# Immobilienkauf zur Eigennutzung: Wohnung oder Haus, Lage, Zustand und laufende Kosten

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- Published: 2026-10-12T16:50:35+02:00
- Author: finanzgeier

Zuletzt aktualisiert: 12.10.2026

Eine Wohnung mit 70 Quadratmetern kostete 2025 in Österreich im Mittel rund 291.000
Euro, im Burgenland wären es rund 130.000 Euro gewesen, in Wien rund 365.000 Euro.
Schon dieser Unterschied zeigt, dass die wichtigsten Entscheidungen beim Immobilienkauf
fallen, lange bevor die Bank ins Spiel kommt: Wohnung oder Haus, Stadt oder Land,
neu oder älter, bezugsfertig oder zum Renovieren. Diese Seite ist für alle, die 
eine Immobilie kaufen wollen, um selbst darin zu wohnen. Sie geht die Überlegungen
der Reihe nach durch, zeigt, was nach dem Kauf jeden Monat anfällt, und worauf du
beim Besichtigen und vor der Unterschrift achten solltest.

## Inhalt

 * [Was Eigentum bringt und was es verlangt](https://www.finanzgeier.at/immobilien/immobilienkauf-eigennutzung/#was-eigentum-bringt-und-was-es-verlangt)
 * [Wohnung oder Haus](https://www.finanzgeier.at/immobilien/immobilienkauf-eigennutzung/#wohnung-oder-haus)
 * [Stadt, Vorort oder Land](https://www.finanzgeier.at/immobilien/immobilienkauf-eigennutzung/#stadt-vorort-oder-land)
 * [Neu oder älter, bezugsfertig oder zum Renovieren](https://www.finanzgeier.at/immobilien/immobilienkauf-eigennutzung/#neu-oder-älter-bezugsfertig-oder-zum-renovieren)
 * [Umbauen: Was in einer Wohnung erlaubt ist und was im Haus](https://www.finanzgeier.at/immobilien/immobilienkauf-eigennutzung/#umbauen-was-in-einer-wohnung-erlaubt-ist-und-was-im-haus)
 * [Was jeden Monat anfällt](https://www.finanzgeier.at/immobilien/immobilienkauf-eigennutzung/#was-jeden-monat-anfällt)
 * [Worauf du beim Besichtigen und vor der Unterschrift achten solltest](https://www.finanzgeier.at/immobilien/immobilienkauf-eigennutzung/#worauf-du-beim-besichtigen-und-vor-der-unterschrift-achten-solltest)

## Was Eigentum bringt und was es verlangt

Dazu eine klare Meinung: Die eigenen vier Wände sind für die meisten Menschen eine
gute Entscheidung. Wer im Eigentum wohnt, zahlt den Kredit irgendwann ab und wohnt
danach fast nur noch um die Betriebskosten und die Erhaltung. Genau das macht in
der Pension einen großen Unterschied, denn dann braucht das Wohnen nur noch einen
kleinen Teil des Einkommens. Dazu kommt die Freiheit, die eigenen vier Wände so 
zu gestalten, wie man will, ohne einen Vermieter zu fragen.

Eigentum verlangt aber auch etwas. Du bindest einen großen Teil deines Vermögens
an einen Ort, und ein Umzug kostet beim Verkauf und beim nächsten Kauf jedes Mal
Nebenkosten. Wer beruflich oft den Ort wechselt oder noch nicht weiß, wo er in zehn
Jahren leben will, ist mit Miete oft besser beraten. Ob sich [Mieten oder kaufen](https://www.finanzgeier.at/immobilien/mieten-oder-kaufen/)
in Euro mehr lohnt, hängt vor allem an der Miete, die du sonst zahlen würdest, und
an der Zeit, die du bleibst. Die Grundfrage lautet also: Willst du an diesem Ort
lange bleiben? Wenn ja, spricht vieles für den Kauf.

