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## Kalender und Börsenfeiertage 2027

- Link: https://www.finanzgeier.at/kalender-und-boersenfeiertage-2027/
- Published: 2026-10-02T16:23:26+02:00
- Author: finanzgeier

Es wäre so schön, wenn man mal endlich einen Überblick über alle Börsenfeiertage
2027 hätte….

Kannst du haben! Hier findest du die Börsenfeiertage für das Jahr 2027:

[⌊Zeitleiste der Börsenfeiertage 2027 in Österreich, Deutschland und den USA⌉⌊Zeitleiste
der Börsenfeiertage 2027 in Österreich, Deutschland und den USA⌉[

[Grafik teilen](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/boersenfeiertage-2027-zeitleiste.jpg)

Die Länder Österreich, Deutschland und die USA sind darin berücksichtigt. Feiertage,
die auf ein Wochenende fallen (2027 etwa der 1. Mai sowie der 25. und 26. Dezember),
sind nicht extra aufgeführt – da wird ohnehin nicht gehandelt. Am 26.11.2027, dem
Tag nach Thanksgiving, schließt die New Yorker Börse bereits um 19:00 Uhr unserer
Zeit.

Wie wäre es mit einem Kalender, der eine gute Monatsübersicht mit Kalenderwochen
bietet? Am besten gratis und einfach zum Ausdrucken. Findest du hier,  zum Download
als PDF.

[Kalender 2027](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/Kalender-2027.pdf)

Die erste Hälfte der Datei widmet sich den österreichischen Feiertagen. Da der Blog
auch deutsche Leser hat: Der Kalender mit deutschen Feiertagen bildet die zweite
Hälfte der Datei.

Weniger Geld für das Kaufen von Kalendern – mehr zum Investieren! 😀

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### Links

Wiener Börse: [https://www.wienerborse.at/](https://www.wienerborse.at/)
Deutsche
Börse: [https://live.deutsche-boerse.com/](https://live.deutsche-boerse.com/)New
Yorker Börse: [https://www.nyse.com/index](https://www.nyse.com/index)

## Mietpreisbremse 2026 – so funktioniert sie

- Link: https://www.finanzgeier.at/mietpreisbremse-2026-so-funktioniert-sie/
- Published: 2026-01-31T12:00:00+01:00
- Author: finanzgeier

## Inhalt

 * [Einordnung](https://www.finanzgeier.at/mietpreisbremse-2026-so-funktioniert-sie/#rekordinvestitionen-und-steigende-schulden)
 * [Gesetzesrahmen](https://www.finanzgeier.at/mietpreisbremse-2026-so-funktioniert-sie/#ergebnisse-und-kennzahlen)
 * [Zeitliche Begrenzung](https://www.finanzgeier.at/mietpreisbremse-2026-so-funktioniert-sie/#aktie-dividende-bewertung)
 * [Höhenbegrenzung](https://www.finanzgeier.at/mietpreisbremse-2026-so-funktioniert-sie/#netzausbau-regionale-schieflagen)
 * [Ausnahmen](https://www.finanzgeier.at/mietpreisbremse-2026-so-funktioniert-sie/#interessante-aktie-und-verlasslicher-dividendenzahler)
 * [Rechenbeispiel](https://www.finanzgeier.at/mietpreisbremse-2026-so-funktioniert-sie/#interessante-aktie-und-verlasslicher-dividendenzahler-1)
 * [Befristung](https://www.finanzgeier.at/mietpreisbremse-2026-so-funktioniert-sie/#interessante-aktie-und-verlasslicher-dividendenzahler-1-1)
 * [Video](https://www.finanzgeier.at/mietpreisbremse-2026-so-funktioniert-sie/#netzausbau-regionale-schieflagen-1)

## **Einordnung**

In diesem Beitrag geht es um die Mietpreisbremse 2026 und darum, dass künftig nur
mehr im April eine Mieterhöhung zulässig ist. Es ist üblich und auch grundsätzlich
in Ordnung, dass Wertsicherungsvereinbarungen in Mietverträgen greifen und Mieten
jährlich an die Inflation angepasst werden. Da jedoch in manchen Jahren die Inflation
große Sprünge macht, so wie es auch in den letzten Jahren teilweise passiert ist,
hat sich die Politik zum Schutz der Mieter etwas einfallen lassen. Dieses Instrument
hat unter dem Stichwort Mietpreisbremse seinen Weg in die Medien gefunden. Genau
das schauen wir uns jetzt etwas genauer an.

## **Gesetzesrahmen**

Die Mietpreisbremse 2026 ist nur ein Spitzname und heißt eigentlich Mieten-Wertsicherungsgesetz(
MieWeG). Erlassen wurde es durch das Bundesgesetzblatt 114/2025 am 30.12.2025. Dieses
Datum zeigt bereits, dass die ganze Sache nicht ordentlich durchdacht ist, weil 
das Gesetz zwei Tage vor Jahresende erlassen wurde und sofort im nächsten Jahr gültig
wurde. Dieses Bundesgesetzblatt passt auf zwei A4-Seiten und hat eigentlich nur 
vier Paragraphen mit insgesamt elf Absätzen.

Anzuwenden ist das Gesetz auf Wohnungen, die voll oder teilweise in den Anwendungsbereich
des Mietrechtsgesetzes fallen. Für diese Wohnungen gelten die neuen Regelungen. 
Das bedeutet, dass das Gesetz nicht gilt für eine Genossenschaftswohnung oder für
vermietete Ein- oder Zweifamilienhäuser. Ebenfalls gilt es nicht für Wohnungen, 
die gefördert gebaut oder gefördert saniert wurden. Das gilt so lange, wie diese
Wohnungen dem Wohnbauförderungsrecht unterliegen.

## **Zeitliche Begrenzung**

Der Hauptmietzins darf nur einmal pro Jahr, im April, erhöht werden. Dieser Termin
gilt auch dann, wenn im Mietvertrag eine frühere Erhöhung vorgesehen ist. Auch nach
dem April darf der Hauptmietzins nur einmal jährlich erhöht werden, und zwar wieder
erst im April des Folgejahres. Ist beispielsweise eine Erhöhung im September 2026
vorgesehen, darf diese erst mit April 2027 durchgeführt werden.

Schließt man im Jahr 2026 ein neues Mietverhältnis ab, darf die Miete frühestens
ein Jahr nach Vertragsabschluss erhöht werden. Das bedeutet, dass es aus Sicht des
Vermieters sinnvoll ist, einen Vertrag möglichst früh im Jahr abzuschließen. Andernfalls
muss länger auf eine Mietzinserhöhung gewartet werden. Beispiel: Wird im Juli 2026
ein Mietvertrag abgeschlossen, darf die Miete frühestens ab August 2027 erhöht werden.
Gleichzeitig muss jedoch wieder auf den nächsten April gewartet werden. Die erste
Mietzinserhöhung findet damit erst im April 2028 statt.

Bei der ersten Mietzinserhöhung darf die Inflation des Jahres, in dem der Mietvertrag
abgeschlossen wurde, nur anteilig weitergegeben werden. Beispiel: Wird der Mietvertrag
im September 2026 abgeschlossen, wird die Wohnung vier Monate im Jahr 2026 vermietet.
Die Inflation darf in diesem Fall nur zu 4/12, also vier Zwölftel, für dieses Jahr
weitergegeben werden. Es handelt sich somit um eine klare zeitliche Begrenzung zum
Nachteil der Vermieter.

## **Höhenbegrenzung**

Auch von der Höhe her ist die Anpassung begrenzt. Wie eingangs erwähnt, sollen die
Mieter vor einer stark steigenden Inflation geschützt werden. Liegt die Inflation
eines Jahres über 3 Prozent, darf der Anteil, der über diesen 3 Prozent liegt, nur
zur Hälfte an den Mieter weiterverrechnet werden.

Beispiel: Beträgt die Jahresinflation 2,9 %, darf sie vollständig weiterverrechnet
werden. Beträgt sie 3,8 Prozent, dürfen nur 3,4 Prozent weiterverrechnet werden.
Eine weitere Einschränkung gibt es bei Mietverträgen, die in den Vollanwendungsbereich
des Mietrechtsgesetzes fallen. Hier dürfen die Mieten im Jahr 2026, bezogen auf 
das Jahr 2025, nur um 1 Prozent angepasst werden. Im Jahr 2027, bezogen auf das 
Jahr 2026, sind nur 2 Prozent zulässig.

