# Kryptowährungen: Was Bitcoin und Co. sind und welche Risiken dazugehören

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- Published: 2026-10-12T09:30:45+02:00
- Author: finanzgeier

Zuletzt aktualisiert: 12.10.2026

Wer Anfang Oktober 2025, rund um den bisherigen Rekord, um 1.000 € Bitcoin gekauft
hat, hatte im Juli 2026 nur noch etwa 470 € davon übrig. Heute, im Oktober 2026,
sind es wieder rund 690 €. Solche Ausschläge sind bei Kryptowährungen nicht die 
Ausnahme, sondern die Regel. Diese Seite erklärt, was eine Kryptowährung überhaupt
ist, wie Bitcoin funktioniert, was hinter Begriffen wie Stablecoin oder Memecoin
steckt, wie man Kryptowährungen kauft und aufbewahrt, wie sie in Österreich besteuert
werden und woran man Betrug erkennt.

## Inhalt

 * [Was eine Kryptowährung ist](https://www.finanzgeier.at/boerse/krypto/#was-eine-kryptowährung-ist)
 * [Bitcoin, die erste Kryptowährung](https://www.finanzgeier.at/boerse/krypto/#bitcoin-die-erste-kryptowährung)
 * [Die anderen: Ethereum, Altcoins, Stablecoins und Memecoins](https://www.finanzgeier.at/boerse/krypto/#die-anderen-ethereum-altcoins-stablecoins-und-memecoins)
 * [Wie stark der Kurs schwankt](https://www.finanzgeier.at/boerse/krypto/#wie-stark-der-kurs-schwankt)
 * [Kaufen und aufbewahren](https://www.finanzgeier.at/boerse/krypto/#kaufen-und-aufbewahren)
 * [Steuern in Österreich](https://www.finanzgeier.at/boerse/krypto/#steuern-in-österreich)
 * [Schutz, Betrug und eine Einordnung](https://www.finanzgeier.at/boerse/krypto/#schutz-betrug-und-eine-einordnung)

## Was eine Kryptowährung ist

Eine Kryptowährung ist digitales Geld, das ohne Bank und ohne Staat auskommt. Statt
einer Bank, die ein Konto führt, gibt es eine Art öffentliches Kassabuch, die sogenannte
Blockchain. Darin steht jede Überweisung, die je gemacht wurde, und dieses Kassabuch
liegt nicht an einem Ort, sondern als Kopie auf Tausenden Computern auf der ganzen
Welt. Neue Überweisungen werden in Blöcken gesammelt, geprüft und an die Kette angehängt,
daher der Name. Wer einen Eintrag nachträglich fälschen will, müsste die Mehrheit
dieser Computer gleichzeitig übernehmen, und das ist praktisch nicht möglich. Das
Wort „Krypto“ kommt von der Kryptografie, also der Verschlüsselungstechnik, die 
das Ganze absichert.

Das hat eine Folge, die man kennen muss: Hinter einer Kryptowährung steht niemand,
der für ihren Wert einsteht. Hinter dem Euro steht die [Europäische Zentralbank](https://www.finanzgeier.at/wirtschaft/ezb-und-nationalbank/),
hinter einer Aktie ein Unternehmen mit Gewinnen, hinter einer Anleihe ein Schuldner,
der Zinsen zahlt. Ein Bitcoin bringt weder Zinsen noch Gewinne, und es gibt nichts,
was man damit in der Hand hätte. Sein Preis hängt allein davon ab, wie viel andere
Menschen morgen dafür zahlen wollen.

![Bank oder Blockchain: Bei der Bank führt eine Stelle das Konto für alle Kunden.
Bei der Blockchain hängen Blöcke mit Überweisungen als Kette aneinander, und Tausende
Computer im Netz prüfen jede Überweisung. Wer für den Wert einsteht: beim Euro die
Zentralbank EZB, bei der Aktie das Unternehmen, beim Bitcoin niemand.](https://www.
finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/krypto-grafik1_blockchain.png "Kryptowährungen:
Was Bitcoin und Co. sind und welche Risiken dazugehören 1")

## Bitcoin, die erste Kryptowährung

Bitcoin ist die älteste und bis heute größte Kryptowährung. Im Oktober 2008 erschien
im Internet ein neunseitiges Papier unter dem Namen Satoshi Nakamoto, das die Idee
beschrieb, und am 3. Jänner 2009 lief das Netzwerk an. Wer sich hinter dem Namen
verbirgt, ist bis heute nicht bekannt. Gedacht war Bitcoin als Geld, das Menschen
direkt einander schicken können, ohne Bank dazwischen. Der erste bekannte Kauf damit
fand im Mai 2010 statt: zwei Pizzas für 10.000 Bitcoin.