![Was Eigentum bringt und verlangt, als Waage dargestellt. Was es bringt: in der
Pension fast mietfrei, selbst gestalten, kein Vermieter. Was es verlangt: viel Geld
gebunden, an den Ort gebunden, Nebenkosten bei jedem Umzug.](https://www.finanzgeier.
at/wp-content/uploads/2026/10/immokauf-grafik1_waage.png "Immobilienkauf zur Eigennutzung:
Wohnung oder Haus, Lage, Zustand und laufende Kosten 1")

## Wohnung oder Haus

Ob Wohnung oder Haus, hängt an der persönlichen Lage, und eine allgemeine Antwort
gibt es nicht. Eines muss man aber wissen: Ein Haus macht deutlich mehr Arbeit. 
Rasen mähen, Hecke schneiden, Schnee räumen, Dachrinne putzen, und wenn etwas kaputtgeht,
kümmert sich niemand anderer darum. Das muss man wollen. Dafür bekommt man einen
Gegenwert, nämlich einen Garten zum Erholen, meist mehr Platz zum Leben und, besonders
am Land, Ruhe.

Wer darauf keinen großen Wert legt, ist mit einer Wohnung gut bedient. Dort lebst
du mit Nachbarn neben, über und unter dir. Das heißt Rücksicht, also den Fernseher
und die Musik nicht zu laut aufdrehen, und gelegentlich hörst du selbst etwas von
den anderen. Um Dach, Fassade, Stiegenhaus und Lift kümmert sich die Hausverwaltung,
bezahlt aus einem gemeinsamen Topf.

Zwei Punkte werden bei der Wohnung gern vergessen. Erstens das Auto: In der Stadt
ist ein eigenes Auto nicht unbedingt nötig, wer aber eines hat, braucht einen Platz
dafür. Ein Tiefgaragenplatz kostet je nach Lage einen fünfstelligen Betrag beim 
Kauf oder als Beispielwert rund 100 Euro Miete im Monat, und das gehört in die Rechnung.
Zweitens die Energie: Ein Haus braucht normalerweise mehr Energie zum Heizen als
eine Wohnung, weil es auf allen Seiten an die Außenluft grenzt und meist größer 
ist. Eine Wohnung im Mehrparteienhaus wird von den Nachbarwohnungen mitgewärmt.

![Wohnung oder Haus im Vergleich, typische Unterschiede: Arbeit bei der Wohnung 
wenig, beim Haus viel; Garten selten oder meist; Nachbarn rundherum oder mit Abstand;
Kosten fürs Auto mit Stellplatz extra oder meist am Grundstück; Energiebedarf geringer
oder höher; Platz weniger oder mehr.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/
2026/10/immokauf-grafik2_wohnung_haus.png "Immobilienkauf zur Eigennutzung: Wohnung
oder Haus, Lage, Zustand und laufende Kosten 2")

## Stadt, Vorort oder Land

Die Lage bestimmt den Preis stärker als alles andere. Laut Statistik Austria kostete
eine Eigentumswohnung 2025 im Mittel 4.162 Euro pro Quadratmeter, in Wien 5.212 
Euro und im Burgenland 1.859 Euro. Bei Häusern lag der Mittelwert bei 2.836 Euro
pro Quadratmeter Wohnfläche. Häuser sind pro Quadratmeter billiger, weil sie öfter
am Land stehen und beim Verkauf meist schon älter sind, viele Wohnungen werden dagegen
neu gekauft.

Noch deutlicher wird der Unterschied beim Baugrund. Ein Quadratmeter bebaubares 
Grundstück kostete 2025 im Schnitt 135 Euro. In den Wiener Flächenbezirken waren
es 670 bis 856 Euro, im Bezirk Tulln, also im Umland von Wien, 238 Euro, und im 
Bezirk Zwettl im Waldviertel 26 Euro. Wer ein Haus bauen will, zahlt für denselben
Garten also je nach Ort rund das Dreißigfache.

Der niedrigere Preis am Land hat aber Gegenrechnungen. Wer jeden Tag in die Stadt
pendelt, zahlt das mit Fahrtkosten und mit Zeit, oft braucht der Haushalt dann zwei
Autos. Schule, Arzt, Geschäfte und öffentlicher Verkehr sind am Land weiter weg.
Der städtische Vorort ist für viele der Mittelweg: billiger als die Stadt, mit Garten
möglich und trotzdem gut angebunden. Am besten rechnest du für zwei, drei Orte durch,
was Kaufpreis und Pendeln zusammen kosten, und nicht nur den Kaufpreis.