Wenn du dich als Vermieter fragst, was mit der restlichen Anpassung passiert, lautet
die Antwort, sie verfällt. Du musst dich an den Gedanken gewöhnen, dass du diesen
Nachteil für den Zeitraum, so lange der jetzige Mietvertrag gilt, selbst zu tragen
hast. So will es das Gesetz.

## **Ausnahmen**

Es gibt aber auch gute Nachrichten für den Vermieter, oder zumindest keine allzu
schlechten. Die Mietpreisbremse 2026 gilt nur für einen Teil der Miete. Die Betriebskosten
sind davon ausgenommen. Das bedeutet, dass der Bruttomietzins beispielsweise auch
im Jänner völlig rechtmäßig steigen kann, wenn die Vorschreibungen erhöht werden.
Voraussetzung ist, dass der Hauptmietzins dabei nicht mitsteigt.

Die Beschränkungen der Mietpreisbremse sind für den Vermieter außerdem vorbei, sobald
der Mietvertrag durch seine Befristung endet. Ein danach neu abgeschlossener Mietvertrag
kann einen neuen Mietzins enthalten. Das gilt unabhängig davon, ob der Vertrag mit
demselben Mieter oder mit einem neuen Mieter abgeschlossen wird. Der Mietzins kann
in diesem Fall frei vereinbart werden, sofern er nicht in den Vollanwendungsbereich
des Mietrechtsgesetzes fällt.

Dieser Punkt ist derzeit rechtlich jedoch noch nicht abschließend geklärt. Es ist
davon auszugehen, dass Konsumentenschutzvereinigungen diese Auslegung anders sehen.
Tatsächlich muss hier möglicherweise erst Recht durch den Obersten Gerichtshof gesprochen
werden. Eine weitere klare Regel ist, dass Wertanpassungen nach der derzeitigen 
neuen Rechtslage gesetzeskonform vereinbart werden können. Dazu genügt ein ausdrücklicher
Verweis auf das Mieten-Wertsicherungsgesetz.

Das regelt § 2 MieWeG. Die Formulierung lautet dann etwa „wertgesichert gemäß § 
1 Abs. 2 des Mieten-Wertsicherungsgesetzes“ im Teilanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes.
Im Vollanwendungsbereich lautet sie „wertgesichert gemäß § 1 Abs. 2 und 3 des Mieten-
Wertsicherungsgesetzes“.

## **Rechenbeispiel**

Ein Beispiel zu den Auswirkungen der Mietpreisbremse 2026. Im Februar 2026 wird 
ein neuer Mietvertrag zu einem Mietzins von EUR 500,- abgeschlossen. Die erste Erhöhung
ist daher im April 2027 erlaubt. Beträgt die Inflation für 2026 4,3 Prozent, dürfen
3 Prozent plus die Hälfte von 1,3 Prozent weitergegeben werden. Das ergibt eine 
zulässige Anpassung von 3,65 Prozent. Diese Erhöhung muss jedoch noch aliquotiert
werden. Das Mietverhältnis hat im Jahr 2026 elf Monate gedauert. Somit dürfen 11/
12, also elf Zwölftel, weiterverrechnet werden. Das ergibt eine zulässige Erhöhung
von 3,35 Prozent (3,65/12*11). Der neue Mietzins beträgt damit EUR 516,75.

## **Befristung**

Die Erhöhung der Befristungsdauer von drei auf fünf Jahre betrifft dich nur, wenn
du fünf oder mehr Einheiten vermietest. Bei vier oder weniger Einheiten wirst du
als kleiner Vermieter angesehen und darfst weiterhin Wohnungen auf nur drei Jahre
befristen. Bitte beachte, dass dieser Artikel nicht rechtsverbindlich ist. Als Vermieter
solltest du einen Mietvertrag daher am besten durch einen Anwalt prüfen lassen. 
Lies außerdem selbst im Mieten-Wertsicherungsgesetz nach. Zu finden ist es hier:
[https://ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2025_I_114/BGBLA_2025_I_114.html](https://ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2025_I_114/BGBLA_2025_I_114.html)

## **Video**

Schau in den [Youtube](https://youtu.be/767N-G34lgs)-Kanal!

## Bruchstücke bei Flatex verkaufen, so klappt es

- Link: https://www.finanzgeier.at/bruchstuecke-bei-flatex-verkaufen-so-klappt-es/
- Published: 2026-01-22T12:00:00+01:00
- Author: finanzgeier

## Inhalt

 * [Moment der Verwirrung](https://www.finanzgeier.at/bruchstuecke-bei-flatex-verkaufen-so-klappt-es/#rekordinvestitionen-und-steigende-schulden)
 * [Was Fractional Shares sind](https://www.finanzgeier.at/bruchstuecke-bei-flatex-verkaufen-so-klappt-es/#ergebnisse-und-kennzahlen)
 * [Erster Verkauf ganzer Stücke](https://www.finanzgeier.at/bruchstuecke-bei-flatex-verkaufen-so-klappt-es/#aktie-dividende-bewertung)
 * [Bruchstücke im verstecken Handelsplatz](https://www.finanzgeier.at/bruchstuecke-bei-flatex-verkaufen-so-klappt-es/#netzausbau-regionale-schieflagen)
 * [Gebühren, Frust und die Broker-Frage](https://www.finanzgeier.at/bruchstuecke-bei-flatex-verkaufen-so-klappt-es/#interessante-aktie-und-verlasslicher-dividendenzahler)
 * [Video](https://www.finanzgeier.at/bruchstuecke-bei-flatex-verkaufen-so-klappt-es/#netzausbau-regionale-schieflagen-1)

## **Moment der Verwirrung**

Ich sitze vor meinem flatex Depot und denke mir: Passt, das verkauf ich jetzt schnell.
Ein ETF, den ich schon länger halte, nichts Spektakuläres. Ein Klick auf das rote
V, Handelsplatz auswählen, Market Order, fertig. So zumindest die Vorstellung in
meinem Kopf.

Dann sehe ich diese Zahl im Bestand und bleibe hängen: 53,208413 Stück. Bitte was?
Seit wann hab ich Kommazahlen im Depot wie bei einer Küchenwaage? Am Anfang wirkt
das sogar irgendwie lustig. Bruchstücke halt, Fractional Shares, kennst du ja. Man
kauft nicht ein ganzes Stück, sondern gibt eine Summe ein und bekommt eben einen
Anteil. Sinnvoll ist das auch, vor allem wenn man mit kleinen Beträgen unterwegs
ist und nicht gleich 500 Euro pro Aktie hinlegen will.

[⌊Flatex Depotposition⌉⌊Flatex Depotposition⌉[

Flatex Depotposition

Nur: Verkaufen ist die andere Seite der Medaillie. Hier beginnt das Drama, weil 
du glaubst, du drückst einmal auf „Verkaufen“ und das Thema ist erledigt. Ist es
aber nicht. Du kannst bei Flatex nicht einfach sagen: „Alles raus, Ende.“ Du musst
das bürokratisch abarbeiten. Mit Regeln, die nicht ganz durchsichtig sind. Und genau
hier hab ich beim ersten Mal gemerkt: Bruchstücke sind super beim Kaufen. Aber beim
Verkaufen können sie dir etwas auf die Nerven gehen.

## **Was Fractional Shares sind**

Bevor wir uns gleich das Verkaufen näher ansehen, schauen wir uns an, was diese 
Bruchstücke überhaupt sind. Fractional Shares heißt im Grunde nur: Du besitzt weniger
als ein ganzes Stück. Nicht eine Aktie, sondern 0,3. Nicht einen ETF-Anteil, sondern
0,208413. Das schaut im Depot zwar aus wie ein Rechenfehler, ist aber völlig normal.

Bruchstücke entstehen meistens dann, wenn du nicht eine Stückzahl in deine Order
eingibst, sondern einen Geldbetrag. Du sagst zum Beispiel: Ich will um 50 Euro kaufen.
Der Broker rechnet dann aus, wie viele Anteile du dafür bekommst. Und zack, du hast
eine Position mit Kommazahlen.

Der Vorteil ist offensichtlich. Du kannst auch teure Aktien oder ETFs kaufen, ohne
sie überzugewichten. Du kannst kleinere Beträge investieren und trotzdem breit streuen.
Vor allem bei Sparplänen ist das praktisch, monatlich wird immer der gleiche Betrag
investiert. Und ganz ehrlich: Genau dafür wurde das Ganze erfunden. Das Problem 
kann aber sein, dass nur der Kauf einfach ist. Du merkst es erst dann, wenn du verkaufen
willst. Für mich ist der Verkauf bei Flatex ganz schön tricky geworden. Damit es
für dich einfacher wird, gehen wir jetzt zum Verkauf bei Flatex über.

