# Haushaltsbudget: Wofür es gut ist und wie du es aufstellst

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- Published: 2026-10-09T22:57:14+02:00
- Author: finanzgeier

Zuletzt aktualisiert: 09.10.2026

Ein junges Paar Anfang 20, beide angestellt, hat im Monat im Schnitt rund 3.900 
Euro netto zur Verfügung und gibt davon rund 3.610 Euro aus. Am Ende bleiben knapp
300 Euro übrig. Diese Zahlen stammen nicht aus einem Werbeprospekt, sondern aus 
den Erhebungen von Statistik Austria, und sie zeigen, wie wenig Spielraum oft bleibt,
obwohl zwei Gehälter hereinkommen. Wer da nicht genau hinschaut, merkt erst am Kontostand,
dass etwas nicht passt. Genau dafür gibt es das Haushaltsbudget. Diese Seite erklärt,
was es ist, warum es sich lohnt und wie du es Schritt für Schritt aufstellst, am
Ende auch direkt im Haushaltsbudget-Rechner.

## Inhalt

 * [Was ein Haushaltsbudget ist](https://www.finanzgeier.at/konto/haushaltsbudget/#was-ein-haushaltsbudget-ist)
 * [Warum sich ein Budget lohnt](https://www.finanzgeier.at/konto/haushaltsbudget/#warum-sich-ein-budget-lohnt)
 * [Was ein junges Paar verdient und ausgibt](https://www.finanzgeier.at/konto/haushaltsbudget/#was-ein-junges-paar-verdient-und-ausgibt)
 * [Fixe und variable Ausgaben](https://www.finanzgeier.at/konto/haushaltsbudget/#fixe-und-variable-ausgaben)
 * [So stellst du dein Budget in der Praxis auf](https://www.finanzgeier.at/konto/haushaltsbudget/#so-stellst-du-dein-budget-in-der-praxis-auf)
 * [Dein Budget im Haushaltsbudget-Rechner](https://www.finanzgeier.at/konto/haushaltsbudget/#dein-budget-im-haushaltsbudgetrechner)
 * [Was du aus dem Ergebnis ableitest](https://www.finanzgeier.at/konto/haushaltsbudget/#was-du-aus-dem-ergebnis-ableitest)

## Was ein Haushaltsbudget ist

Ein Haushaltsbudget ist ein Plan für dein Geld. Auf der einen Seite steht, was jeden
Monat hereinkommt, also dein Nettoeinkommen. Auf der anderen Seite steht, wofür 
das Geld ausgegeben wird: Miete, Strom, Lebensmittel, Handy, Auto, Freizeit und 
alles andere. Was nach den Ausgaben übrig bleibt, kannst du sparen oder anlegen.
Bleibt nichts übrig oder sogar weniger als nichts, zeigt das Budget das, bevor es
am Konto sichtbar wird.

Oft wird das Haushaltsbudget mit dem Haushaltsbuch verwechselt. Das Haushaltsbuch
schaut zurück: Du schreibst auf, was du tatsächlich ausgegeben hast. Das Haushaltsbudget
schaut nach vorne: Du legst fest, wie viel für jeden Bereich da sein soll. Beides
gehört zusammen, denn ohne zu wissen, wohin das Geld bisher gegangen ist, lässt 
sich kein ehrlicher Plan machen. Das Haushaltsbuch liefert also die Zahlen, das 
Budget macht daraus einen Plan.

![Schaubild: Das Nettoeinkommen fließt in fixe Ausgaben, variable Ausgaben und Sparen
und Anlegen. Darunter der Unterschied: Das Haushaltsbuch blickt zurück auf das, 
was ausgegeben wurde, das Haushaltsbudget blickt nach vorne auf das, was wofür da
ist.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/haushaltsbudget-grafik1_was_ist.
png "Haushaltsbudget: Wofür es gut ist und wie du es aufstellst 1")

## Warum sich ein Budget lohnt

Jede Firma plant, wie viel sie im nächsten Jahr einnimmt und ausgibt, und der Staat
beschließt jedes Jahr ein Budget, in dem jeder Bereich seinen Betrag bekommt. Das
machen sie nicht aus Freude an Tabellen, sondern weil sie gut haushalten müssen:
Wer mehr ausgibt, als hereinkommt, muss sich Geld leihen, und das kostet Zinsen.
Für einen privaten Haushalt gilt dasselbe, nur in kleinerem Maßstab. Deshalb sollte
sich jeder zumindest in Grundzügen mit seinem eigenen Budget beschäftigen.