Die wichtigste Regel steht im Programm selbst: Es wird nie mehr als 21 Millionen
Bitcoin geben. Neue Bitcoin entstehen durch das sogenannte Mining. Dabei lösen spezielle
Computer eine Rechenaufgabe, wer zuerst fertig ist, darf den nächsten Block an die
Kette hängen und bekommt dafür neue Bitcoin und die Gebühren der Überweisungen als
Belohnung. Etwa alle vier Jahre halbiert sich diese Belohnung, das nennt man Halving.
Anfangs gab es 50 Bitcoin pro Block, seit April 2024 sind es 3,125. Im Oktober 2026
gab es rund 20,1 Millionen Bitcoin, der letzte wird nach heutiger Rechnung erst 
um das Jahr 2140 entstehen.

Für Privatpersonen ist Mining heute kaum mehr ein Thema. Es braucht teure Spezialgeräte
und sehr viel billigen Strom, und das Geschäft machen große Rechenzentren. Der Stromverbrauch
ist enorm: Die Universität Cambridge schätzte ihn im April 2025 auf rund 138 Terawattstunden
im Jahr. Das ist etwa doppelt so viel, wie ganz Österreich im Jahr 2024 verbraucht
hat.

![Wie viele Bitcoin es gibt: Die Menge steigt von 2009 an und nähert sich der Obergrenze
von 21 Millionen, im Oktober 2026 waren es rund 20,1 Millionen. Neue Bitcoin pro
Block: 50 ab 2009, 25 ab 2012, 12,5 ab 2016, 6,25 ab 2020, 3,125 seit 2024. Stromverbrauch
im Jahr: Bitcoin-Netzwerk 138 Terawattstunden, Österreich 70 Terawattstunden.](https://
www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/krypto-grafik2_menge.png "Kryptowährungen:
Was Bitcoin und Co. sind und welche Risiken dazugehören 2")

## Die anderen: Ethereum, Altcoins, Stablecoins und Memecoins

Nach Bitcoin sind Tausende weitere Kryptowährungen entstanden, die Datenbank CoinGecko
zählte im Oktober 2026 über 22.000. Dazu ein paar Begriffe, die immer wieder vorkommen.

**Altcoin** heißt jede Kryptowährung außer Bitcoin, das Wort kommt von „alternative
coin“. Der größte Altcoin ist Ethereum, gestartet 2015. Ethereum ist nicht nur eine
Währung, sondern auch eine Plattform, auf der kleine Programme laufen, sogenannte
Smart Contracts, also Verträge, die sich selbst ausführen. Auf Ethereum und ähnlichen
Blockchains sind wieder viele **Token** entstanden: Das sind Kryptowerte, die keine
eigene Blockchain haben, sondern auf einer anderen aufbauen.

Ethereum hat 2022 die Art gewechselt, wie neue Blöcke entstehen. Statt Mining gibt
es dort das **Staking**: Wer mitmachen will, hinterlegt eigene Coins als Pfand, 
hilft damit, das Netzwerk abzusichern, und bekommt dafür regelmäßig neue Coins. 
Für den Nutzer wirkt das ähnlich wie ein Zins, und der Stromverbrauch von Ethereum
ist dadurch um mehr als 99 % gesunken. Die Belohnung kommt aber in der Kryptowährung
selbst und schwankt mit deren Kurs, die Coins sind oft eine Zeit lang gesperrt, 
und wer über eine Plattform staken lässt, trägt zusätzlich deren Risiko.

