# Lohnzettel lesen: was dir vom Gehalt abgezogen wird und wofür

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- Published: 2026-10-17T17:04:18+02:00
- Author: finanzgeier

Zuletzt aktualisiert: 17.10.2026

Von 3.000 Euro brutto bleiben 2026 auf dem Lohnzettel 2.174,08 Euro netto. Abgezogen
werden 542,10 Euro Sozialversicherungsbeitrag und 283,82 Euro Lohnsteuer, zusammen
mehr als ein Viertel. Was bei deinem eigenen Gehalt herauskommt, zeigt der [Brutto-Netto-Rechner](https://www.finanzgeier.at/rechner/brutto-netto-rechner/)
von finanzgeier.at mit allen Abzügen. Wer seinen Gehaltszettel lesen kann, weiß,
wofür dieses Geld verwendet wird, und erkennt auch Fehler. Auf dieser Seite gehen
wir die monatliche Gehaltsabrechnung Zeile für Zeile durch: vom Brutto über die 
Abzüge bis zur Auszahlung, dazu Urlaubs- und Weihnachtsgeld, die Extrazeilen wie
die E-Card-Gebühr, was dein Arbeitgeber zusätzlich zahlt und was der Jahreslohnzettel
für das Finanzamt ist.

## Inhalt

 * [Lohnzettel, Gehaltszettel, Lohnabrechnung: Erklärung der Begriffe](https://www.finanzgeier.at/arbeit/lohnzettel/#lohnzettel-gehaltszettel-lohnabrechnung-erklärung-der-begriffe)
 * [Vom Brutto zum Netto: der Weg über die Gehaltsabrechnung](https://www.finanzgeier.at/arbeit/lohnzettel/#vom-brutto-zum-netto-der-weg-über-die-gehaltsabrechnung)
 * [Der Sozialversicherungsbeitrag: fünf Teile in einer Zeile](https://www.finanzgeier.at/arbeit/lohnzettel/#der-sozialversicherungsbeitrag-fünf-teile-in-einer-zeile)
 * [Die Lohnsteuer: warum sie nicht einfach ein Prozentsatz ist](https://www.finanzgeier.at/arbeit/lohnzettel/#die-lohnsteuer-warum-sie-nicht-einfach-ein-prozentsatz-ist)
 * [Urlaubs- und Weihnachtsgeld und die Extrazeilen](https://www.finanzgeier.at/arbeit/lohnzettel/#urlaubs-und-weihnachtsgeld-und-die-extrazeilen)
 * [Was dein Arbeitgeber zusätzlich zahlt und wofür die Abzüge sind](https://www.finanzgeier.at/arbeit/lohnzettel/#was-dein-arbeitgeber-zusätzlich-zahlt-und-wofür-die-abzüge-sind)
 * [Jahreslohnzettel L16 in FinanzOnline und deine Kontrolle](https://www.finanzgeier.at/arbeit/lohnzettel/#jahreslohnzettel-l16-in-finanzonline-und-deine-kontrolle)

## Lohnzettel, Gehaltszettel, Lohnabrechnung: Erklärung der Begriffe

Im Alltag heißen die monatlichen Abrechnungen Lohnzettel oder Gehaltszettel, offiziell
Lohnabrechnung oder Gehaltsabrechnung. Arbeiter bekommen Lohn, Angestellte Gehalt,
gerechnet wird gleich. Dein Arbeitgeber muss dir jeden Monat eine schriftliche oder
elektronische Abrechnung geben, übersichtlich, nachvollziehbar und vollständig. 
Darauf stehen mindestens die Bruttobezüge, die Beitragsgrundlage und der Beitrag
zur Sozialversicherung, die Bemessungsgrundlage und die Lohnsteuer, ein berücksichtigter
Familienbonus Plus und der Beitrag zur Mitarbeitervorsorgekasse für deine [Abfertigung neu](https://www.finanzgeier.at/arbeit/abfertigung/).

![So sieht ein Lohnzettel aus, Beispiel Angestellte mit 3.000 Euro brutto 2026: 
Brutto 3.000,00, Sozialversicherungsbeitrag 18,07 Prozent minus 542,10, Lohnsteuer-
Bemessungsgrundlage 2.457,90, Lohnsteuer minus 283,82, Netto 2.174,08, Betriebsratsumlage
und andere persönliche Abzüge 0,00, Auszahlung 2.174,08, Beitrag zur Mitarbeitervorsorgekasse
für die Abfertigung neu 45,90.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/
10/lohnzettel-grafik1_lohnzettel.png "Lohnzettel lesen: was dir vom Gehalt abgezogen
wird und wofür 1")

Davon zu unterscheiden ist der Jahreslohnzettel, auch Lohnzettel L16 genannt, nach
der Nummer des Formulars. Ihn schickt der Arbeitgeber einmal im Jahr an das Finanzamt,
er fasst alle Monate zusammen und ist die Grundlage für deine Arbeitnehmerveranlagung.
Mehr dazu im letzten Kapitel.