## **Erster Verkauf ganzer Stücke**

Jetzt wird’s praktisch: Die Position im Depot sind 53,208413 Stück eines ETF. Dieser
erste Schritt ist noch simpel. Du verkaufst nur die ganzen Stücke. In diesem Beispiel
also exakt 53 Stück. Du klickst auf das rote V neben der Position und leitest den
Handel ein. Dann wählst du ganz normal einen Handelsplatz aus, so wie du es gewohnt
bist. Société Generale, Lang & Schwarz, Baader Bank, was auch immer. Danach füllst
du die Verkaufsmaske aus und gibst die Order frei.

[⌊Screenshot Handelsplätze bei Flatex⌉⌊Screenshot Handelsplätze bei Flatex⌉[

Screenshot Handelsplätze bei Flatex

Die Bruchstücke bleiben übrig. Weniger als ein Stück, in diesem Beispiel sind es
eben 0,208413. Die gute Nachricht ist, der Verkauf der ganzen Stück hat funktioniert,
weil nur noch die Bruchstücke da sind. Du hast alles korrekt gemacht.

Du hast aber nur den ersten von zwei Verkäufen erledigt. Und ja: Bei flatex brauchst
du für einen vollständigen Verkauf von Bruchstück-Positionen tatsächlich zwei Trades.
Einmal für die ganzen Stücke und einmal extra für den Rest.

## **Bruchstücke im verstecken Handelsplatz**

Jetzt kommt der Teil, der wirklich „special“ ist. Du hast die 53 ganzen Stück verkauft
und im Depot liegt nur noch der Rest herum. 0,208413 Stück. Also Bruchstücke. Und
die sollen noch weg. Du klickst wieder auf das rote V und bist wieder in der Verkaufsmaske.
Und jetzt erwartest du eigentlich dass du wieder Xetra oder Tradegate auswählst 
und fertig. Aber nein. Das funktioniert nicht. Weil Bruchstücke bei flatex nicht
über die üblichen Börsenplätze gehandelt werden können.

Flatex schreibt dazu selbst: „_Bruchstücke (Anteile < 1,0) können nur über die Kapitalanlagegesellschaft(
KAG) gehandelt werden. Diese werden zusammengefasst als sogenannte Blockorder ausgeführt.
Die Ausführung durch die Kapitalanlagegesellschaft dauert in der Regel ein bis zwei
Tage_.“ (Quelle: [Flatex](https://www.flatex.at/service/faqs/detail/wertpapierhandel/investmentfonds-und-sparplaene/kann-ich-bruchstuecke-eines-fonds-handeln/),
08.01.2026.) Kennst du dich jetzt aus? Nein? Ich auch nicht. Was ist die Kapitalanlagegesellschaft?
Blockorder? Dass man sich hier nicht auskennt, ist durchaus normal, wenn man kein
seit Jahren von der Börse Besessener ist. Diese Hilfebeschreibung klingt eher nach
Finanzamt.

Zurück zum zweiten Handel, um die Bruchstücke loszuwerden: Du überspringst die üblichen
Handelsplätze und klickst unten auf „_[weitere Handelsplätze anzeigen](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/01/image-4.png)_„.
Die Liste erweitert sich und plötzlich taucht eine Option auf, die du vorher nie
gebraucht hast.
„Bruchstücke/KVG“. Das ist genau der Handelsplatz, den du für den
Rest brauchst. Du wählst also „Bruchstücke/KVG“ aus und übernimmst die restliche
Dezimalzahl aus dem Bestand. Du wählst einen Ordertyp aus und gibst die Order frei.

Jetzt ist Geduld gefragt. Anders als man ist bei einer Market Order gewohnt ist,
findet der Verkauf aber nicht sofort statt, so und dann kann ein bis zwei Tage dauern.
Du wirst darüber nicht benachrichtigt, sollte es daher von selbst wieder in dein
Depot sehen.

## **Gebühren, Frust und die Broker-Frage**

Die Abrechnung findest du wie gewohnt im Menüpunkt Post im Dokumentenarchiv. Es 
sind alle Punkte vorhanden, wie du im folgenden Screenshot aus einem anderen Bruchstücke-
Verkauf sehen kannst.

[⌊Werpapierabrechnung Bruckstückverkauf⌉⌊Werpapierabrechnung Bruckstückverkauf⌉[

Du findest die gehandelten Bruchstücke als Dezimalzahl dargestellt, den Ausführungskurs,
den Gesamtwert usw. Leider findest du dort auch die bezahlten Spesen dafür, unter
dem Punkt Provision. Flatex verrechnet per Stand Jänner 2026 für die Ausführung 
EUR 5,90 und damit genauso viel wie für einen gewöhnlichen Kauf oder Verkauf.

Letztendlich war die, wie ich finde, doch komplizierte Abwicklung des Bruchstücke-
Verkaufs und die Gebühren der Grund dafür, dass einige Leute von Flatex zu Trade
Republic gewechselt sind. Und obwohl Flatex die Gebührenstruktur überarbeitet hat
und beispielsweise die Anzahl der gratis ETFs für die Sparpläne deutlich erhöht 
hat und auch die Dividendengebühr gestrichen hat, so ist letzteres vor allem doch
nur für die Personen interessant, die wirklich größere Summen bewegen. Der Anfänger,
der die Börse erstmal kennenlernen will, wird durch Gebühren und komplizierten Handel
eher abgeschreckt. Daher geht die Empfehlung dann doch eindeutig zu Trade Republic
statt zu Flatex, aber – und das ist sehr wichtig – nur, wenn der Support vermutlich
nicht benötigt wird.

Bei eigenen Tests hat, was den Service angeht, Flatex weit die Nase vorne. Es handelt
sich halt doch um einen etwas professionelleren Broker. Trade Republic ist gut was
das intuitive Handeln und die Preise angeht. Beim Punkt Antwort oder Reaktionszeit
lässt das Service aber sehr zu wünschen übrig. Das ist mal wieder ein gutes Beispiel
dafür, dass man sich für Qualität oder billig entscheiden muss. Beides ist in der
Regel selten möglich.

## **Video**

---

Möchtest du ein Konto neu eröffnen, verwende doch bitte den folgenden Link:

Trade Republic_*_: [https://ref.trade.re/hs562m05](https://ref.trade.re/hs562m05)

Flatex_*_: [https://konto.flatex.at/cci/?referrerID=e6b8965c-1adb-11ed-b709-0242ac110014](https://konto.flatex.at/cci/?referrerID=e6b8965c-1adb-11ed-b709-0242ac110014)

_*mit Sternchen gekennzeichnete Links sind Affiliatelinks. Wenn du sie benutzt bekomme
ich eine Vergütung. Für dich entstehen dadurch keine Nachteile, oft sogar Vorteile,
die je nach Anbieter unterschiedlich sind._

## EVN Aktie 2026 zwischen steigenden Schulden und stabiler Dividende

- Link: https://www.finanzgeier.at/evn-aktie-2026/
- Published: 2025-12-19T17:00:00+01:00
- Author: finanzgeier

## Inhalt

 * [Rekordinvestitionen und steigende Schulden](https://www.finanzgeier.at/evn-aktie-2026/#rekordinvestitionen-und-steigende-schulden)
 * [Ergebnisse und Kennzahlen](https://www.finanzgeier.at/evn-aktie-2026/#ergebnisse-und-kennzahlen)
 * [Aktie, Dividende, Bewertung](https://www.finanzgeier.at/evn-aktie-2026/#aktie-dividende-bewertung)
 * [Netzausbau regionale Schieflagen](https://www.finanzgeier.at/evn-aktie-2026/#netzausbau-regionale-schieflagen)
 * [Interessante Aktie und verlässlicher Dividendenzahler](https://www.finanzgeier.at/evn-aktie-2026/#interessante-aktie-und-verlasslicher-dividendenzahler)

## **Rekordinvestitionen und steigende Schulden**

Die EVN steht vor der größten Investitionsphase ihrer Unternehmensgeschichte. Bis
2030 plant der niederösterreichische Energiekonzern Ausgaben von insgesamt 5,5 Milliarden
Euro, um Netze, erneuerbare Erzeugung, Speicherlösungen und Wasserinfrastruktur 
auszubauen. Bereits im Geschäftsjahr 2024/25 wurden erstmals mehr als 900 Millionen
Euro investiert. Ab 2026 sollen die jährlichen Investitionen auf rund eine Milliarde
Euro steigen.