Der größte Nutzen ist der Überblick. Viele wissen ungefähr, was die Miete kostet,
aber kaum jemand weiß aus dem Kopf, wie viel im Monat für Essen gehen, Lieferdienste,
Abos oder Kleidung draufgeht. Gerade kleine Beträge fallen einzeln nicht auf, ergeben
zusammen aber schnell ein paar hundert Euro. Mit einem Budget triffst du solche 
Entscheidungen bewusst, statt am Monatsende überrascht zu sein. Außerdem lassen 
sich Ziele einplanen: der Notgroschen, der nächste Urlaub oder ein Auto. Was einen
eigenen Betrag im Budget hat, wird tatsächlich erreicht, und was nur irgendwann 
passieren soll, passiert meistens nie.

![Flussdiagramm aus dem Haushaltsbudget-Rechner mit Beispielwerten: Das Einkommen
von 100 Prozent teilt sich auf in fixe Ausgaben 33,3 Prozent, variable Ausgaben 
59,2 Prozent und Sparen 7,4 Prozent. Größte Posten: Wohnen und Energie 25,1 Prozent,
Verkehr 12,3 Prozent, Ernährung 9,6 Prozent, Gastronomie 7,3 Prozent, Wohnungsausstattung
6 Prozent, Freizeit 6 Prozent, Urlaubsreisen 5,5 Prozent.](https://www.finanzgeier.
at/wp-content/uploads/2026/10/haushaltsbudget-grafik2_geldfluss_v2.png "Haushaltsbudget:
Wofür es gut ist und wie du es aufstellst 2")

## Was ein junges Paar verdient und ausgibt

Damit das Budget nicht abstrakt bleibt, begleitet uns auf dieser Seite ein Beispielpaar:
ein Mann und eine Frau, beide Anfang 20, beide angestellt, gemeinsam in einer Mietwohnung.
Für das Einkommen gibt es die Lohnsteuerdaten von Statistik Austria. Bei Angestellten
zwischen 20 und 29 Jahren lag das mittlere Nettojahreseinkommen 2024 bei Frauen 
bei 20.665 Euro und bei Männern bei 26.116 Euro, 13. und 14. Gehalt eingerechnet.
Mittleres Einkommen heißt: Die Hälfte verdient mehr, die andere Hälfte weniger. 
In diesen Werten stecken allerdings auch Teilzeitkräfte und Leute, die nicht das
ganze Jahr gearbeitet haben, und wer Vollzeit arbeitet, verdient meist etwas mehr.
Für unser Paar runden wir auf 20.700 und 26.100 Euro. Zusammen sind das 46.800 Euro
im Jahr oder im Schnitt 3.900 Euro im Monat.

Für die Ausgaben gibt es die Konsumerhebung von Statistik Austria. Dafür haben 6.689
Haushalte im Jahr 2024/25 zwei Wochen lang jede Ausgabe aufgeschrieben. Haushalte,
deren Hauptperson jünger als 30 ist, geben demnach pro Erwachsenem rund 2.410 Euro
im Monat aus. Für zwei Erwachsene rechnet Statistik Austria nicht das Doppelte, 
denn eine Wohnung, eine Waschmaschine oder ein Internetanschluss kosten zu zweit
kaum mehr als allein. Die zweite erwachsene Person zählt deshalb nur zur Hälfte.
Für das Paar ergibt das rund 3.610 Euro im Monat. Der größte Posten ist Wohnen und
Energie mit rund 980 Euro, danach kommen Verkehr mit 480 Euro und Ernährung mit 
375 Euro.

