# Immobilie kaufen und vermieten: Lage, Rendite, Mieter und Steuern

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- Published: 2026-10-12T17:27:32+02:00
- Author: finanzgeier

Zuletzt aktualisiert: 12.10.2026

Eine kleine Wohnung um 202.500 Euro bringt im Beispiel dieser Seite 7.560 Euro Miete
im Jahr. Nach Rücklage, Reparaturen und Leerstand bleiben davon rund 6.100 Euro,
und versteuert werden davon nur rund 3.700 Euro. Den Rest stellen die Abschreibungen
steuerfrei. Diese Seite ist für alle, die eine Wohnung nicht selbst bewohnen, sondern
als Anlage kaufen und vermieten wollen. Sie erklärt, worauf es beim Kauf ankommt,
was die Wohnung wirklich bringt, wie der Staat mitschneidet, wie du den richtigen
Mieter findest und woran du erkennst, ob du für das Vermieten gemacht bist.

Weil es um rechtliche und steuerliche Fragen geht, gleich vorweg: Diese Seite ist
eine erste Orientierung. Bevor du kaufst und den ersten Mietvertrag unterschreibst,
hol dir für deinen Fall professionelle Hilfe von einem Steuerberater und einem Anwalt
oder Notar.

## Inhalt

 * [Lage, Lage, Lage](https://www.finanzgeier.at/immobilien/immobilienkauf-vermietung/#lage-lage-lage)
 * [Warum eine kleine Wohnung, die kein Altbau ist](https://www.finanzgeier.at/immobilien/immobilienkauf-vermietung/#warum-eine-kleine-wohnung-die-kein-altbau-ist)
 * [Was die Wohnung wirklich bringt](https://www.finanzgeier.at/immobilien/immobilienkauf-vermietung/#was-die-wohnung-wirklich-bringt)
 * [Die Steuern: Warum nicht die ganze Miete versteuert wird](https://www.finanzgeier.at/immobilien/immobilienkauf-vermietung/#die-steuern-warum-nicht-die-ganze-miete-versteuert-wird)
 * [Privat oder als GmbH vermieten](https://www.finanzgeier.at/immobilien/immobilienkauf-vermietung/#privat-oder-als-gmbh-vermieten)
 * [Den richtigen Mieter finden](https://www.finanzgeier.at/immobilien/immobilienkauf-vermietung/#den-richtigen-mieter-finden)
 * [Selbst vermieten oder vermieten lassen](https://www.finanzgeier.at/immobilien/immobilienkauf-vermietung/#selbst-vermieten-oder-vermieten-lassen)

## Lage, Lage, Lage

Bei einer Wohnung zum Vermieten zählt zuerst die Lage, dann lange nichts und dann
alles andere. Eine gute Lage heißt: Öffentliche Verkehrsmittel, Geschäfte, Ärzte
und Arbeitsplätze sind in der Nähe, und es gibt viele Menschen, die genau dort wohnen
wollen. Mit einer guten Lage lässt sich ein guter Mietpreis verlangen, die Wohnung
steht kaum leer, und sie verliert auch in schwächeren Jahren weniger an Wert. Eine
schöne Wohnung in einer Gegend, in die niemand ziehen will, bleibt dagegen eine 
schöne Wohnung ohne Mieter.

Prüf die Lage deshalb mit den Augen eines Mieters und nicht mit deinen eigenen. 
Wer pendelt, schaut auf die Verbindung zum Bahnhof, wer studiert, auf den Weg zur
Universität, wer arbeitet, auf den Weg zum Arbeitsplatz. Schau dir an, welche Wohnungen
in der Gegend gerade inseriert sind, zu welchem Preis und wie lange sie online bleiben.
Inserate, die nach wenigen Tagen verschwinden, zeigen eine gefragte Lage. Inserate,
die monatelang zu sehen sind, zeigen das Gegenteil.