## Vom Brutto zum Netto: der Weg über die Gehaltsabrechnung

Die kürzeste Gehaltsabrechnung-Erklärung ist die Reihenfolge, denn sie ist auf jedem
Zettel gleich. Die Abzüge: Gehalt minus Sozialversicherung minus Lohnsteuer ergibt
das Netto. Oben steht das Brutto, also alles, was du in diesem Monat verdient hast:
Grundgehalt, Überstunden, Zulagen und Sachbezüge wie ein Firmenauto. Davon geht 
zuerst der Sozialversicherungsbeitrag weg. Was übrig bleibt, ist die Bemessungsgrundlage
für die Lohnsteuer, davon werden noch Freibeträge wie das [Pendlerpauschale](https://www.finanzgeier.at/steuern/pendlerpauschale/)
abgezogen. Nach der Lohnsteuer steht das Netto da. Zum Schluss kommen persönliche
Abzüge wie Betriebsratsumlage oder Gewerkschaftsbeitrag, und was dann bleibt, ist
der Auszahlungsbetrag, der auf dein Konto kommt.

![Vom Brutto zum Netto als Treppe, Beispiel 3.000 Euro brutto im Monat 2026: minus
542,10 Euro Sozialversicherung, minus 283,82 Euro Lohnsteuer, es bleiben 2.174,08
Euro netto. Angestellte in Niederösterreich, ohne Pendlerpauschale und Kinder, Beispielwerte.](
https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/lohnzettel-grafik2_brutto_netto.
png "Lohnzettel lesen: was dir vom Gehalt abgezogen wird und wofür 2")

Das Rechenbeispiel mit Beispielwerten für 2026: Eine Angestellte in Niederösterreich
verdient 3.000 Euro brutto im Monat, ohne Pendlerpauschale und ohne Kinder. Der 
Sozialversicherungsbeitrag beträgt 18,07 Prozent, also 542,10 Euro. Die Bemessungsgrundlage
für die Lohnsteuer ist damit 2.457,90 Euro, die Lohnsteuer 283,82 Euro. Netto bleiben
2.174,08 Euro, das sind 72,5 Prozent vom Brutto. Was bei deinem Gehalt herauskommt,
rechnest du mit dem [Brutto-Netto-Rechner](https://www.finanzgeier.at/rechner/brutto-netto-rechner/)
nach, die Grundlagen stehen auf der Seite [Brutto und Netto](https://www.finanzgeier.at/arbeit/brutto-netto/).

## Der Sozialversicherungsbeitrag: fünf Teile in einer Zeile

Auf dem Lohnzettel steht der Sozialversicherungsbeitrag meist als eine einzige Zahl,
er besteht aber aus fünf Teilen. Im Beispiel gehen 307,50 Euro an die Pensionsversicherung,
das ist mehr als die Hälfte. 116,10 Euro zahlt die Krankenversicherung, 88,50 Euro
die Arbeitslosenversicherung, je 15 Euro sind die Arbeiterkammerumlage und der Wohnbauförderungsbeitrag.
In Wien ist der Wohnbauförderungsbeitrag seit 2026 etwas höher. Wer wenig verdient,
zahlt weniger Arbeitslosenversicherung: Bis 2.225 Euro brutto im Monat entfällt 
sie ganz, darüber steigt sie in Stufen bis zum vollen Satz von 2,95 Prozent.

![Der Sozialversicherungsbeitrag von 542,10 Euro bei 3.000 Euro brutto, 18,07 Prozent,
in fünf Teilen: Pensionsversicherung 307,50 Euro (10,25 Prozent), Krankenversicherung
116,10 Euro (3,87 Prozent), Arbeitslosenversicherung 88,50 Euro (2,95 Prozent), 
Arbeiterkammerumlage 15 Euro und Wohnbauförderung 15 Euro (je 0,50 Prozent). Bis
2.225 Euro brutto entfällt die Arbeitslosenversicherung ganz.](https://www.finanzgeier.
at/wp-content/uploads/2026/10/lohnzettel-grafik3_sozialversicherung.png "Lohnzettel
lesen: was dir vom Gehalt abgezogen wird und wofür 3")

Der Beitrag wird von der Beitragsgrundlage berechnet, die meist dem Brutto entspricht.
Nach oben ist sie mit der Höchstbeitragsgrundlage begrenzt, 2026 sind das 6.930 
Euro im Monat: Wer mehr verdient, zahlt für den Teil darüber keine Sozialversicherung.
Was die einzelnen Versicherungen leisten und welche Kasse für dich zuständig ist,
steht auf der Seite über die [Sozialversicherungsbeiträge](https://www.finanzgeier.at/arbeit/sozialversicherungsbeitraege/).