Der klare Schwerpunkt liegt auf dem Netzausbau, der mit 50 bis 55 Prozent den größten
Anteil der Mittel bindet. Weitere Investitionen fließen in erneuerbare Erzeugung,
Fernwärme, Großbatteriespeicher, Projekte in Südosteuropa sowie in die Trinkwasserversorgung
in Niederösterreich. Diese Investitionsoffensive bleibt nicht ohne Folgen für die
Bilanz. Die Nettoverschuldung der EVN lag per 30. September 2025 bei 1,16 Milliarden
Euro und soll sich ab 2026 jährlich um rund 200 Millionen Euro erhöhen. In der Folge
wird sich der Verschuldungsgrad bis 2030 auf rund 34 Prozent verdoppeln.

Trotz dieses deutlichen Anstiegs geht der Vorstand davon aus, das bestehende A-Rating
halten zu können. In Gesprächen mit Ratingagenturen verweist das Management auf 
die steigende Ertragskraft, die aus den Investitionen erwartet wird. Ein Großteil
der Mittel fließt nach Niederösterreich, wo Netze für den wachsenden Anteil erneuerbarer
Energien ertüchtigt werden müssen. Gleichzeitig steigen die systemischen Anforderungen
durch volatile Stromerzeugung aus Wind und Wasser. Die EVN positioniert sich damit
klar als Infrastrukturbetreiber der Energiewende – finanziert durch hohe Vorleistungen
heute und eine höhere Verschuldung in den kommenden Jahren.

## **Ergebnisse und Kennzahlen**

Das Geschäftsjahr 2024/25 zeigt bei der EVN ein gemischtes, zahlenmäßig gut dokumentiertes
Bild. Die Stromerzeugung sank um 12,2 % auf 2.915 GWh, wobei vor allem die erneuerbare
Erzeugung mit –16,9 % auf 2.325 GWh deutlich unter dem Vorjahr lag. Ursache waren
ein schwächeres Wind- und Wasserdargebot. Gleichzeitig stieg die thermische Erzeugung
aus Wärmekraftwerken um 13,7 % auf 590 GWh.

Trotz geringerer Eigenerzeugung entwickelte sich der Netzbetrieb stabil: Der Strom-
Netzabsatz erhöhte sich um 4,7 % auf 22.671 GWh, der Erdgas-Netzabsatz sogar um 
10,7 % auf 12.828 GWh. Auf Ergebnisebene stiegen die Umsatzerlöse um 3,8 % auf 3,0
Mrd. Euro. Das EBITDA legte deutlich um 19,2 % auf 909,1 Mio. Euro zu, die EBITDA-
Marge verbesserte sich auf 30,3 %. Auch das operative Ergebnis (EBIT) wuchs um 21,4%
auf 490,9 Mio. Euro. Unter dem Strich ging das Konzernergebnis dennoch um 7,4 % 
auf 436,7 Mio. Euro zurück. Hauptgrund war ein deutlich schwächeres Finanzergebnis,
insbesondere infolge einer niedrigeren Dividende der Verbund AG.

Die Eigenkapitalquote blieb mit 60,4 % auf hohem Niveau, während die Nettoverschuldung
leicht auf 1,16 Mrd. Euro anstieg. Der operative Cashflow sank auf 935,2 Mio. Euro,
während die Investitionen um 20,8 % auf 909,8 Mio. Euro erhöht wurden. Insgesamt
zeigt sich: Operativ stabil und margenstark, aber mit rückläufigem Jahresüberschuss
bei gleichzeitig deutlich steigender Investitionstätigkeit.

## **Aktie, Dividende, Bewertung**

Die Aktie der EVN spiegelt die operative Stabilität des Konzerns wider, zeigt jedoch
zugleich die Grenzen der Ergebnisentwicklung im aktuellen Marktumfeld. Für das Geschäftsjahr
2024/25 liegt der Gewinn je Aktie bei 2,43 Euro und damit um 8,3 % unter dem Vorjahreswert
von 2,65 Euro. Damit setzt sich der Rückgang nach dem Ergebnispeak 2022/23 fort,
als 2,97 Euro je Aktie erzielt wurden. Trotz dieser Abschwächung bleibt die Ertragskraft
im Mehrjahresvergleich solide.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis des Jahresendkurses 2024 liegt bei 10,7 und
damit unter dem langfristigen Marktdurchschnitt, was auf eine moderate Bewertung
hindeutet. Die Dividende je Aktie beträgt erneut 0,90 Euro und bleibt damit auf 
dem hohen Niveau des Vorjahres. Nach der kräftigen Erhöhung im Jahr 2023/24 um über
70 % wurde die Ausschüttung nun stabilisiert. Die Dividendenrendite lag zum Jahresende
bei rund 3,2 % und ist damit weder überhöht noch defensiv niedrig, sondern bewegt
sich im Bereich klassischer Infrastruktur- und Versorgerwerte. Die gesamte Dividendenausschüttung
belief sich zuletzt auf rund 203 Millionen Euro.

Der Aktienkurs entwickelte sich schwächer als der Gesamtmarkt und schloss das Geschäftsjahr
bei 23,40 Euro, was einem Rückgang von 17,5 % entspricht. Damit blieb die EVN-Aktie
sowohl hinter dem ATX als auch hinter dem europäischen Versorgerindex zurück. Die
Eigenkapitalquote von über 60 % unterstreicht jedoch die finanzielle Stabilität 
des Unternehmens und bildet die Basis für eine verlässliche Dividendenpolitik. Insgesamt
positioniert sich die EVN-Aktie als defensives Investment mit berechenbarer Ausschüttung,
moderater Bewertung und begrenztem kurzfristigem Kurspotenzial.

## **Netzausbau regionale Schieflagen**

Der geplante Netzausbau der EVN macht eine strukturelle Schieflage innerhalb des
österreichischen Energiesystems sichtbar. Mehr als die Hälfte der künftig rund eine
Milliarde Euro jährlicher Investitionen fließt in den Ausbau und die Ertüchtigung
der Stromnetze, ein Großteil davon nach Niederösterreich. Dort konzentriert sich
ein wesentlicher Teil der erneuerbaren Stromerzeugung aus Wind und Photovoltaik,
deren volatile Einspeisung leistungsfähige Netze zwingend erforderlich macht.

Die finanziellen Lasten dieses Ausbaus schlagen sich jedoch unmittelbar in höheren
Netzkosten für die regionalen Kundinnen und Kunden nieder, während die Vorteile –
stabile Versorgung und günstiger erneuerbarer Strom – national wirksam werden. Im
Geschäftsjahr 2024/25 stieg der Strom-Netzabsatz um 4,7 % auf 22.671 GWh, was die
zunehmende Bedeutung der Netzinfrastruktur zusätzlich unterstreicht.

Im Gegensatz zu Deutschland existiert in Österreich kein bundesweiter Ausgleichsmechanismus
für Netzentgelte. Während in deutschen Regionen mit hoher Windkraftdichte wie Schleswig-
Holstein niedrige Netzentgelte gelten, fehlen vergleichbare Entlastungen für stark
belastete Netze im Osten Österreichs. Parallel dazu fließen erhebliche Mittel in
zentrale Speicher- und Wasserkraftprojekte in den westlichen Bundesländern, die 
ebenfalls als Teil der Energiewende argumentiert werden, jedoch andere Kostenstrukturen
aufweisen.

Die EVN trägt diese regionale Asymmetrie bilanziell mit, indem sie hohe Vorleistungen
für Netze erbringt und damit die regulierte Kapitalbasis ausweitet. Für die Aktionärinnen
und Aktionäre bedeutet das langfristig planbare Erträge aus regulierten Netzen, 
kurzfristig jedoch steigende Investitionen und wachsende Verschuldung. Der Netzausbau
wird damit zum stabilen Ertragspfeiler – und gleichzeitig zum politischen und gesellschaftlichen
Verteilungsthema innerhalb des österreichischen Energiesystems.