![Die Lage zuerst: Wohnhaus in der Mitte, im Umkreis von fünf bis zehn Minuten zu
Fuß Bahn und Bus, Geschäfte, Ärzte, Universität und Arbeitsplätze. Darunter eine
Skala: Inserate, die nach wenigen Tagen verschwinden, zeigen eine gefragte Lage,
Inserate, die monatelang online sind, eine wenig gefragte.](https://www.finanzgeier.
at/wp-content/uploads/2026/10/vermietung-grafik1_lage.png "Immobilie kaufen und 
vermieten: Lage, Rendite, Mieter und Steuern 1")

## Warum eine kleine Wohnung, die kein Altbau ist

Für die Vermietung spricht viel für eine kleine Wohnung. Kleine Wohnungen sind schneller
vermietet, denn sie passen zu Singles, zu Studierenden und zu Paaren am Anfang, 
und die Gesamtmiete bleibt für viele leistbar. Pro Quadratmeter lässt sich dabei
meist eine höhere Miete verlangen als bei einer großen Wohnung, weil Küche, Bad 
und Vorraum auch auf wenig Fläche gebraucht werden. Das hebt die Rendite. Im Beispiel
dieser Seite hat die Wohnung 45 Quadratmeter.

Genauso wichtig ist das Alter des Hauses, und zwar so, wie das [Mietrecht](https://www.finanzgeier.at/immobilien/mietrecht/)
es sieht. Für das Mietrecht ist eine Eigentumswohnung schon dann ein Neubau, wenn
das Haus nach dem Mai 1945 bewilligt und ohne Wohnbauförderung gebaut wurde. Eine
Wohnung aus den 1970er-Jahren kann also genauso passen wie eine ganz neue. Für solche
Wohnungen gilt das Mietrecht nur zum Teil, und die Höhe der Miete darf frei vereinbart
werden. Anders ist es im Altbau und in geförderten Häusern: Dort gilt meist die 
Richtwertmiete, und die liegt deutlich unter dem Marktpreis. Wer gut sucht, findet
so eine Wohnung um 4.500 Euro pro Quadratmeter. Ganz frei ist aber auch diese Wohnung
nicht. Kündigungsschutz, Mindestdauer bei Befristungen und die Grenze für die jährliche
Erhöhung gelten auch hier. Seit 2026 darf die Miete nur noch einmal im Jahr am 1.
April steigen, und liegt die Inflation über 3 %, zählt der Teil darüber nur zur 
Hälfte.

![Welche Wohnung sich eignet: Im Altbau oder in einem geförderten Haus ist die Miete
begrenzt. In einem Haus, das nach Mai 1945 ohne Förderung gebaut wurde, zum Beispiel
in den 1970er-Jahren, darf die Miete frei vereinbart werden. Auch dort gelten Kündigungsschutz,
Mindestdauer bei Befristung und eine Erhöhung nur einmal im Jahr am 1. April.](https://
www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/vermietung-grafik2_wohnung.png "Immobilie
kaufen und vermieten: Lage, Rendite, Mieter und Steuern 2")

## Was die Wohnung wirklich bringt

Die Rechnung mit gerundeten Beispielwerten: Die Wohnung mit 45 Quadratmetern in 
guter Lage kostet 4.500 Euro pro Quadratmeter, also 202.500 Euro. Dazu kommen rund
20.250 Euro Nebenkosten für Grunderwerbsteuer, Grundbuch, Makler und Vertrag, und
für die Küche 7.000 Euro. Insgesamt sind das 229.750 Euro. Die Miete beträgt 14 
Euro pro Quadratmeter ohne Betriebskosten, also 630 Euro im Monat und 7.560 Euro
im Jahr. Die Betriebskosten von rund 120 Euro im Monat zahlt der Mieter, sie laufen
nur durch.

Die Bruttorendite, also die Jahresmiete im Verhältnis zum Kaufpreis, liegt bei rund
3,7 %. Davon gehen aber Kosten ab, die der Eigentümer trägt. Die Rücklage, also 
der gemeinsame Topf aller Eigentümer im Haus für Dach, Fassade und Lift, beträgt
mindestens 1,12 Euro pro Quadratmeter und Monat, hier rund 605 Euro im Jahr. Für
Reparaturen in der Wohnung sind im Beispiel 600 Euro im Jahr angesetzt, und für 
Leerstand zwischen zwei Mietern ein Monat alle drei Jahre, das sind rund 210 Euro
im Jahr. Übrig bleiben rund 6.145 Euro, das sind rund 2,7 % des eingesetzten Geldes
vor Steuern. Dazu kommt, was die Wohnung im Lauf der Jahre an Wert gewinnt. Das 
ist nicht sicher, aber in guter Lage ist es wahrscheinlicher als anderswo.

