichtigsten Gaspreis
Europas, und am österreichischen Knoten in Baumgarten. Der Preis entsteht dabei 
aus [Angebot und Nachfrage](https://www.finanzgeier.at/wirtschaft/angebot-und-nachfrage/).

![Merit-Order als Schema: Kraftwerke werden nach ihren Kosten gereiht, Wasser, Wind,
Sonne, Biomasse, Gas und Öl. Das teuerste Kraftwerk, das in einer Stunde noch gebraucht
wird, hier Gas, setzt den Preis für alle; auch Strom aus Wasserkraft bekommt dann
den Preis des Gaskraftwerks.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/
10/energie-grafik5_merit_order.png "Energie in Österreich: woher sie kommt, wofür
wir sie brauchen und wie der Preis entsteht 5")

Beim Strom gilt eine besondere Regel, die Merit-Order, also die Reihenfolge der 
Kraftwerke nach ihren Kosten. Zuerst kommen die billigsten zum Zug, Wasser, Wind
und Sonne, dann die teureren, zuletzt Gaskraftwerke. Den Preis für alle bestimmt
das teuerste Kraftwerk, das in dieser Stunde noch gebraucht wird. Läuft ein Gaskraftwerk,
bekommt auch der Strom aus dem billigen Wasserkraftwerk den Gaspreis. Und weil Österreich
mit seinen Nachbarn über Leitungen eng verbunden ist, gleichen sich die Preise in
Europa weitgehend an. Deshalb hängt der Strompreis trotz viel Wasserkraft am Gaspreis
und damit am Weltmarkt: Wir sitzen eben alle in einem Boot.

## Wer den Markt überwacht: die E-Control

Damit dieser Markt nach fairen Regeln funktioniert, gibt es in Österreich eine eigene
Behörde, die E-Control, vollständig Energie-Control Austria. Sie ist die unabhängige
Regulierungsbehörde für Strom und Gas und wurde 2001 mit der Öffnung des Strommarkts
geschaffen. Seither kann sich jeder Haushalt seinen Lieferanten selbst aussuchen,
und die E-Control achtet darauf, dass dabei alle die gleichen Chancen haben. Wichtig
ist, was sie nicht tut: Den Preis für die Energie selbst legt sie nicht fest, der
entsteht am Markt.

![Was die E-Control macht: Sie legt nicht den Energiepreis fest, aber die Netzentgelte.
Ihre Aufgaben: Netzentgelte festlegen, Marktregeln aufstellen, den Großhandel auf
Insiderhandel und Marktmanipulation überwachen, die Versorgungssicherheit beobachten
und Statistiken erstellen, den Tarifkalkulator anbieten und als Schlichtungsstelle
bei Streit mit Lieferant oder Netzbetreiber helfen.](https://www.finanzgeier.at/
wp-content/uploads/2026/10/energie-grafik6_e_control.png "Energie in Österreich:
woher sie kommt, wofür wir sie brauchen und wie der Preis entsteht 6")

Fest legt sie aber die Netzentgelte, also das, was du für den Transport von Strom
und Gas über die Leitungen zahlst. Die Netze sind ein natürliches Monopol, denn 
in jeder Region gibt es nur einen Netzbetreiber, und deshalb prüft die E-Control
dessen Kosten und bestimmt die Entgelte jedes Jahr per Verordnung. Außerdem stellt
sie die Regeln für den Markt auf, überwacht den Wettbewerb und den Großhandel auf
Insiderhandel und Marktmanipulation, beobachtet die Versorgungssicherheit und erstellt
die offiziellen Statistiken zu Strom, Gas und Ökostrom. Für Verbraucher besonders
nützlich sind zwei Angebote: der Tarifkalkulator, der alle Strom- und Gasangebote
für die eigene Postleitzahl vergleicht, und die Schlichtungsstelle, an die du dich
kostenlos wenden kannst, wenn es mit deinem Lieferanten oder Netzbetreiber Streit
gibt, etwa um eine Abrechnung.

## Was Preissprünge für Haushalte und Unternehmen bedeuten

Wie stark die Preise schwanken können, zeigen die letzten Jahre. Im Großhandel kostete
eine Megawattstunde Strom in Österreich 2020 im Schnitt rund 33 Euro, 2021 rund 
107 Euro und 2022 rund 261 Euro, in einzelnen Stunden im Sommer 2022 sogar über 
900 Euro. Danach fiel der Preis wieder, auf rund 82 Euro 2024 und rund 99 Euro 2025,
aber nicht auf das alte Niveau. Das Rechenbeispiel aus der Einleitung: Der Anstieg
von 2021 auf 2022 betrug rund 154 Euro je Megawattstunde, also 15,4 Cent je Kilowattstunde.
Bei 3.500 Kilowattstunden sind das 539 Euro, mit 20 Prozent Umsatzsteuer rund 650
Euro im Jahr. Bei den Haushalten kam der Anstieg verzögert und abgeschwächt an, 
weil Lieferanten auf Termin einkaufen und der Staat mit Zuschüssen gegengesteuert
hat.