**Stablecoins** sollen nicht schwanken. Sie sind an eine Währung gebunden, fast 
immer an den US-Dollar, und der Herausgeber verspricht, für jeden Coin einen Dollar
an Reserven zu halten. Gebraucht werden sie vor allem, um auf Handelsplattformen
Geld zwischen zwei Käufen zu parken. Stabil ist ein Stablecoin aber nur, solange
das Versprechen hält: Im Mai 2022 brach der Stablecoin TerraUSD, der ohne echte 
Reserven auskommen wollte, innerhalb weniger Tage zusammen.

**Memecoins** sind als Scherz oder Internetwitz entstanden, der bekannteste ist 
Dogecoin aus dem Jahr 2013. Sie haben keinen Zweck außer der Aufmerksamkeit, die
sie bekommen, und ihr Kurs hängt fast nur an Stimmung und Werbung in sozialen Medien.
Viele kleine Coins verschwinden nach kurzer Zeit wieder.

Von den über 22.000 Kryptowährungen spielt nur eine Handvoll eine echte Rolle. Nach
dem Marktwert, also dem Kurs mal der Anzahl aller Coins, waren im Oktober 2026 die
größten: Bitcoin mit rund 1.500 Milliarden Euro, weit dahinter Ethereum mit rund
280 Milliarden, dann der Stablecoin Tether, BNB, die Münze der größten Handelsplattform
Binance, XRP vom Unternehmen Ripple, das damit Überweisungen zwischen Banken beschleunigen
will, und Solana. Solana ist 2020 gestartet, verarbeitet Überweisungen besonders
schnell und billig und ist deshalb die bevorzugte Blockchain für viele Apps und 
Memecoins. Auch sie zeigt, wie groß die Ausschläge sind: Vom Höchststand im November
2021 fiel der Solana-Kurs bis Dezember 2022 um 97 %, bevor er sich wieder erholte.

![Die größten Kryptowährungen nach Marktwert im Oktober 2026 in Milliarden Euro:
Bitcoin 1.501, das sind 59 Prozent des Marktes, Ethereum 276, der Stablecoin Tether
165, BNB 90, XRP 79, der Stablecoin USDC 65, Solana 58. Begriffe: Altcoin ist jede
Kryptowährung außer Bitcoin, ein Token baut auf einer fremden Blockchain auf, ein
Stablecoin ist an den Dollar gebunden und soll nicht schwanken, ein Memecoin ist
als Scherz entstanden und lebt von Aufmerksamkeit.](https://www.finanzgeier.at/wp-
content/uploads/2026/10/krypto-grafik3_groesste.png "Kryptowährungen: Was Bitcoin
und Co. sind und welche Risiken dazugehören 3")

## Wie stark der Kurs schwankt

Der Bitcoin-Kurs hat eine Geschichte voller Rekorde und voller Abstürze. Im Sommer
2010 kostete ein Bitcoin rund 7 US-Cent, im Oktober 2025 knapp 125.000 Dollar. Dazwischen
liegen mindestens fünf große Einbrüche: 2011 fiel der Kurs um 93 %, nach dem Höhepunkt
im Dezember 2013 um 85 %, nach Dezember 2017 um 83 %, nach November 2021 um 77 %
und zuletzt vom Oktober 2025 bis Juli 2026 um 53 %. Jedes Mal hat sich der Kurs 
später erholt und einen neuen Rekord erreicht, aber dafür gibt es keine Garantie.
Wer auf dem Höhepunkt kauft, muss unter Umständen jahrelang warten, bis der Einstiegspreis
wieder erreicht ist, falls das jemals wieder passiert.

Zum Vergleich: Ein breit gestreuter Aktien-[ETF](https://www.finanzgeier.at/boerse/etf/)
verliert in einer schweren Krise 30 bis 50 %, und das passiert nur alle paar Jahrzehnte.
Beim Bitcoin sind Rückgänge von mehr als der Hälfte alle paar Jahre vorgekommen.
Das Beispiel vom Anfang zeigt, was das für den eigenen Geldbeutel heißt: Aus 1.000
€ wurden innerhalb von neun Monaten 470 €. Wer in diesem Moment Geld gebraucht und
verkauft hätte, hätte mehr als die Hälfte verloren.