Viele kaufen die Wohnung mit einem [Kredit](https://www.finanzgeier.at/kredit/wohnkredit/).
Dazu eine klare Meinung: Eine Wohnung kauft man nur mit ausreichend Eigenkapital,
und das heißt mindestens 20 % des Kaufpreises. Das ist die Untergrenze, nicht das
Ziel, und die Nebenkosten und die Küche kommen noch dazu. Im Beispiel sind das 40.500
Euro, mit Nebenkosten und Küche 67.750 Euro aus eigener Tasche. Finanziert die Bank
die restlichen 162.000 Euro zu 3,4 % fix auf 30 Jahre, beträgt die Rate rund 720
Euro im Monat. Auch dann muss sich jeder bewusst sein: Die Miete zahlt den Kredit
nicht ganz ab. Mit Rücklage und Reparaturen legst du jeden Monat rund 190 Euro dazu,
und das über viele Jahre. Die Zinsen kannst du zwar steuerlich absetzen, aber das
Geld für die Differenz musst du trotzdem haben.

![Was ein Jahr Vermieten bringt, Beispiel 45 Quadratmeter und 630 Euro Miete im 
Monat: 7.560 Euro Miete, minus 605 Euro Rücklage, minus 600 Euro Reparaturen, minus
210 Euro Leerstand, bleiben 6.145 Euro, rund 2,7 Prozent vor Steuern. Mit 80 Prozent
Kredit beträgt die Rate rund 720 Euro gegen 630 Euro Miete, mit Rücklage und Reparaturen
rund 190 Euro im Monat dazu.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/
10/vermietung-grafik3_ertrag.png "Immobilie kaufen und vermieten: Lage, Rendite,
Mieter und Steuern 3")

## Die Steuern: Warum nicht die ganze Miete versteuert wird

Die Mieteinnahmen sind Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Sie werden zu deinem
übrigen Einkommen gezählt und mit deinem persönlichen Steuersatz versteuert. Du 
gibst sie in der Steuererklärung an, auch wenn du sonst nur ein Gehalt hast. Versteuert
wird aber nicht die Miete, sondern nur das, was nach den Werbungskosten übrig bleibt.
Werbungskosten sind alle Ausgaben, die mit der Vermietung zusammenhängen, etwa Reparaturen,
Zinsen für den Kredit und die Abschreibung.

Die Abschreibung ist der größte Posten. Ein Gebäude nutzt sich ab, deshalb darfst
du jedes Jahr 1,5 % des Kaufpreises samt Nebenkosten absetzen, ohne dass dafür Geld
fließt. Abgeschrieben wird aber nur das Gebäude, nicht der Grund. Ohne Gutachten
werden je nach Gemeinde 20, 30 oder 40 % als Grundanteil abgezogen. Im Beispiel 
liegt die Wohnung in einer großen Stadt in einem Haus mit mehr als zehn Wohnungen,
also 30 %. Von 222.750 Euro bleiben 155.925 Euro für das Gebäude, und davon sind
1,5 % rund 2.340 Euro im Jahr. Wer nach dem 30. Juni 2020 gekauft hat, darf im ersten
Jahr sogar 4,5 % und im zweiten 3 % absetzen. Auch die Küche wird abgeschrieben,
verteilt über ihre Nutzungsdauer, im Beispiel zehn Jahre, also 700 Euro im Jahr.
Größere Reparaturen, die die Wohnung länger nutzbar machen, werden auf 15 Jahre 
verteilt.

Im Beispiel heißt das: rund 7.350 Euro Miete nach Leerstand, minus 2.340 Euro Abschreibung
des Gebäudes, minus 700 Euro für die Küche, minus 600 Euro Reparaturen, ergibt rund
3.710 Euro Einkünfte. Bei einem Steuersatz von 40 % als Beispielwert sind das rund
1.480 Euro Steuer. Nach Steuern bleiben rund 4.660 Euro, also rund 2 % des eingesetzten
Geldes, dazu die mögliche Wertsteigerung. Eine Bedingung gibt es dabei: Die Vermietung
muss sich rechnen. Bringt eine vermietete Eigentumswohnung innerhalb von 25 Jahren
keinen Überschuss, wertet das Finanzamt sie als Liebhaberei, also als Hobby. Dann
zählen auch Verluste nicht. Gerade bei einem hohen Kredit sollte man das vorher 
durchrechnen lassen.