Damit bleiben dem Paar rund 290 Euro im Monat, also etwa 7 % des Nettoeinkommens.
Zum Vergleich: Alle Haushalte in Österreich zusammen haben 2025 rund 10 % ihres 
Einkommens gespart. Dazu muss man wissen, dass in den Durchschnittswerten auch größere
Anschaffungen stecken, etwa Möbel oder ein Auto. Für ein junges Paar, das gerade
die erste gemeinsame Wohnung einrichtet, ist das aber durchaus realistisch.

![Säulen mit Beispielwerten nach Statistik Austria: Einkommen 3.900 Euro im Monat,
Ausgaben 3.610 Euro, davon Wohnen und Energie 980, Verkehr 480, Ernährung 375, Freizeit
und Urlaub 450, Gastronomie 285, Wohnungsausstattung 235, übrige Gruppen 805; Rest
290 Euro.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/haushaltsbudget-
grafik3_beispielpaar.png "Haushaltsbudget: Wofür es gut ist und wie du es aufstellst
3")

## Fixe und variable Ausgaben

Für den Plan hilft es, die Ausgaben in zwei Gruppen zu teilen. Fixe Ausgaben kommen
jeden Monat in ähnlicher Höhe und sind meistens durch einen Vertrag festgelegt: 
Miete, Betriebskosten, Strom und Gas, Internet und Handy, Versicherungen. Beim Beispielpaar
sind das rund 1.300 Euro, also ein Drittel des Einkommens. Sie lassen sich nur mit
Vorlauf ändern, durch einen Anbieterwechsel, eine Kündigung oder eine günstigere
Wohnung. Variable Ausgaben schwanken von Monat zu Monat: Lebensmittel, Tanken, Kleidung,
Ausgehen, Urlaub. Hier liegen beim Paar die übrigen rund 2.310 Euro, und hier kannst
du am schnellsten etwas ändern.

Dazu kommen Ausgaben, die nur einmal im Jahr anfallen: der Urlaub, die Jahresabrechnung
für Strom, die Autobahnvignette, das Pickerl oder das Service fürs Auto. Diese Beträge
gehören ins Budget, und zwar auf den Monat umgerechnet. Plant das Paar 2.580 Euro
im Jahr für Urlaub, sind das 215 Euro pro Monat. Wer solche Posten weglässt, hat
ein Budget, das elf Monate lang aufgeht und im zwölften ein Loch reißt.

Einen Haken hat der Monatsschnitt von 3.900 Euro noch: In Österreich gibt es für
die meisten Angestellten 14 Gehälter, und das 13. und 14. Gehalt kommt nur zweimal
im Jahr. Grob gerechnet landen beim Beispielpaar in den meisten Monaten nur rund
3.300 Euro am Konto, und zweimal im Jahr kommen jeweils rund 3.400 Euro dazu. Wer
jeden Monat 3.610 Euro ausgibt, rutscht also in den normalen Monaten ins Minus, 
auch wenn das Jahr am Ende aufgeht. Dazu eine klare Meinung: Die laufenden Ausgaben
gehören zum regelmäßigen Gehalt, die Sonderzahlungen sind für die Jahreskosten und
fürs [Sparen](https://www.finanzgeier.at/konto/sparkonten/) da.

![Säulen über zwölf Monate mit Beispielwerten: in zehn Monaten kommen rund 3.300
Euro am Konto an, in den Monaten mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld rund 6.700 Euro.
Die Ausgaben liegen im Schnitt bei 3.610 Euro, in normalen Monaten fehlen also rund
310 Euro.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/haushaltsbudget-
grafik4_konto.png "Haushaltsbudget: Wofür es gut ist und wie du es aufstellst 4")

## So stellst du dein Budget in der Praxis auf

Am Anfang steht das Einkommen. Gemeint ist das, was netto am Konto ankommt, nicht
der Bruttolohn aus dem Vertrag. Am genauesten ist das Jahresnetto, das du am Jahreslohnzettel
oder aus den Gehaltszetteln eines Jahres zusammenrechnest, geteilt durch zwölf. 
Danach gehst du die Kontoauszüge der letzten drei Monate durch und ordnest jede 
Ausgabe einer Gruppe zu. Drei Monate deshalb, weil ein einzelner Monat oft nicht
typisch ist. Dazu suchst du die Rechnungen heraus, die nur einmal im Jahr kommen,
also Jahresabrechnungen, Prämien und Gebühren.