![Bitcoin-Kurs seit 2010 in US-Dollar, logarithmisch dargestellt: von 0,07 Dollar
im Jahr 2010 bis zum Rekord von 124.777 Dollar im Oktober 2025. Fünf große Einbrüche:
2011 minus 93 Prozent, 2013 bis 2015 minus 85 Prozent, 2017 bis 2018 minus 83 Prozent,
2021 bis 2022 minus 77 Prozent, 2025 bis 2026 minus 53 Prozent.](https://www.finanzgeier.
at/wp-content/uploads/2026/10/krypto-grafik4_kurs.png "Kryptowährungen: Was Bitcoin
und Co. sind und welche Risiken dazugehören 4")

## Kaufen und aufbewahren

Wer Kryptowährungen kaufen will, hat im Wesentlichen drei Wege. Der häufigste ist
eine **Handelsplattform für Kryptowerte**, also eine App oder Website, auf der man
mit Euro kauft und verkauft. Seit 30. Dezember 2024 gilt in der EU die Verordnung
MiCA (Markets in Crypto-Assets), und seit die Übergangsfristen ausgelaufen sind,
dürfen solche Plattformen ihre Dienste nur noch mit einer Zulassung anbieten. In
Österreich ist dafür die Finanzmarktaufsicht FMA zuständig. Ob ein Anbieter zugelassen
ist, steht im Register der europäischen Wertpapieraufsicht ESMA und in der Unternehmensdatenbank
der FMA.

Der zweite Weg führt über das normale [Wertpapierdepot](https://www.finanzgeier.at/boerse/wertpapierdepot/):
Es gibt börsengehandelte Produkte, sogenannte ETP (Exchange Traded Products), die
den Kurs einer Kryptowährung abbilden. Man kauft sie wie eine Aktie über die Börse.
Rechtlich sind sie meist Schuldverschreibungen des Herausgebers und keine Fonds,
und am Kursrisiko ändert sich nichts.

Der dritte Weg ist eine **eigene Wallet**, also eine digitale Geldbörse auf dem 
Handy, dem Computer oder einem eigenen Gerät, das wie ein USB-Stick aussieht. Wer
seine Kryptowährung dort aufbewahrt, ist von keiner Plattform abhängig, trägt aber
die ganze Verantwortung selbst. Der Zugang hängt an einem privaten Schlüssel, meist
einer Liste aus 12 oder 24 Wörtern. Wer diese Wörter verliert, kommt nie wieder 
an sein Geld, und es gibt niemanden, der ihm helfen könnte. Wer sie einem Betrüger
verrät, ist es ebenso los.

![Drei Wege zur Kryptowährung: Handelsplattform, dort mit Euro kaufen, Zulassung
nach MiCA prüfen, die Plattform verwahrt die Coins. ETP im Wertpapierdepot, Kauf
wie eine Aktie über das bestehende Depot, rechtlich eine Art Anleihe des Herausgebers.
Eigene Wallet, unabhängig von Plattformen, die 12 oder 24 Wörter sicher aufbewahren,
Wörter weg heißt Geld weg. Das Kursrisiko ist bei allen drei Wegen gleich.](https://
www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/krypto-grafik5_wege.png "Kryptowährungen:
Was Bitcoin und Co. sind und welche Risiken dazugehören 5")

## Steuern in Österreich

Seit 1. März 2022 werden Gewinne aus Kryptowährungen in Österreich wie Gewinne aus
Aktien besteuert, mit 27,5 %. Das gilt für alles, was nach dem 28. Februar 2021 
gekauft wurde. Wer früher gekauft hat, fällt unter die alte Regel: Nach mehr als
einem Jahr Behaltedauer ist der Gewinn steuerfrei. Steuerpflichtig wird es beim 
Verkauf gegen Euro oder eine andere Währung und beim Bezahlen von Waren mit Kryptowährung.
Tauscht man dagegen eine Kryptowährung gegen eine andere, fällt keine Steuer an;
die Anschaffungskosten wandern einfach zur neuen Kryptowährung mit. Belohnungen 
aus dem Staking sind beim Erhalt steuerfrei, werden aber beim späteren Verkauf voll
besteuert, weil ihre Anschaffungskosten mit null gelten. Mining-Erträge dagegen 
sind schon beim Erhalt steuerpflichtig.