![Was von der Miete versteuert wird: Von 7.350 Euro Miete gehen 2.340 Euro Abschreibung
des Gebäudes, 700 Euro für die Küche und 600 Euro Reparaturen ab, zu versteuern 
bleiben 3.710 Euro. Abgeschrieben werden 1,5 Prozent pro Jahr auf den Gebäudeanteil
von 70 Prozent, der Grundanteil von 30 Prozent nicht.](https://www.finanzgeier.at/
wp-content/uploads/2026/10/vermietung-grafik4_steuer.png "Immobilie kaufen und vermieten:
Lage, Rendite, Mieter und Steuern 4")

## Privat oder als GmbH vermieten

Mit einer oder zwei Wohnungen spricht viel dafür, als Privatperson zu vermieten.
Wer im Jahr weniger als 55.000 Euro Umsatz macht, ist Kleinunternehmer und verrechnet
keine Umsatzsteuer. Die Miete bleibt dadurch für den Mieter niedriger, und du hast
keine Umsatzsteuererklärung. Dazu kommt das Mietrecht: Eine Privatperson darf einen
Mietvertrag auf drei Jahre befristen. Ein Unternehmer, und dazu zählt jede GmbH,
muss mindestens fünf Jahre befristen. Wer mehrere Wohnungen vermietet, kann allerdings
auch als Privatperson schon als Unternehmer gelten.

Eine GmbH zahlt auf ihren Gewinn 23 % Körperschaftsteuer, und wenn das Geld an dich
ausgeschüttet wird, kommen noch 27,5 % Kapitalertragsteuer dazu. Dafür bleibt der
Gewinn, solange er in der GmbH liegt, geringer besteuert als ein hohes persönliches
Einkommen. Gleichzeitig kostet die GmbH laufend Geld, für Buchhaltung, Jahresabschluss
und Steuerberater. Bei einer oder zwei Wohnungen frisst das den Vorteil auf. Bei
mehreren Wohnungen kann sich die Gründung einer GmbH auszahlen, dann aber nur mit
einem Steuerberater, der beide Wege für deinen Fall durchrechnet.

![Privat oder als GmbH vermieten: Umsatzsteuer bei beiden keine bis 55.000 Euro 
Umsatz, Befristung mindestens 3 Jahre privat und 5 Jahre für die GmbH, Steuer privat
nach dem persönlichen Steuersatz, in der GmbH 23 Prozent und 27,5 Prozent bei Ausschüttung,
laufende Kosten privat gering, in der GmbH für Buchhaltung und Jahresabschluss. 
Privat sinnvoll bei ein bis zwei Wohnungen, GmbH bei mehreren.](https://www.finanzgeier.
at/wp-content/uploads/2026/10/vermietung-grafik5_gmbh.png "Immobilie kaufen und 
vermieten: Lage, Rendite, Mieter und Steuern 5")

## Den richtigen Mieter finden

Der beste Kaufpreis nützt nichts, wenn der Mieter nicht zahlt. Prüf deshalb die 
Bonität, also ob der Mieter die Miete auf Dauer zahlen kann. Lass dir Einkommensnachweise
zeigen und frag nach dem Dienstverhältnis. Dazu eine klare Regel: Die Miete samt
Betriebskosten, ohne Strom und Heizung, darf höchstens 40 % des Nettoeinkommens 
des Mieters betragen. Liegt sie darüber, ist die Wohnung für diesen Mieter zu teuer,
auch wenn er sie unbedingt will. Im Beispiel mit 750 Euro Miete samt Betriebskosten
heißt das: mindestens 1.875 Euro netto im Monat.

Im Inserat müssen die Kennzahlen des Energieausweises stehen, und den Energieausweis
musst du dem Mieter vor der Unterschrift vorlegen. Beauftragst du einen Makler, 
zahlst du ihn seit Juli 2023 selbst. Den Mietvertrag schließt du schriftlich ab,
mit Befristung, Wertsicherung und den Betriebskosten. Als Kaution sind drei Monatsmieten
üblich. Du musst sie verzinst anlegen und nach dem Auszug zurückzahlen, soweit keine
Schäden offen sind. Halte bei der Übergabe den Zustand der Wohnung mit Fotos und
einem Protokoll fest, das beide unterschreiben. Das erspart beim Auszug viel Streit.