## **Interessante Aktie und verlässlicher Dividendenzahler**

Unter dem Strich positioniert sich die EVN klar als interessante Aktie für Anlegerinnen
und Anleger mit Fokus auf Stabilität und laufende Erträge. Trotz rückläufigem Konzernergebnis
im Geschäftsjahr 2024/25 bleibt die Ertragsbasis robust. Das EBITDA liegt bei über
900 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote bei rund 60 Prozent, das Kreditrating 
weiterhin im soliden A-Bereich. Diese Kennzahlen sind die Grundlage dafür, dass 
die EVN ihre Dividendenpolitik konsequent fortführen kann.

Mit einer Dividende von 0,90 Euro je Aktie ergibt sich eine Dividendenrendite von
rund 3,3 % vor Steuern. Diese Ausschüttung ist nicht überzogen, sondern durch operative
Cashflows gedeckt und in einem regulierten Geschäftsmodell verankert. Gleichzeitig
hat der Vorstand klar kommuniziert, dass die Dividende ab 2025/26 zumindest stabil
bleiben und bis 2029/30 auf mindestens 1,10 Euro je Aktie steigen soll, was einer
Ausschüttungsquote von rund 40 Prozent entspricht.

Für Investoren bedeutet das hohe Planungssicherheit. Dem stehen steigende Investitionen
und eine wachsende Nettoverschuldung gegenüber, die jedoch gezielt in Netze, erneuerbare
Erzeugung und Speicher fließen und damit langfristig stabile Erträge sichern sollen.
Kursseitig zeigt die Aktie aktuell keine Wachstumsdynamik, was sich auch in einem
moderaten KGV widerspiegelt. Gerade darin liegt jedoch der Charakter der EVN: kein
spekulativer Titel, sondern ein defensiver Infrastrukturwert. Für Anleger, die einen
verlässlichen Dividendenzahler mit kalkulierbarem Risiko suchen, bleibt die EVN 
damit eine sachlich begründete und langfristig interessante Aktie.

EVN Investor Relations: [https://www.evn.at/home/investor-relations](https://www.evn.at/home/investor-relations)

## Kalender und Börsenfeiertage 2026

- Link: https://www.finanzgeier.at/kalender-und-boersenfeiertage-2026/
- Published: 2025-10-21T12:00:00+02:00
- Author: finanzgeier

Es wäre so schön, wenn man mal endlich einen Überblick über alle Börsenfeiertage
hätte….

Kannst du haben! Hier findest du die Börsenfeiertage für das Jahr 2026:

| Datum | Land / Länder | Bezeichnung(en) | 
| **01.01.2026** | Deutschland, USA | Neujahr | 
| **19.01.2026** | USA | Martin Luther King Day | 
| **16.02.2026** | USA | Washington’s Birthday | 
| **03.04.2026** | Österreich, Deutschland, USA | Karfreitag (Good Friday) | 
| **06.04.2026** | Österreich, Deutschland | Ostermontag | 
| **01.05.2026** | Österreich, Deutschland | Staatsfeiertag / Tag der Arbeit | 
| **25.05.2026** | USA | Memorial Day | 
| **19.06.2026** | USA | Juneteenth | 
| **04.07.2026** | USA | Independence Day | 
| **07.09.2026** | USA | Labor Day | 
| **26.10.2026** | Österreich | Nationalfeiertag | 
| **24.12.2026** | Deutschland | Heiligabend | 
| **25.12.2026** | Österreich, Deutschland, USA | Christtag / 1. Weihnachtstag / Christmas Day | 
| **26.12.2026** | Österreich, Deutschland | Stephanstag / 2. Weihnachtstag | 
| **26.11.2026** | USA | Thanksgiving |

Die Länder Österreich, Deutschland und die USA sind darin berücksichtigt.

Wie wäre es mit einen Kalender, der eine gute Monatsübersicht mit Kalenderwochen
bietet? Am besten gratis und einfach zum ausdrucken. Findest du hier,  zum Download
als PDF.

[Kalender 2026](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2025/10/Kalender-2026.pdf)

Die erste Hälfte der Datei widmet sich den österreichischen Feiertagen. Da der Blog
auch deutsche Leser hat: Der Kalender mit deutschen Feiertagen bildet die zweite
Hälfte der Datei.

Weniger Geld für das Kaufen von Kalendern – mehr zum investieren! 😀

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## Semperit Aktie 2025

- Link: https://www.finanzgeier.at/semperit-aktie-2025/
- Published: 2025-09-08T12:00:00+02:00
- Author: finanzgeier

Es ist schon eine Weile her, dass wir uns Semperit genauer angeschaut haben – genauer
gesagt am 22. April 2023 auf [YouTube](https://youtu.be/H71PWvTF0N0?si=dg7IMsi1Ivn5gcNN).
Damals ging’s um Historie, Standorte und ein eher durchwachsenes Zahlenwerk. Seitdem
ist einiges passiert, und es wird höchste Zeit für ein Update! Heute werfen wir 
einen frischen Blick auf das Unternehmen: Zuerst schauen wir uns die Fundamentaldaten
an, dann die Charttechnik und natürlich auch die Dividendenentwicklung. Zum Schluss
gibt’s meine persönliche Meinung, wie spannend Semperit aktuell ist – oder eben 
nicht. Also, Kaffee holen und los geht’s!

## Inhalt

 * [Fundamentale Analyse](https://www.finanzgeier.at/semperit-aktie-2025/#fundamentale-analyse)
 * [Ein paar Wörter zum Aktienchart](https://www.finanzgeier.at/semperit-aktie-2025/#ein-paar-worter-zum-aktienchart)
 * [Analystenschätzungen & Kursabstand](https://www.finanzgeier.at/semperit-aktie-2025/#analystenschatzungen-kursabstand)
 * [Dividenden](https://www.finanzgeier.at/semperit-aktie-2025/#dividenden)
 * [Meine persönliche Einschätzung](https://www.finanzgeier.at/semperit-aktie-2025/#meine-personliche-einschatzung)

## **Fundamentale Analyse**

Das erste Halbjahr 2025 lief für Semperit durchwachsen. Der Umsatz sank um 7,2 %
auf 320,5 Mio. €, während das EBITDA mit 30,7 Mio. € sogar um 35,2 % einbrach. Auch
das EBIT schrumpfte deutlich auf nur noch 2,6 Mio. €, was einer EBIT-Marge von 0,8%
entspricht (Vorjahr: 6,9 %). Unter dem Strich stand ein Verlust von 11,2 Mio. € –
vor allem bedingt durch schwache Nachfrage im ersten Quartal, Projektverschiebungen
im Bereich Fördergurte und LSR-Werkzeugbau sowie negative Währungseffekte aus dem
schwachen US-Dollar.

Positiv zu vermerken: Ab März zog die Auftragslage spürbar an, und das zweite Quartal
brachte eine deutliche Ergebnisverbesserung gegenüber Q1. Zudem ist die Bilanzstruktur
weiterhin solide: Eigenkapitalquote 46 %, liquide Mittel 113 Mio. €, Verschuldung
moderat bei 1,7x EBITDA.

Dividendenfans mussten sich mit einer Ausschüttung von 0,50 € je Aktie begnügen (
April 2025). Investitionen wurden reduziert (18,5 Mio. €, –51 %). Gleichzeitig läuft
mit „oneERP“ ein großes Digitalisierungsprojekt, dessen Kosten von 2,2 Mio. € im
ersten Halbjahr 2025 belasteten.

Zusätzlich gab es Wertminderungen von 3,3 Mio. € im LSR-Bereich und höhere Energiepreise
in Europa, die auf die Margen drückten. Auf der anderen Seite sorgt ein guter Auftragsbestand
sowie Kostensenkungen für Hoffnung, dass H2/2025 wieder besser wird.

Wenn man die letzten fünf Jahre betrachtet, könnte man meinen, Semperit fährt Achterbahn.
2020 noch mit über 931 Mio. € Umsatz und Mega-Gewinnen unterwegs, folgte 2021 der
Absturz – und das nicht nur leicht: Der Gewinn rauschte nach Rekordzahlen in den
Keller. 2022 brachte kurz Hoffnung (+29 % Umsatz!), doch 2023 war wieder alles rot,
bevor 2024 zumindest ein kleines Plus in der Bilanz stand.

Die EBIT-Entwicklung erzählt eine ähnliche Story: mal dreistellige Millionenbeträge,
mal nur ein Bruchteil davon. Einmaleffekte, Abschreibungen und Projektkosten haben
das Zahlenwerk kräftig durchgeschüttelt. Besonders spannend: 2022 gab’s noch nette
Sondergewinne aus Verkäufen, aber 2023/24 schlugen auch negative Sondereffekte kräftig
zu Buche.