![Die Lage bestimmt den Preis, mittlere Preise pro Quadratmeter 2025: Wohnung Wien
5.212 Euro, Wohnung Österreich 4.162 Euro, Haus Österreich 2.836 Euro, Wohnung Burgenland
1.859 Euro. Bauland: Wiener Flächenbezirke 670 bis 856 Euro, Bezirk Tulln 238 Euro,
Österreich 135 Euro, Bezirk Zwettl 26 Euro. Quelle Statistik Austria, Mai 2026.](
https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/immokauf-grafik3_lage.png "
Immobilienkauf zur Eigennutzung: Wohnung oder Haus, Lage, Zustand und laufende Kosten
3")

## Neu oder älter, bezugsfertig oder zum Renovieren

Eine neue Wohnung oder ein neues Haus vom Bauträger kostet mehr, dafür ist alles
auf dem Stand der Technik, der Energiebedarf ist niedrig, und in den ersten Jahren
fallen kaum Reparaturen an. Kaufst du vor oder während des Baus, schützt dich das
Bauträgervertragsgesetz: Du zahlst nach Baufortschritt, und deine Zahlungen müssen
abgesichert sein, falls der Bauträger in Schwierigkeiten kommt. Für Mängel gibt 
es Gewährleistung.

Eine ältere Immobilie ist billiger, und oft liegt sie in einer gewachsenen Gegend
mit Bäumen, Geschäften und Schulen in der Nähe. Dafür musst du mit Ausgaben rechnen:
Heizung, Fenster, Dach, Leitungen oder Dämmung haben eine begrenzte Lebensdauer.
Gebrauchte Immobilien werden außerdem meist „wie besichtigt“ verkauft, die Gewährleistung
ist also oft ausgeschlossen. Was du beim Besichtigen nicht siehst, ist danach dein
Problem.

Dann gibt es die Frage, ob du sofort einziehen oder zuerst renovieren willst. Eine
Immobilie zum Renovieren ist günstig zu haben, aber die Renovierung kostet Geld,
Zeit und Nerven, und sie wird fast immer teurer als geplant. Wer selbst handwerklich
geschickt ist und Zeit hat, kann viel sparen. Wer alles von Firmen machen lässt,
muss das von Anfang an mitfinanzieren, denn ein zweiter Kredit nach dem Kauf ist
teurer. Für Sanierungen, etwa den Tausch einer alten Heizung oder eine Dämmung, 
gibt es oft Förderungen von Bund und Land. Die Bedingungen ändern sich häufig und
gehören vor dem Kauf geprüft. Und eine Reserve von rund einem Fünftel der geschätzten
Renovierungskosten als Puffer ist kein Luxus.

![Neu, gebraucht oder zum Renovieren, schematisch: Bei einer neuen Immobilie ist
der Kaufpreis hoch und die Ausgaben in den ersten Jahren gering, bei einer gebrauchten
bezugsfertigen beides mittel, bei einer zum Renovieren der Kaufpreis niedrig und
die Ausgaben danach hoch.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/
immokauf-grafik4_zustand.png "Immobilienkauf zur Eigennutzung: Wohnung oder Haus,
Lage, Zustand und laufende Kosten 4")

## Umbauen: Was in einer Wohnung erlaubt ist und was im Haus

In einem eigenen Haus entscheidest du allein. Du brauchst aber die Gemeinde als 
Baubehörde: Ein Zubau, eine neue Garage oder ein Pool brauchen je nach Bundesland
eine Baubewilligung oder eine Bauanzeige, und der Bebauungsplan der Gemeinde legt
fest, was auf dem Grundstück überhaupt gebaut werden darf. Was du im Inneren veränderst,
etwa ein neues Bad oder neue Böden, ist meist ohne Behörde möglich.

In einer Wohnung bist du Teil einer Eigentümergemeinschaft. In deiner Wohnung darfst
du auf eigene Kosten verändern, was du willst, solange die anderen nicht beeinträchtigt
sein können. Sobald aber das Haus selbst betroffen ist, also Fenster, Fassade, Balkon,
tragende Wände oder Leitungen im Stiegenhaus, brauchst du die Zustimmung aller anderen
Wohnungseigentümer. Das betrifft auch Dinge, die harmlos wirken, wie eine Klimaanlage
an der Außenwand oder eine verglaste Loggia.