![Strom im Großhandel in Österreich, Jahresdurchschnitt in Euro je Megawattstunde:
2019 40, 2020 33, 2021 107, 2022 261, 2023 102, 2024 82, 2025 99. Beispiel für einen
Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden: Der Anstieg von 2021 auf 2022 um 15,4 Cent je
Kilowattstunde ergibt 539 Euro, mit Umsatzsteuer rund 650 Euro im Jahr, wenn der
Lieferant die Kosten voll weitergibt.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/
2026/10/energie-grafik7_preise.png "Energie in Österreich: woher sie kommt, wofür
wir sie brauchen und wie der Preis entsteht 7")

Für Unternehmen wiegt das noch schwerer. Ein Stahlwerk, eine Papierfabrik oder eine
Bäckerei braucht Energie in großen Mengen und kann nicht einfach weniger heizen.
Steigen die Energiekosten, steigen die Preise für ihre Produkte, und so wandern 
höhere Energiepreise durch die ganze Wirtschaft. Die hohe [Inflation](https://www.finanzgeier.at/wirtschaft/inflation/)
der Jahre 2022 und 2023 ging zu einem großen Teil darauf zurück. Dazu kommt der 
Wettbewerb: Wo Energie dauerhaft teurer ist als in anderen Teilen der Welt, wird
es für energieintensive Betriebe schwerer, im Inland zu produzieren.

## Wie alles zusammenhängt

Fügt man alle Teile zusammen, ergibt sich ein Kreislauf. Ein Konflikt, ein kalter
Winter oder eine hohe Nachfrage in Asien treibt den Gaspreis am Weltmarkt. Der Gaspreis
bestimmt über die Merit-Order den Strompreis an der Börse, auch in Österreich. Die
Lieferanten geben die höheren Kosten mit Verzögerung an Haushalte und Betriebe weiter,
die Betriebe an ihre Kunden, und am Ende steigen die Preise im ganzen Land. Umgekehrt
bringen mehr Wind- und Sonnenstrom, volle Speicher und viele Lieferländer Ruhe in
den Markt. Jede Lage ist anders, und niemand weiß, wo die Preise in einem Jahr stehen.

![Wie alles zusammenhängt, als Kreislauf: Gaspreis, Strombörse, Lieferant, Betriebe
und Preise im Land; in der Mitte der Satz: Wir sitzen alle in einem Boot.](https://
www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/energie-grafik8_zusammenhang.png "
Energie in Österreich: woher sie kommt, wofür wir sie brauchen und wie der Preis
entsteht 8")

Für den eigenen Haushalt bleibt trotzdem einiges zu tun. Strom und Gas lassen sich
bei jedem Lieferanten kaufen, und der Wechsel kostet nichts und dauert meist nur
wenige Wochen. Der Tarifkalkulator der E-Control zeigt die Angebote für die eigene
Postleitzahl. Energieversorger sind Dienstleister wie jeder andere, Treue zahlt 
sich auch hier nicht automatisch aus. Wer seine Energiekosten im [Haushaltsbudget](https://www.finanzgeier.at/rechner/haushaltsbudget-rechner/)
kennt, sieht auch, was ein Preissprung für ihn bedeuten würde.

**Der Rat zum Schluss:** Nimm einmal im Jahr deine Jahresabrechnung für Strom und
Gas zur Hand, schau dir Verbrauch, [Arbeitspreis](https://www.finanzgeier.at/immobilien/strom-preisgarantie-preisfixierung/)
je Kilowattstunde und Grundgebühr an und vergleiche mit den aktuellen Angeboten,
denn der billigste Strom ist immer noch der, den du gar nicht verbrauchst.

**Quellen:** Statistik Austria: [Energiebilanzen 2024](https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2025/10/20251031Energiebilanzen2024.pdf)(
31.10.2025); Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus: [Energie in Österreich 2026](https://www.bmwet.gv.at/dam/jcr:977280a2-105d-4c9d-8f0a-d8616af5db72/BMWET_EnOE2026_final_barrierefrei.pdf);
E-Control: [Unsere Aufgaben](https://www.e-control.at/econtrol/unternehmen/unser-auftrag);
RIS: [Energie-Control-Gesetz](https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20007046);
Österreichische Energieagentur: [Aktuelle Grafiken](https://www.energyagency.at/presse/aktuelle-grafiken);
Fraunhofer ISE: [Energy-Charts](https://www.energy-charts.info) (Day-Ahead-Preise
Österreich, eigene Berechnung der Jahresdurchschnitte). Stand: Oktober 2026.

[⌊Leuchtende Glühbirne und warmer Heizkörper, darüber zwei Pfeile im Kreis, daneben
ein Sparschwein mit fallenden Münzen, oben die Wörter Anbieterwechsel Strom und 
Gas⌉⌊Leuchtende Glühbirne und warmer Heizkörper, darüber zwei Pfeile im Kreis, daneben
ein Sparschwein mit fallenden Münzen, oben die Wörter Anbieterwechsel Strom und 
Gas⌉[

**Weiterlesen:** Der Tarifkalkulator der E-Control zeigt dir die Strom- und Gasangebote
für deine Postleitzahl. Der nächste Schritt ist der Wechsel zum neuen [Strom- und Gasanbieter](https://www.finanzgeier.at/immobilien/strom-gasanbieter-wechseln/),
und der kostet nichts. Dort steht Schritt für Schritt, wie er funktioniert und warum
er sich lohnt.

**Hinweis:** Diese Seite erklärt, wie Energieversorgung und Energiepreise in Österreich
funktionieren, und ersetzt keine Beratung. Preise ändern sich laufend; das Rechenbeispiel
verwendet Beispielwerte.