Und die Dividendenpolitik? Lange Zeit solide 1,50 € je Aktie, dann 2024 die radikale
Kürzung auf 0,50 €. Das war ein klares Zeichen: Liquidität sichern statt großzügig
ausschütten. Für Dividendenjäger also eher ein Dämpfer.

Das H1/2025-Ergebnis wirkt vor diesem Hintergrund wie ein Spiegel der letzten Jahre:
volatil, schwach gestartet, mit vorsichtiger Erholung. Immerhin zeigt der Auftragseingang
jetzt wieder nach oben. Semperit hat Substanz, starke Marktpositionen und eine solide
Bilanz – aber nachhaltiges, organisches Wachstum ist nach wie vor der große Knackpunkt.

## **Ein paar Wörter zum Aktienchart**

Semperit hat seit 2020 ordentlich Federn gelassen: Von knapp 40 € im April 2021 
ging’s kontinuierlich runter – aktuell bei rund 13 €. Das sind satte –68 % ungefähr.
Der Trend ist klar: kein sanfter Hügel, sondern eher ein steiler Abstieg mit freundlicher
Stabilisierung die letzten eineinhalb Jahre. 

In den vergangenen 12 Monaten pendelte der Kurs in einer Range von etwa 4 Euro. 
Der Tiefpunkt lag bei rund 11 € im Oktober 2024, das Hoch bei knapp 15 € im März
2025– aktuell (03.09.2025) liegt die Aktie bei circa 13,10 €, also etwa 13 % unter
dem 52‑Wochen-Hoch und gut 19 % über dem Tief.

Unterstützungen befinden sich im Bereich von ca. 12,50 und 11,20 €, während 14,30
und 15,30 € klare Widerstände sind. 

Der RSI (14) liegt bei rund 48, was auf einen neutral-eher stabilen Zustand hinweist–
keine Überkauft- oder Überverkauftzone. Die Stochastik ist mit 32 ebenfalls im neutralen
Bereich. Insgesamt ist die technische Stimmung damit weder euphorisch noch panisch.
Das Chartbild spricht eher von einer Seitwärts‑Konsolidierung.

## **Analystenschätzungen & Kursabstand**

Der durchschnittliche Kurszielbereich liegt bei rund 16,– bis 19 €. Das bedeutet
ein Aufwärtspotenzial von etwa 22–45 % gegenüber dem aktuellen Kurs – aber wer gibt
schon was auf das, was Analysten sagen…?

## **Dividenden**

Von der Hochdividende zum Sparkurs: Semperit war bis 2023 ein echter Liebling der
Dividendenfans. Drei Jahre in Folge gab’s satte 1,50 € je Aktie, zeitweise entsprach
das über 11 % Dividendenrendite – ein Traum für Einkommensinvestoren. Doch 2024 
kam die kalte Dusche: Nur noch 0,50 € pro Aktie, ein Minus von zwei Drittel. Damit
hat sich die Dividendenrendite deutlich reduziert und liegt aktuell bei (immer noch
guten) 3,8 %.

Der Grund für die Reduktion ist einfach: Gewinn und Cashflow standen massiv unter
Druck. Analysten erwarten für 2025 sogar nur noch 0,35 € pro Aktie.

Semperit hat sich vom Status Dividendenliebling mit der Kürzung verabschiedet. Wer
ein sicheres Dividendenpapier sucht, wird hier wohl enttäuscht. Für Kurschancen 
ist noch Luft nach oben, aber bei der Ausschüttung heißt es erstmal: Nicht zuviel
erwarten.

## **Meine persönliche Einschätzung**

Semperit ist für mich aktuell kein Kauf. Klar, das Unternehmen ist solide, gut aufgestellt
und wird es auch in Zukunft geben – keine Frage. Die breite Aufstellung in verschiedenen
Industrie- und Nischenmärkten, ein stabiles Eigenkapital und weltweite Produktionsstandorte
sind definitiv Pluspunkte. Aber wenn ich ehrlich bin: Das Chartbild macht keinen
Spaß. Seit Jahren geht’s eher seitwärts oder bergab, und selbst die jüngste Erholung
ändert daran nicht viel. Für einen langfristigen Einstieg fehlt mir hier die Dynamik.

Mein Fokus liegt stark auf Dividendenwachstum – und genau da läuft es bei Semperit
momentan nicht rund. Statt steigender Ausschüttungen gab’s zuletzt eine deutliche
Kürzung von 1,50 € auf 0,50 € und es könnte noch weiter nach unten gehen. Das zeigt,
wie stark die Dividendenpolitik von kurzfristigen Ergebnissen abhängt. Für Einkommensinvestoren
wie mich ist das ein Warnsignal: Ich setze lieber auf Unternehmen, die ihre Dividende
Jahr für Jahr erhöhen können und damit mehr Stabilität ausstrahlen.

Semperit ist kein schlechtes Unternehmen – aber es passt nicht zu meiner Strategie.
Wer antizyklisch denkt und auf eine Trendwende setzt, könnte hier Potenzial sehen,
vor allem mit Blick auf Analystenziele. Für mich heißt es: Weiter beobachten, aber
das Kapital woanders arbeiten lassen.

_Haftungsausschluss: Das ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handeln.
Jeder ist für seine eigenen Orders verantwortlich.
Transparenzhinweis: Der Autor
ist zum Zeitpunkt dieses Beitrages nicht in das Unternehmen investiert.Datenquellen:
Semperit Geschäftsbericht 1. Halbjahr 2025. boerse.de, Tradingview, InvestingPRO

Umfassende Finanzdaten, Aktienscreener, KI-gestützte Strategien, Finanzbezogener
KI-Chat, uvm. bei InvestingPRO. Sichere dir den Zugang mit Rabatt: Zu [InvestingPRO*](https://www.investing-referral.com/aff241/%20)

 

_*mit Sternchen gekennzeichnete Links sind Affiliatelinks. Wenn du sie benutzt bekomme
ich eine Vergütung. Für dich entstehen dadurch keine Nachteile, oft sogar Vorteile,
die je nach Anbieter unterschiedlich sind._

## Equal Pension Day – Warum Frauen jetzt investieren sollten

- Link: https://www.finanzgeier.at/equal-pension-day-warum-frauen-jetzt-investieren-sollten/
- Published: 2025-08-15T12:00:00+02:00
- Author: finanzgeier

Der [Equal Pension Day](https://www.bmfwf.gv.at/frauenserviceportal/aktuell/equal-pension-day-2025.html)
war am 7. August 2025 und macht auf die Pensionsunterscheide bei Männern und Frauen
aufmerksam. Es ist leider immer noch so, dass Frauen weniger verdienen als Männer.
Das weiß eigentlich jeder. Und auch wenn das unfair ist – es ist trotzdem so. Das
Ganze zieht nach sich, dass viele Jahre später, wenn die Arbeit beendet ist und 
die Pension ansteht, Frauen auch weniger Pension bekommen. 1.409 € Durchschnittspension
bei Frauen gegenüber 2.374 € bei Männern. Das ist laut Statistik Austria die Realität.
Wie soll man da über die Runden kommen? Eigentlich gar nicht – das ist meine Meinung.
Es geht gar nicht anders, ohne dass man bereits früh im Leben vorsorgt.

Ich meine, liebe Frauen: Ich weiß, dass das Thema „Finanzen“ im Großen und Ganzen
oft als Männerthema gilt, aber wie die beiden Zahlen soeben eindrucksvoll zeigen,
sollte es doch eher ein Frauenthema sein.

Ich vermute, die Macht des Zinseszinses ist für jeden ein Begriff. Dieser entfaltet
sich aber nur über die Zeit – und über nichts sonst. Jeder muss irgendwann damit
beginnen, und je früher, desto besser. Denn damit hat man eine längere Laufzeit,
und dieser echt spitzen Effekt kann sich entfalten, wachsen, vergrößern und mit 
den Jahren wirklich etwas Tolles bewirken.

Je nach Einkommen kann – muss aber nicht – viel beiseitegelegt werden. 10 % oder
20 %? Ach, was soll’s – egal wie viel, und auch wenn es nur 5 % vom Einkommen sind.
Hauptsache, man beginnt und hält es über die Jahre durch. Das ist ja wohl selbstverständlich.
Niemandem bringt es etwas, wenn das Sparen nach einigen Jahren abgebrochen wird 
und das schöne Geld für eine Weltreise, neue Möbel oder sonst irgendeinen Schwachsinn
rausgepfeffert wird. Also bitte: nicht konsumieren, sondern sparen.