## Die Lohnsteuer: warum sie nicht einfach ein Prozentsatz ist

Die Lohnsteuer ist der zweite große Abzug. Sie richtet sich nach einem Stufentarif
für das ganze Jahr: Die ersten 13.539 Euro sind steuerfrei, für jeden Euro darüber
zahlst du 20 Prozent, ab 21.992 Euro 30 Prozent, ab 36.458 Euro 40 Prozent und so
weiter bis 55 Prozent. Der Arbeitgeber rechnet deine monatliche Bemessungsgrundlage
auf das Jahr hoch, wendet den Tarif an und teilt wieder durch zwölf. Im Beispiel
sind das 29.362,80 Euro im Jahr. Der höchste Steuersatz, der Grenzsteuersatz, liegt
bei 30 Prozent, im Schnitt zahlt die Angestellte aber nur rund 11,6 Prozent ihrer
Bemessungsgrundlage, weil die unteren Stufen billiger sind.

![Die Lohnsteuer in Stufen, Jahrestarif 2026: 0 Prozent bis 13.539 Euro, 20 Prozent
bis 21.992 Euro, 30 Prozent bis 36.458 Euro, 40 Prozent bis 70.365 Euro, 48 Prozent
bis 104.859 Euro. Beispiel mit 29.362,80 Euro Bemessungsgrundlage: 1.690,60 plus
2.211,24 minus 496 Euro Verkehrsabsetzbetrag ergibt 3.405,84 Euro Lohnsteuer im 
Jahr oder 283,82 Euro im Monat.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/
10/lohnzettel-grafik4_lohnsteuer.png "Lohnzettel lesen: was dir vom Gehalt abgezogen
wird und wofür 4")

Danach werden Absetzbeträge von der Steuer abgezogen, allen voran der Verkehrsabsetzbetrag
von 496 Euro im Jahr, den jeder Arbeitnehmer bekommt. Wer Kinder hat, kann sich 
den Familienbonus Plus schon über die Lohnverrechnung holen, dann steht er eigens
auf dem Lohnzettel und senkt die Lohnsteuer um bis zu 166,68 Euro pro Kind und Monat.
Freibeträge wie das Pendlerpauschale senken dagegen nicht die Steuer selbst, sondern
vorher die Bemessungsgrundlage.

## Urlaubs- und Weihnachtsgeld und die Extrazeilen

Zweimal im Jahr sieht der Lohnzettel anders aus. Urlaubs- und Weihnachtsgeld heißen
Sonderzahlungen und werden günstiger behandelt: Die Sozialversicherung beträgt im
Beispiel 17,07 Prozent, weil Arbeiterkammerumlage und Wohnbauförderungsbeitrag wegfallen,
und die Lohnsteuer nur 6 Prozent, wobei insgesamt 620 Euro im Jahr steuerfrei bleiben.
Vom Urlaubsgeld von 3.000 Euro bleiben deshalb 2.375,83 Euro netto, vom Weihnachtsgeld
2.338,63 Euro, also deutlich mehr als vom Monatsgehalt. Warum das so ist, erklärt
die Seite über das [Urlaubs- und Weihnachtsgeld](https://www.finanzgeier.at/arbeit/urlaubsgeld-weihnachtsgeld/).