Was am Kontoauszug nicht aufscheint, ist das Bargeld. Hier hilft ein bis zwei Monate
lang ein Haushaltsbuch, egal ob als App, als Tabelle am Computer oder in einem Heft.
Es muss nicht auf den Cent stimmen, es soll nur zeigen, wohin die kleinen Beträge
gehen. Danach machst du den eigentlichen Plan für die nächsten Monate: zuerst die
fixen Ausgaben, dann der Betrag fürs Sparen, und erst danach die variablen Ausgaben
mit einem Betrag pro Gruppe.

Lebt ihr zu zweit, gehört eine Frage gleich an den Anfang: Wer zahlt was? Bewährt
hat sich ein gemeinsames [Konto](https://www.finanzgeier.at/konto/girokonto-eroeffnen/)
für alle gemeinsamen Ausgaben, auf das beide per Dauerauftrag einzahlen, im Verhältnis
ihrer Einkommen. Beim Beispielpaar wären das 44 % und 56 %. Was danach jedem auf
seinem eigenen Konto bleibt, kann jeder selbst ausgeben. Das erspart viele Diskussionen
über einzelne Einkäufe.

![Fünf Schritte: Jahresnetto ermitteln, Kontoauszüge der letzten drei Monate sortieren,
Jahresrechnungen auf den Monat umrechnen, ein bis zwei Monate Bargeld aufschreiben,
Plan machen mit zuerst fix, dann sparen, dann variabel. Für Paare: gemeinsames Konto,
Einzahlung im Verhältnis der Einkommen.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/
2026/10/haushaltsbudget-grafik5_schritte.png "Haushaltsbudget: Wofür es gut ist 
und wie du es aufstellst 5")

## Dein Budget im Haushaltsbudget-Rechner

Am schnellsten setzt du das alles im [Haushaltsbudget-Rechner](https://www.finanzgeier.at/rechner/haushaltsbudget-rechner/)
um. Er verwendet dieselben Ausgabengruppen wie die Konsumerhebung von Statistik 
Austria, du kannst die Zahlen aus deinen Kontoauszügen also direkt übertragen. Neben
jedem Feld wählst du, ob der Betrag pro Monat oder pro Jahr gilt, und der Rechner
rechnet Jahresbeträge selbst auf den Monat um.

Beim Beispielpaar sieht das so aus: Unter „Hauptberufliches Einkommen“ kommen die
46.800 Euro hinein, mit der Auswahl „€ / Jahr“. Damit sind die Sonderzahlungen gleich
eingerechnet. Danach folgen die Ausgaben je Gruppe als Monatsbeträge, also 980 Euro
bei „Wohnen und Energie“, 480 Euro bei „Verkehr“ und so weiter. Der Urlaub kommt
mit 2.580 Euro und „€ / Jahr“ hinein. Unter „Sparen und Anlegen“ trägst du ein, 
was du jeden Monat tatsächlich zur Seite legst, beim Paar die 290 Euro. Felder, 
die für dich nicht passen, lässt du einfach leer.

Unter den Eingabefeldern zeigt der Rechner sofort das Ergebnis: ob am Monatsende
ein Überschuss bleibt oder ein Fehlbetrag entsteht, die Sparquote, also den Anteil
des Einkommens, der gespart wird, und die Wohnkostenquote, also den Anteil, der 
für Wohnen und Energie draufgeht. Das Flussdiagramm zeigt, wie sich das Einkommen
auf fixe Ausgaben, variable Ausgaben und Sparen aufteilt. Außerdem vergleicht der
Rechner deine Anteile mit dem österreichischen Durchschnitt und markiert jede Gruppe,
die um fünf Prozentpunkte oder mehr abweicht. Beim Beispielpaar ist keine Gruppe
markiert, denn seine Werte stammen ja aus derselben Erhebung. Deine Eingaben bleiben
in deinem Browser. Mit „Link zur Berechnung kopieren“ kannst du sie aber speichern
und später weiterbearbeiten, und die Auswertung gibt es auch als PDF.