Ein Rechenbeispiel mit runden Beispielwerten: Du kaufst Bitcoin um 1.000 € und verkaufst
ihn später um 1.500 €. Der Gewinn beträgt 500 €, die Steuer davon 137,50 €. Ist 
die Plattform ein österreichischer Anbieter, zieht sie die Steuer seit 2024 selbst
ab und führt sie ans Finanzamt ab, ähnlich wie ein [steuereinfacher Broker](https://www.finanzgeier.at/boerse/steuereinfachheit/).
Bei ausländischen Anbietern musst du den Gewinn selbst in der Steuererklärung angeben.

Verluste lassen sich mit anderen Kapitalerträgen ausgleichen, aber nicht mit allen.
Möglich ist der Ausgleich mit Gewinnen aus Aktien und ETF, mit [Dividenden](https://www.finanzgeier.at/boerse/dividende/)
und mit Gewinnen aus Optionen. Nicht möglich ist er mit Zinsen vom Sparbuch oder
Tagesgeldkonto, und auch nicht mit dem Gehalt. Dazu kommen zwei Einschränkungen:
Der Ausgleich zwischen Kryptowährungen und anderen Kapitalerträgen läuft nie automatisch,
sondern nur über die Steuererklärung, und er gilt nur im selben Jahr. Ein Verlust,
der in einem Jahr nicht ausgeglichen werden kann, verfällt. Ein Beispiel: 300 € 
Verlust aus Bitcoin und 500 € Gewinn aus Aktien im selben Jahr ergeben 200 € steuerpflichtigen
Gewinn, also 55 € Steuer statt 137,50 €. 100 € Sparbuchzinsen bleiben davon unberührt
und werden voll besteuert. Bei Fragen zum eigenen Fall hilft ein Steuerberater.

![Steuer auf Krypto-Gewinne in Österreich mit gerundeten Beispielwerten: Kauf um
1.000 Euro, Verkauf um 1.500 Euro, Gewinn 500 Euro, davon 27,5 Prozent Steuer, also
137,50 Euro. Krypto-Verluste lassen sich ausgleichen mit Gewinnen aus Aktien und
ETF, mit Dividenden und mit Gewinnen aus Optionen, nicht aber mit Sparbuch- und 
Tagesgeldzinsen und nicht mit dem Gehalt. Der Ausgleich ist nur über die Steuererklärung
möglich und nur im selben Jahr, danach verfällt der Verlust.](https://www.finanzgeier.
at/wp-content/uploads/2026/10/krypto-grafik6_steuer.png "Kryptowährungen: Was Bitcoin
und Co. sind und welche Risiken dazugehören 6")

## Schutz, Betrug und eine Einordnung

Die Regeln der MiCA schützen vor unseriösen Anbietern und regeln, wie Plattformen
Kundengeld verwahren müssen. Vor Kursverlusten schützen sie nicht, und eine [Einlagensicherung](https://www.finanzgeier.at/konto/einlagensicherung/)
wie für das Geld auf dem Bankkonto gibt es für Kryptowährungen nicht. Wie schnell
Geld auf einer Plattform verloren sein kann, hat im November 2022 die Pleite der
großen Kryptobörse FTX gezeigt: Kunden kamen über Nacht nicht mehr an ihre Guthaben.

Dazu kommt, dass Bitcoin und alles, was dazugehört, seit Jahren ein beliebter Aufhänger
für Betrüger ist. Sie sprechen vor allem Menschen an, die wenig Erfahrung haben,
denn noch immer glauben viele, mit Bitcoin schnell reich werden zu können. Die Maschen
ähneln sich: Werbung mit bekannten Gesichtern, die nie zugestimmt haben, eine Plattform,
die hohe Gewinne anzeigt, aber vor der Auszahlung neue Gebühren verlangt, ein netter
Kontakt aus dem Internet, der zum Investieren drängt, oder ein Anruf, der verlorenes
Geld zurückholen will. Gegen all das hilft vor allem gesunder Menschenverstand: 
Niemand verschenkt hohe Renditen, und wer Druck macht, will an dein Geld. Die FMA
veröffentlicht laufend Warnungen vor unseriösen Anbietern.