Für einige Änderungen hat der Gesetzgeber das einfacher gemacht: eine Ladestation
für ein Elektroauto, eine kleine Photovoltaikanlage am Balkon, eine Beschattung,
die zum Haus passt, eine einbruchsichere Tür und alles, was die Wohnung barrierefrei
macht. Hier gilt die Zustimmung eines Miteigentümers als erteilt, wenn er schriftlich
verständigt wurde und nicht innerhalb von zwei Monaten widerspricht. Wer schon beim
Kauf weiß, dass er größere Umbauten plant, sollte das vor der Unterschrift mit der
Hausverwaltung klären.

![Wer beim Umbauen mitredet: Beim Haus die Gemeinde, Zubau, Garage und Pool brauchen
eine Bewilligung oder Anzeige, Bad und Böden innen meist ohne Behörde. Bei der Wohnung
alle Eigentümer: Fenster, Fassade, Balkon und tragende Wand brauchen die Zustimmung
aller; Ladestation, Balkon-Photovoltaik, Beschattung, Sicherheitstür und Barrierefreiheit
gelten als erteilt, wenn binnen zwei Monaten kein Widerspruch kommt.](https://www.
finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/immokauf-grafik5_umbauen.png "Immobilienkauf
zur Eigennutzung: Wohnung oder Haus, Lage, Zustand und laufende Kosten 5")

## Was jeden Monat anfällt

Wie viel Kaufpreis drin ist, hängt an zwei Grenzen: an den Eigenmitteln, also rund
20 % des Kaufpreises plus Nebenkosten, und an der Rate für den [Wohnkredit](https://www.finanzgeier.at/kredit/wohnkredit/),
die höchstens 40 % des Nettoeinkommens ausmachen sollte. Hier geht es um das, was
zur Rate dazukommt, denn das wird gern unterschätzt.

Bei einer Wohnung mit 70 Quadratmetern sind es im Beispiel rund 180 Euro Betriebskosten
im Monat, das entspricht dem österreichischen Schnitt von 2,60 Euro pro Quadratmeter.
Dazu kommt die Rücklage für das Haus, gesetzlich mindestens 1,12 Euro pro Quadratmeter,
also rund 78 Euro. Für das, was in der Wohnung selbst kaputtgeht, Therme, Böden,
Küche, solltest du als Beispielwert rund 100 Euro im Monat zur Seite legen. Mit 
Tiefgaragenplatz zur Miete sind das zusammen rund 460 Euro, Heizung und Strom noch
nicht mitgerechnet.

Beim Haus gibt es keine gemeinsame Rücklage, du musst sie selbst bilden. Als Beispielwert
für die Erhaltung nehmen wir 1 % des Kaufpreises pro Jahr, bei einem Haus um 360.000
Euro also rund 300 Euro im Monat. Dazu kommen Grundsteuer, Wasser, Kanal, Müllabfuhr,
Rauchfangkehrer und die Versicherung des Gebäudes, je nach Gemeinde und Haus als
Beispielwert rund 200 Euro im Monat. Und die Energie liegt beim Haus meist höher.
Alle diese Beträge gehören vor dem ersten Angebot in dein [Haushaltsbudget](https://www.finanzgeier.at/konto/haushaltsbudget/).

![Was zur Rate pro Monat dazukommt, ohne Heizung und Strom, gerundete Beispielwerte:
Wohnung mit 70 Quadratmetern 180 Euro Betriebskosten, 78 Euro Rücklage, 100 Euro
Erhaltung und 100 Euro Garagenplatz, rund 460 Euro. Haus um 360.000 Euro 200 Euro
Abgaben und Versicherung und 300 Euro Erhaltung, rund 500 Euro.](https://www.finanzgeier.
at/wp-content/uploads/2026/10/immokauf-grafik6_laufende_kosten.png "Immobilienkauf
zur Eigennutzung: Wohnung oder Haus, Lage, Zustand und laufende Kosten 6")

## Worauf du beim Besichtigen und vor der Unterschrift achten solltest

Besichtige mehrmals, auch am Abend und am Wochenende, dann hörst du die Straße, 
die Nachbarn und den Lärm einer nahen Bahn oder eines Lokals. Achte auf Feuchtigkeit
im Keller, auf Risse, auf das Alter von Heizung, Fenstern und Dach. Bei einem Haus
oder einer älteren Wohnung lohnt sich ein Bausachverständiger. Er kostet Geld, aber
deutlich weniger als ein übersehener Schaden. Der Energieausweis muss dir vorgelegt
werden. Seine zwei wichtigsten Kennwerte, der Heizwärmebedarf HWB und der Gesamtenergieeffizienz-
Faktor fGEE, müssen schon im Inserat stehen. Je niedriger beide sind, desto weniger
Energie braucht das Gebäude.