![Den richtigen Mieter finden: Die Miete samt Betriebskosten, ohne Energie, darf
höchstens 40 Prozent des Nettoeinkommens betragen. Beispiel 750 Euro Miete, also
mindestens 1.875 Euro netto. Dazu Einkommensnachweis, Energieausweis vorlegen, schriftlicher
Vertrag, Kaution verzinst angelegt und Übergabeprotokoll mit Fotos.](https://www.
finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/vermietung-grafik6_mieter.png "Immobilie
kaufen und vermieten: Lage, Rendite, Mieter und Steuern 6")

## Selbst vermieten oder vermieten lassen

Vermieten ist eine gute Anlage für alle, die sich darum kümmern wollen. Wer die 
Arbeit an einen Dienstleister abgibt, muss diesen bezahlen, und das geht direkt 
von der Rendite ab. Nimmt eine Verwaltung als Beispielwert 50 Euro im Monat, sind
das 600 Euro im Jahr, also fast ein Zehntel dessen, was im Beispiel vor Steuern 
übrig bleibt. Bei einer oder zwei Wohnungen liegt beim Selbermachen die größte Ersparnis.

Selbermachen heißt aber: Du schreibst den Mietvertrag oder lässt ihn prüfen, du 
kennst die Regeln zu Befristung, Kaution und Erhöhung, du schickst jedes Jahr die
Betriebskostenabrechnung bis 30. Juni und das Schreiben zur Wertsicherung rechtzeitig
vor dem 1. April. Du kümmerst dich darum, wenn die Therme ausfällt, und du machst
die Steuererklärung. Und du musst mit Menschen umgehen können, freundlich, aber 
bestimmt, auch wenn ein Mieter einmal nicht zahlt. Es gibt Menschen, die das nicht
können oder nicht wollen, und das ist keine Schande. Nicht jeder ist ein geborener
Vermieter. Für sie gibt es zwei vernünftige Wege: einen Dienstleister engagieren
und die kleinere Rendite in Kauf nehmen, oder das Geld an der [Börse](https://www.finanzgeier.at/boerse/)
anlegen, wer das Thema Immobilien mag, zum Beispiel in Immobilienfonds.

**Der Rat zum Schluss:** Bevor du eine Wohnung zum Vermieten kaufst, beantworte 
dir ehrlich drei Fragen. Willst du dich mit Mietvertrag, Erhaltungspflichten und
Steuern beschäftigen? Traust du dir zu, Mieter auszuwählen und mit ihnen auch in
schwierigen Lagen umzugehen? Und hast du eine eigene Rücklage für Leerstand und 
Reparaturen, damit ein paar Monate ohne Miete nicht gleich zum Problem werden? Wer
alle drei Fragen mit Ja beantwortet, hat mit einer kleinen Wohnung in guter Lage
eine solide Anlage. Jede Lage ist anders, und wer zweifelt, ist mit einem Dienstleister
oder der Börse besser beraten.

![Bist du ein Vermieter? Drei Fragen: Willst du dich mit Mietvertrag, Erhaltung 
und Steuern beschäftigen? Traust du dir zu, Mieter auszuwählen und auch schwierige
Lagen zu lösen? Hast du eine eigene Rücklage für Leerstand und Reparaturen? Alle
drei mit Ja: selbst vermieten. Bei Zweifel besser ein Dienstleister, zum Beispiel
600 Euro im Jahr, oder die Börse, zum Beispiel Immobilienfonds.](https://www.finanzgeier.
at/wp-content/uploads/2026/10/vermietung-grafik7_vermieter.png "Immobilie kaufen
und vermieten: Lage, Rendite, Mieter und Steuern 7")

**Quellen:** WKO – [Vermietung und Verpachtung](https://www.wko.at/oe/steuern/vermietung-verpachtung-broschuere.pdf)(
Februar 2026), [Änderung der Liebhabereiverordnung](https://wko.at/ktn/information-consulting/immobilien-vermoegenstreuhaender/a-nderung-liebhabereiverordnung-88-.pdf)(
2024); Statistik Austria – [Wohnkosten 1. Quartal 2026](https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/06/20260618Wohnen2026Q1.pdf),
[Immobilien-Durchschnittspreise 2025](https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/05/20260528Immobiliendurchschnittspreise2025.pdf);
[Mietrechtsgesetz](https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10002531)(
RIS). Stand: Oktober 2026.

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**Hinweis:** Diese Seite gibt allgemeine Informationen und die eigene Meinung des
Autors wieder. Sie ist keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung und keine Aufforderung
zum Kauf einer Immobilie. Jede Lage ist anders; lass deinen Fall von einem Steuerberater
und einem Anwalt oder Notar prüfen.