Und am besten auf Autopilot. Jeder noch so kleine Broker schafft es inzwischen, 
Sparpläne auszuführen, und meistens sind sie auch noch gratis – beispielsweise bei
Trade Republic oder Scalable Capital. Es gibt also keine Ausrede mehr, die dich 
vom Sparen abhalten kann.

Wer sich mit Aktien nicht auskennt, für den ist das auch kein Problem. Schnapp dir
halt einfach einen ETF – für den Anfang genügt das schon. Und wenn du das ein paar
Jahre durchhältst, auch wenn es nur 20 € im Monat sind, bekommst du ein Gefühl für
das Ganze. Irgendwann hast du dann den Börsen-Aha-Moment.

Ich freue mich für dich, wenn du anfängst und das Ganze durchhältst – wirklich. 
Denn ich weiß, dass es nicht leicht ist. Gerade weil es so viele Möglichkeiten an
der Börse gibt, weiß man oft nicht, wo man anfangen soll. Manche verlieren sich 
jahrelang in der Theorie, bevor sie wirklich loslegen und endlich einmal in die 
Gänge kommen.

Also: Schnapp dir dein Handy, eröffne ein Depot und lege den ersten Sparplan an.
In wenigen Tagen ist das Ganze erledigt, und mit der Zeit entsteht etwas wirklich
Schönes. Dann klappt’s auch mit der Pension.

## Aktienbarometer 2025

- Link: https://www.finanzgeier.at/aktienbarometer-2025/
- Published: 2025-03-23T12:00:00+01:00
- Author: finanzgeier

Die Wiener Börse hat den Aktienbarometer 2025 für Österreich erhoben. Wer investiert,
worin und warum? Mehr dazu im folgenden Beitrag.

## Inhalt

 * [Aktuelle Trends im Wertpapierbesitz: Zahlen und Fakten](https://www.finanzgeier.at/aktienbarometer-2025/#aktuelle-trends-im-wertpapierbesitz-zahlen-und-fakten)
 * [Jetzt wissen wir wer in Österreich investiert, aber worin eigentlich?](https://www.finanzgeier.at/aktienbarometer-2025/#jetzt-wissen-wir-wer-in-osterreich-investiert-aber-worin-eigentlich)
 * [Wieviel Geld war 2024 pro Person investiert?](https://www.finanzgeier.at/aktienbarometer-2025/#wieviel-geld-war-2024-pro-person-investiert)
 * [Warum wird in Aktien investiert?](https://www.finanzgeier.at/aktienbarometer-2025/#warum-wird-in-aktien-investiert)
 * [Wie kann es mit dem österr. Kapitalmarkt weitergehen?](https://www.finanzgeier.at/aktienbarometer-2025/#wie-kann-es-mit-dem-osterr-kapitalmarkt-weitergehen)

## **Aktuelle Trends im Wertpapierbesitz: Zahlen und Fakten**

Die Wiener Börse hat heuer, wie in den beiden Jahren zuvor, Fakten zum Thema Wertpapierbesitz
in Österreich erhoben. Diese Erhebung nennt sich Aktienbarometer. Das Ergebnis ist,
dass 30 % der Österreicher in die Börse investieren. Genauer gesagt in Aktien, Anleihen,
Fonds und ETFs. Im Verleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um 3 %-Punkte. In
absoluten Zahlen ist das ein Anstieg um 200.000 Menschen. Insgesamt sind es damit
2,3 Millionen Personen mit Wertpapierbesitz.

Von diesen 2,3 Millionen Personen gehören 1,3 Millionen (56 %) in die Kategorie „
Nettoeinkommen geringer als EUR 3.000/Monat“. Daraus lässt sich interpretieren, 
dass Wertpapiere in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind und längst nicht 
mehr nur reiche Menschen in Aktien investieren. Ein Klischee stimmt allerdings: 
Die Mehrheit der Investoren, knapp zwei Drittel, sind männlich.
16 % der Wertpapierbesitzer
haben Pflichtschulabschluss, vor einem Jahr waren es noch 14 %. Der Prozentsatz 
der Personen mit Fachschulabschluss ist um einen Prozentpunkt auf 25 % gestiegen.
Insgesamt steigt die Wertpapierquote mit steigender Bildung. Der Wohnort sagt wiederrum
wenig über das Portfolio aus. Die Tenzenz vom kleinen Orten bis hin zu großen Städten
ist zwar steigend, aber nur wenig.

## **Jetzt wissen wir wer in Österreich investiert, aber worin eigentlich?**

Heimische Unternehmen stehen im Fokus. In 65 % der Depots finden sich österreichsiche
Unternehmen wieder. Die sind ganz allgemein nicht für das Wachstum, aber für Ihre
Dividenden beliebt. Ad hoc fällt mir da die österr. Post, OMV oder Erste Bank ein.

Platz 1 belegen Fonds, bzw. ETFs, gefolgt von Aktien und auf Platz drei landen Anleihen.
Fond/ETF-Besitzer haben sich im Vergleich zu 2024 um einen Prozentpunkt auf 21 %
der Bevölkerung gesteigert, Aktien um zwei Prozentpunkte auf 16 % und die Anleihenbesitzer
sind von 9 % auf 8 % gefallen.

## **Wieviel Geld war 2024 pro Person investiert?**

Lt. Aktienbarometer hatten 30 % über EUR 5.000, 28 % zwischen EUR 1.001 bis EUR 
5.000 und 12 % unter EUR 1.000. Der Rest wollte oder konnte nichts dazu sagen, oder
hatte 2024 noch nicht investiert.

## **Warum wird in Aktien investiert?**

Hier unterscheiden wir die drei Kategorien „langfristiger Vermögensaufbau“, „Werterhalt
des Geldes“ und „Pensionsvorsorge“. Die erste Kategorie schneidet deutlich als Sieger
in der Wichtigkeit ab, am geringsten ist die Motivation Pensionsvorsorge. In diesem
Berich gab es allerdings die höchste signifikate Veränderung. Vermutlich wird das
aufgrund der aktuellen Pensionsdiskussion im Zuge des Regierungsprogramms auch so
weitergehen. Sinkt doch das Verhältnis von Erwerbstätigen zu Pensionisten immer 
weiter. Aus welchen Grund heraus aber immer, die grundsätzliche Bereitschaft für
Investments an der Börse finde ich persönlich schon mal gut.

## **Wie kann es mit dem österr. Kapitalmarkt weitergehen?**

Die Aussichten sind schon mal gut. Nicht nur die Aktionärsquote hat noch Luft nach
oben. Auch die Aktienpreise selbst. Grund dafür sind die Zinssenkungen der EZB, 
die aus jetziger Sicht für heuer noch erwartet werden. Das treibt Anleger traditionell
zur Börse hin.

Was nutzen aber die tollen Potentiale und guten Aussichten des Leitzins, wenn manche
Menschen einfach keine Ahnung davon haben, wie Börse funktioniert? Von seiten der
Bundesregierung muss daher endlich die Aktionärskultur gefördert werden. Anders 
als es von vielen dargestellt wird geht es dabei nicht darum sogenannte „Superreiche“
zu stärken, sondern es einfachen Menschen zu ermöglichen für später vorzusorgen.
Die richtigen Rahmenbedingungen müssen also her. Das gilt auch für die Finanzbildung
an sich. Denn was nützen Möglichkeiten, wenn keiner weiß damit umzugehen.

Link zum Aktienbarometer der Wiener Börse: [https://www.wienerborse.at/news/wiener-boerse-news/aktienbarometer-2025/](https://www.wienerborse.at/news/wiener-boerse-news/aktienbarometer-2025/)

_Haftungsausschluss: Das ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handeln.
Jeder ist für seine eigenen Orders verantwortlich._

## Gratis ETFs bei Flatex finden und analysieren – die Liste für 2025

- Link: https://www.finanzgeier.at/gratis-etfs-bei-flatex-finden-und-analysieren-die-liste-fuer-2025/
- Published: 2025-02-24T12:00:00+01:00
- Author: finanzgeier

Wie du gratis ETFs bei Flatex.at suchst und eine Excel-Liste mit über 500 Produkten
findest – darum gehts es in diesem Beitrag.