Wirf vor dem Kauf einen Blick ins [Grundbuch](https://www.finanzgeier.at/immobilien/grundbuch/).
Dort steht, wem die Liegenschaft gehört, und im Lastenblatt, was auf ihr lastet:
Pfandrechte von Banken, Wegerechte für Nachbarn oder ein Veräußerungsverbot, wie
es bei geförderten Wohnungen vorkommt. Belastungen, die beim Kauf nicht gelöscht
werden, übernimmst du mit. Bei einer Wohnung fragst du zusätzlich bei der Hausverwaltung
nach, wie hoch die Rücklage ist, welche Sanierungen geplant sind, und lässt dir 
die Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen zeigen. Eine leere Rücklage und
ein bald fälliges Dach heißen, dass bald eine hohe Sonderzahlung kommt. Bei einem
Haus prüfst du bei der Gemeinde die Flächenwidmung und den Bebauungsplan.

Und noch eine Warnung zum Kaufanbot: Wer es unterschreibt, ist daran gebunden, der
Verkäufer erst, wenn er es annimmt. Unterschreib deshalb nur mit einem Finanzierungsvorbehalt,
der konkret sagt, welcher Kredit zu welchen Bedingungen bis wann zugesagt sein muss,
und frag vorher bei deiner Bank nach. Hast du am Tag der ersten Besichtigung unterschrieben
und willst selbst darin wohnen, kannst du binnen einer Woche zurücktreten. Besser
ist es, gar nicht am selben Tag zu unterschreiben.

![Vor der Unterschrift prüfen: mehrmals besichtigen, auch abends und am Wochenende;
Bausubstanz ansehen; Sachverständigen beiziehen; Energieausweis mit HWB und fGEE;
Grundbuch mit Eigentümer und Lasten; bei einer Wohnung Rücklage, geplante Sanierungen
und Protokolle bei der Hausverwaltung; Kaufanbot nur mit konkretem Finanzierungsvorbehalt.](
https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/immokauf-grafik7_checkliste.
png "Immobilienkauf zur Eigennutzung: Wohnung oder Haus, Lage, Zustand und laufende
Kosten 7")

**Der Rat zum Schluss:** Entscheide zuerst, wie du leben willst, und dann erst, 
was du kaufst. Wohnung oder Haus, Stadt oder Land, neu oder zum Renovieren, das 
sind Fragen nach deinem Alltag und nicht nach dem Inserat. Rechne die laufenden 
Kosten genauso ernst wie den Kaufpreis, und nimm dir für die Unterschrift Zeit. 
Jede Lage ist anders, aber wer weiß, was er will, kauft besser.

**Quellen:** Statistik Austria – [Durchschnittliche Immobilienpreise 2025](https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/05/20260528Immobiliendurchschnittspreise2025.pdf)(
Mai 2026), [Wohnkosten 4. Quartal 2025](https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/03/20260313Wohnen2025Q4.pdf)(
März 2026); WKO – [Mindestrücklage nach dem Wohnungseigentumsgesetz](https://www.wko.at/information-consulting/immobilien-vermoegenstreuhaender/mindestruecklage-wohnungseigentumsgesetz)(
2026); Arbeiterkammer Niederösterreich – [Wohnungskauf](https://noe.arbeiterkammer.at/beratung/konsumentenschutz/wohnen/eigentum/wohnungskauf_neu.html);
RIS – [Wohnungseigentumsgesetz](https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20001921),
[Konsumentenschutzgesetz](https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10002462&Paragraf=30a),
[Bauträgervertragsgesetz](https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10003474),
[Energieausweis-Vorlage-Gesetz 2012](https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20007799).
Stand: Oktober 2026.

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**Hinweis:** Diese Seite gibt allgemeine Informationen und die eigene Meinung des
Autors wieder. Sie ist keine Finanz- oder Rechtsberatung und keine Aufforderung 
zum Kauf einer Immobilie. Jede Lage ist anders; lass dir einen Vertrag im Zweifel
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