Dazu eine klare Meinung: Bitcoin war als etwas Gutes gedacht, hat sich aber zu einem
reinen Spekulationsobjekt entwickelt, das von der Hoffnung lebt, dass morgen jemand
mehr dafür zahlt. Er hat keinen inneren Wert, man kann damit nichts herstellen, 
ihn nicht angreifen und nicht an die Wand hängen. Wer einen Bitcoin um 100.000 €
kauft und eines Tages findet sich kein Käufer mehr, kann sich das Gerät mit seiner
Wallet höchstens als Mahnung für künftige Investments mit einer Kette um den Hals
hängen. Andere sehen das anders, und das ist gut so: Die Börse lebt davon, dass 
Menschen verschiedene Meinungen und Strategien haben. Hätten alle dieselbe, wollten
alle gleichzeitig kaufen oder gleichzeitig verkaufen, und der Handel käme zum Stillstand.

**Der Rat zum Schluss:** Kryptowährungen gehören, wenn überhaupt, erst ins Depot,
wenn der [Notgroschen](https://www.finanzgeier.at/konto/notgroschen/) steht und 
das Vermögen breit gestreut ist, und dann nur mit Geld, dessen Totalverlust du verkraften
kannst. Prüfe vor jedem Kauf, ob der Anbieter eine Zulassung hat, und schreib dir
die Wörter deiner Wallet auf Papier und nirgendwo sonst auf.

![Warnzeichen für Betrug: Werbung mit Prominenten, die nie zugestimmt haben; Gewinnversprechen
über 10 Prozent im Jahr; Auszahlung nur gegen eine weitere Gebühr; eine neue Internet-
Bekanntschaft drängt zum Investieren; ein Anruf, der verlorenes Geld zurückholen
will; Zeitdruck, weil das Angebot nur heute gilt. Zulassung prüfen in der FMA-Unternehmensdatenbank
und im ESMA-Register.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/krypto-
grafik7_betrug.png "Kryptowährungen: Was Bitcoin und Co. sind und welche Risiken
dazugehören 7")

**Quellen:** [BMF – Steuerliche Behandlung von Kryptowährungen](https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/sparen-veranlagen/steuerliche-behandlung-von-kryptowaehrungen.html),
[BMF – Verluste aus Kapitalvermögen, Derivaten und Kryptowährungen](https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/sparen-veranlagen/verluste-aus-veraeusserung-von-kapitalvermoegen-und-derivaten.html),
[FMA – Aufsicht über Kryptowerte-Dienstleister](https://www.fma.gv.at/fma-uebernimmt-aufsicht-von-kryptowerte-dienstleistern-in-oesterreich/),
[FMA – Warnungen](https://www.fma.gv.at/warnungen/), [Bitcoin-Whitepaper](https://bitcoin.org/bitcoin.pdf),
[blockchain.com – Bitcoin-Kurs](https://www.blockchain.com/explorer/charts/market-price),
[CoinGecko – Marktdaten](https://www.coingecko.com/), [Universität Cambridge – Bitcoin-Mining-Studie 2025](https://www.jbs.cam.ac.uk/2025/cambridge-study-sustainable-energy-rising-in-bitcoin-mining/),
[E-Control – Monitoringreport Versorgungssicherheit Strom 2025](https://www.e-control.at/documents/1785851/1811582/Monitoringreport+Versorgungssicherheit+Strom+2025.pdf).
Stand: Oktober 2026.

[⌊Eine offene blaue Geldbörse voller Münzen mit Bitcoin-Zeichen, ein orangefarbener
Pfeil trägt einige Münzen mit Euro-Zeichen zu einem Amtsgebäude mit Paragrafenzeichen,
oben das Wort Kryptosteuer⌉⌊Eine offene blaue Geldbörse voller Münzen mit Bitcoin-
Zeichen, ein orangefarbener Pfeil trägt einige Münzen mit Euro-Zeichen zu einem 
Amtsgebäude mit Paragrafenzeichen, oben das Wort Kryptosteuer⌉[

**Weiterlesen:** Seit 1. März 2022 werden Gewinne aus Kryptowährungen in Österreich
mit 27,5 % besteuert. Wann du genau zahlst und wie viel, steht ausführlich bei den
[Steuern auf Kryptowährungen](https://www.finanzgeier.at/steuern/krypto-steuern/).

**Hinweis:** Diese Seite gibt die Meinung des Autors wieder und ist keine Anlage-,
Rechts- oder Steuerberatung. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von
Kryptowährungen oder Wertpapieren.