## Inhalt

 * [Flatex und die kostenlosen ETF-Sparpläne](https://www.finanzgeier.at/gratis-etfs-bei-flatex-finden-und-analysieren-die-liste-fuer-2025/#flatex-und-die-kostenlosen-etf-sparplane)
 * [Die Suche nach den passenden Premium-ETFs](https://www.finanzgeier.at/gratis-etfs-bei-flatex-finden-und-analysieren-die-liste-fuer-2025/#die-suche-nach-den-passenden-premium-et-fs)
 * [Nutzung von extraETF.com für die Analyse](https://www.finanzgeier.at/gratis-etfs-bei-flatex-finden-und-analysieren-die-liste-fuer-2025/#nutzung-von-extra-etf-com-fur-die-analyse)
 * [Einrichtung deines ETF-Sparplans bei Flatex](https://www.finanzgeier.at/gratis-etfs-bei-flatex-finden-und-analysieren-die-liste-fuer-2025/#einrichtung-deines-etf-sparplans-bei-flatex)

## **Flatex und die kostenlosen ETF-Sparpläne**

Wenn du bei Flatex investierst, hast du im Jahr 2025 die Möglichkeit, in eine Vielzahl
von ETF-Sparplänen zu investieren – viele davon sogar ohne Ausführungskosten. Diese
sogenannten Premium-ETFs bieten dir eine Möglichkeit, dein Portfolio aufzubauen,
ohne hohe Gebühren zahlen zu müssen. Das wird wichtiger, je geringer deine Sparrate
ist, denn desto mehr fallen Handelsgebühren ins Gewicht.

Auf der Flatex-Website ([flatex.at](https://www.flatex.at/?_gl=1*s83gb5*_gcl_au*MzM5NTUwNDU1LjE3MzMxNTkyMDQ.*FPAU*MzM5NTUwNDU1LjE3MzMxNTkyMDQ.*_ga*ODA3ODc2MDcwLjE3MTcxNTM5MjA.*_ga_FV4ZC3KRV0*MTc0MDA2MjM3Mi4yMS4wLjE3NDAwNjI1MzkuMC4wLjc5ODA1MzUx*_fplc*OTVwVm9IaURCYldJNEQ4d1Y1anVTTnc4cXNST3FzQXlxaXRyMXh6TExadkNISElDdERLT3Zoa2dGeDd5YnBNNjdSTmJzWThOZ1NIN2pjN2RMc2tsSFRDeXZ2VjF1ZUw5R1pYNEJTVXpLWVRla2ZhQktiaFhqeGNJa3ZaNkhBJTNEJTNE))*
findest du unter dem Abschnitt „Sparpläne“ alle relevanten Informationen. Hier stehen
über 500 ausgewählte ETF-Sparpläne zur Verfügung, bei denen keine Ausführungsgebühren
anfallen.

## **Die Suche nach den passenden Premium-ETFs**

Um den richtigen ETF für deine Anlagestrategie zu finden, wird dir eine Excel-Liste
mit allen Premium-ETFs zur Verfügung gestellt. Diese Liste kannst du filtern und
sortieren, um einen besseren Überblick zu haben.

Zusätzlich bietet die Broker-Website eine Suchmaske an, mit der du gezielt nach 
bestimmten ETFs suchen kannst. Das erleichtert dir die Produktsuche, wobei meiner
Meinung nach die Excel-Liste deutlich zu bevorzugen ist.

## **Nutzung von extraETF.com für die Analyse**

Empfehlenswert ist in weiterer Folge die Plattform [extraETF.com](https://extraetf.com/at/).
Hier kannst du eine persönliche Watchlist erstellen, um verschiedene ETFs miteinander
zu vergleichen und die für dich passenden Produkte auszuwählen – dies ist auch mit
einem kostenlosen Konto möglich.

Die Watchlist ermöglicht es dir, verschiedene Kennzahlen deiner favorisierten ETFs
zu analysieren und deine Auswahl schrittweise einzugrenzen. So findest du den ETF,
der am besten zu deiner Anlagestrategie passt.

## **Einrichtung deines ETF-Sparplans bei Flatex**

Sobald du einen für dich passenden ETF gefunden hast, kannst du bei Flatex einen
Sparplan einrichten. Das geht ab einer Mindestrate von 25 Euro. Monatliche, vierteljährliche,
halbjährliche oder jährliche Ausführung ist möglich. Die Ausführung erfolgt am 1.
oder 15. des Monats – je nachdem, wie du es einstellst.

Noch kein Depot bei Flatex.at?
[Hier](https://konto.flatex.at/cci/?referrerID=e6b8965c-1adb-11ed-b709-0242ac110014)
kannst du es eröffnen*

_*mit Sternchen gekennzeichnete Links sind Affiliatelinks. Wenn du sie benutzt bekomme
ich eine Vergütung. Für dich entstehen dadurch keine Nachteile, oft sogar Vorteile,
die je nach Anbieter unterschiedlich sind._

## Basiswertauswahl für den Optionshandel – DOW, JNJ oder XOM?

- Link: https://www.finanzgeier.at/basiswertauswahl-fuer-den-optionshandel-dow-jnj-oder-xom/
- Published: 2025-01-24T12:00:00+01:00
- Author: finanzgeier

Ein Teil des Optionshandels besteht darin, kontinuierlich neue Trades zu finden 
und die richtige Basiswertauswahl zu treffen. Im folgenden Beitrag zeige ich eine
Möglichkeit, wie das funktionieren kann.

## Inhalt

 * [Mögliche Kandidaten](https://www.finanzgeier.at/basiswertauswahl-fuer-den-optionshandel-dow-jnj-oder-xom/#mogliche-kandidaten)
 * [Analyse und Überlegungen](https://www.finanzgeier.at/basiswertauswahl-fuer-den-optionshandel-dow-jnj-oder-xom/#analyse-und-uberlegungen)
 * [Risiken und persönliche Erfahrungen](https://www.finanzgeier.at/basiswertauswahl-fuer-den-optionshandel-dow-jnj-oder-xom/#risiken-und-personliche-erfahrungen)

## **Mögliche Kandidaten**

Zur Auswahl stehen:

 * DOW = Dow Inc.
 * JNJ = Johnson & Johnson
 * XOM = Exxon Mobil

Alle drei Aktien haben gemeinsam, dass ihre Kurse gefallen sind und sich gemäß RSI
im überverkauften Bereich befinden. Das bewerte ich positiv, da ein Basiswert gesucht
wird, dessen Kurs sich wieder erholen könnte. Idealerweise bewegt sich der Kurs 
nach oben oder verläuft seitlich, was bei einem verkauften PUT bereits ausreichend
wäre.

Keinesfalls sollte es eine Aktie sein, deren Kurs zuvor stark gestiegen ist. Ein
verkaufter PUT könnte in diesem Fall unerwünscht an Wert gewinnen, wenn der Kurs
fällt und sich dem Strike annähert.

Alle drei Aktien liegen im Preisbereich von 40 bis 150 USD. Diese Preisspanne ist
ideal: Sie ist hoch genug, um eine nennenswerte Prämie zu erzielen, und nicht zu
hoch, um die Margin übermäßig zu belasten.

## **Analyse und Überlegungen**

Im begleitenden Video werden alle drei Werte detailliert anhand ihrer Charts analysiert.
Dabei liegt der Fokus auf:

 * dem Abstand zur SMA50,
 * vorhandenen Unterstützungen,
 * und den kommenden Earnings-Terminen.

Darüber hinaus werden der Tradeverlauf, der Erfolg sowie verschiedene „Was-wäre-
wenn“-Szenarien besprochen.

## **Risiken und persönliche Erfahrungen**

Den passenden Basiswert zu finden, ist nicht immer einfach. Läuft ein Trade nicht
wie geplant, gibt es Möglichkeiten, ihn vorzeitig zu schließen oder zu rollen. Im
schlimmsten Fall muss jedoch ein Verlust akzeptiert werden.

Nicht jeder Trade verläuft wie gewünscht. Ein Beispiel dafür, wie es bei mir einmal–
mit META – richtig schiefging, lässt sich [hier](https://www.finanzgeier.at/optionshandel-mit-meta-2024-ein-ehrlicher-blick-hinter-die-kulissen/)
ansehen.

_Haftungsausschluss: Das ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handeln.
Jeder ist für seine eigenen Orders verantwortlich._