![Tabelle der Eingaben im Haushaltsbudget-Rechner: Hauptberufliches Einkommen 46.800
Euro pro Jahr, Wohnen und Energie 980, Versicherungen und Finanzdienstleistungen
120, Information und Kommunikation 150, Bildung 50, Ernährung 375, Alkohol und Tabak
75, Bekleidung 170, Wohnungsausstattung 235, Verkehr 480, Freizeit 235, Urlaubsreisen
2.580 pro Jahr, Gastronomie 285, Gesundheit 110, Andere 130, Sparen und Anlegen 
290 Euro pro Monat.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/haushaltsbudget-
grafik6_rechner.png "Haushaltsbudget: Wofür es gut ist und wie du es aufstellst 
6")

## Was du aus dem Ergebnis ableitest

Die wichtigste Zahl ist die Sparquote. Als Faustregel gelten 10 bis 20 % des Nettoeinkommens.
Das Beispielpaar liegt mit 290 Euro bei 7,4 %, also knapp darunter. Für 10 % bräuchte
es 390 Euro, also 100 Euro mehr im Monat. Die findet man am ehesten bei den variablen
Ausgaben: Bei 285 Euro für Gastronomie und 235 Euro für Freizeit ist das ein Restaurantbesuch
und ein Abo weniger, und niemand muss deshalb auf etwas Wichtiges verzichten. Jede
Lage ist anders, und wo du ansetzt, entscheidest du selbst. Wichtig ist nur, dass
es eine bewusste Entscheidung ist.

Die zweite Zahl ist die Wohnkostenquote. Bis etwa 30 % des Nettoeinkommens gilt 
Wohnen als gut leistbar, über 40 % bleibt für alles andere wenig übrig. Das Paar
liegt mit 980 Euro bei 25 % und damit im gut leistbaren Bereich. Wer deutlich darüber
liegt, kann an den übrigen Posten kaum genug einsparen, um das auszugleichen, und
sollte mittelfristig die Wohnkosten selbst angehen.

Danach kommt die Reihenfolge: Zuerst gehört der Überschuss in den [Notgroschen](https://www.finanzgeier.at/konto/notgroschen/),
also eine Rücklage von drei bis sechs Nettomonatsgehältern für unerwartete Ausgaben.
Erst wenn er steht, lohnt sich das Anlegen. Was 290 oder 390 Euro im Monat über 
viele Jahre ausmachen, rechnest du im [Zinseszinsrechner](https://www.finanzgeier.at/rechner/zinseszinsrechner/)
nach.

**Der Rat zum Schluss:** Stell dein Budget einmal in Ruhe auf, mit den echten Zahlen
der letzten drei Monate. Richte den Sparbetrag als Dauerauftrag am Tag nach dem 
Gehaltseingang ein, damit er wie eine fixe Ausgabe behandelt wird und nicht davon
abhängt, was am Monatsende übrig ist. Vergleiche nach drei Monaten den Plan mit 
dem, was tatsächlich passiert ist, und passe ihn an. Danach reicht ein Blick einmal
im Jahr oder immer dann, wenn sich etwas ändert, etwa beim Gehalt, bei der Miete
oder wenn jemand dazukommt. Ein Budget muss nicht perfekt sein, es muss nur da sein.

![Zwei Skalen: Sparquote mit Faustregel 10 bis 20 Prozent, das Beispielpaar liegt
bei 7,4 Prozent; Wohnkostenquote gut leistbar bis 30 Prozent, eng ab 40 Prozent,
das Beispielpaar liegt bei 25 Prozent. Reihenfolge: zuerst der Notgroschen, dann
anlegen.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/haushaltsbudget-
grafik7_ergebnis.png "Haushaltsbudget: Wofür es gut ist und wie du es aufstellst
7")

**Quellen:** [Statistik Austria: Konsumerhebung 2024/25, Verbrauchsausgaben nach Alter der Referenzperson](https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/ausgaben-und-ausstattung-privater-haushalte/ausgaben),
[Statistik Austria: Brutto- und Nettojahreseinkommen nach Altersgruppen 2024](https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/einkommen-und-soziale-lage/jaehrliche-personeneinkommen),
[Statistik Austria: Sparquote 2025](https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/03/20260331Sparquote2025.pdf).
Stand: Oktober 2026.

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