![Was von je 3.000 Euro brutto netto bleibt: Monatsgehalt 2.174,08 Euro, Urlaubsgeld
2.375,83 Euro, Weihnachtsgeld 2.338,63 Euro. Dazu Extrazeilen: E-Card-Gebühr 26,85
Euro im November 2026, Betriebsratsumlage und Gewerkschaftsbeitrag als persönliche
Abzüge, Sachbezug für ein Firmenauto erhöht das Brutto ohne Geld.](https://www.finanzgeier.
at/wp-content/uploads/2026/10/lohnzettel-grafik5_sonderzahlungen.png "Lohnzettel
lesen: was dir vom Gehalt abgezogen wird und wofür 5")

Dazu kommen Zeilen, die nicht jeden Monat oder nicht bei jedem auftauchen. Im November
wird die E-Card-Gebühr für das nächste Jahr abgezogen, 2026 sind das 26,85 Euro.
Gibt es einen Betriebsrat, wird oft eine Betriebsratsumlage einbehalten, Gewerkschaftsmitglieder
können ihren Beitrag direkt abziehen lassen, und der Gewerkschaftsbeitrag senkt 
dann sofort die Lohnsteuer. Ein Firmenauto zur privaten Nutzung erscheint als Sachbezug:
Du bekommst dafür kein Geld, aber der Wert wird zum Brutto gezählt und versteuert.
Bei [Schulden](https://www.finanzgeier.at/kredit/schulden-abbauen/) kann eine Lohnpfändung
auf dem Lohnzettel stehen, dann bleibt dir zumindest das Existenzminimum. Überstunden
haben eigene Zeilen, ihre Zuschläge sind bis zu einer Grenze steuerfrei.

## Was dein Arbeitgeber zusätzlich zahlt und wofür die Abzüge sind

Was du auf dem Lohnzettel siehst, ist nur ein Teil. Der Arbeitgeber zahlt im Beispiel
noch 629,40 Euro eigenen Sozialversicherungsbeitrag, 45,90 Euro an die Mitarbeitervorsorgekasse,
111 Euro Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds, 9,90 Euro Zuschlag
dazu und 90 Euro Kommunalsteuer an die Gemeinde. Ein Monat der Angestellten kostet
die Firma also 3.886,20 Euro, bei ihr kommen 2.174,08 Euro an, das sind 56 Prozent.

![Was ein Monat wirklich kostet: Die Arbeitgeberkosten von 3.886,20 Euro teilen 
sich in Netto 2.174,08 Euro (56 Prozent), Lohnsteuer 283,82 Euro, Sozialversicherung
des Arbeitnehmers 542,10 Euro und Arbeitgeberabgaben 886,20 Euro. Die Abzüge finanzieren
Pension, Arzt und Spital, Arbeitslosengeld, Wohnbau sowie Schulen und Straßen.](
https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/lohnzettel-grafik6_arbeitgeber.
png "Lohnzettel lesen: was dir vom Gehalt abgezogen wird und wofür 6")

Das klingt nach viel, und über die Höhe der Abzüge kann man streiten. Gesetze, Kollektivverträge
und das Sozialsystem sind aber soziale Errungenschaften, die Geld kosten, und irgendwer
muss sie finanzieren. Indirekt hat man auch etwas davon: Aus den Beiträgen kommen
die spätere [Pension](https://www.finanzgeier.at/arbeit/pensionssystem/), der Arztbesuch
und das Spital, das Krankengeld bei langer Krankheit, das [Arbeitslosengeld](https://www.finanzgeier.at/arbeit/arbeitslosengeld/),
die Beratung bei der Arbeiterkammer und die Familienbeihilfe, aus der Lohnsteuer
Schulen, Straßen und Polizei. Wer die Abzüge kennt, sieht sie nicht nur als Verlust,
sondern weiß, was er dafür bekommt, und kann besser abschätzen, wo er selbst vorsorgen
muss.

## Jahreslohnzettel L16 in FinanzOnline und deine Kontrolle

Bis Ende Februar schickt der Arbeitgeber den Jahreslohnzettel des Vorjahres elektronisch
an das Finanzamt, auch wenn du im Laufe des Jahres ausgeschieden bist. Darauf stehen
alle Bezüge, Sozialversicherungsbeiträge, die einbehaltene Lohnsteuer, Sonderzahlungen
und berücksichtigte Freibeträge. Um ihn anzusehen, reicht es, für den Lohnzettel
FinanzOnline zu öffnen und im Steuerakt nachzusehen, mehr zum Zugang auf der Seite
über [FinanzOnline und ID Austria](https://www.finanzgeier.at/steuern/finanzonline-id-austria/).
Auf Wunsch bekommst du auch vom Arbeitgeber eine Kopie. Der Jahreslohnzettel ist
die Grundlage für die [Arbeitnehmerveranlagung](https://www.finanzgeier.at/steuern/arbeitnehmerveranlagung/),
bei der oft Geld zurückkommt. Im Beispiel sind es rund 69 Euro, weil ein Zuschlag
zum Verkehrsabsetzbetrag erst dort berücksichtigt wird, mit Pendlerpauschale, Werbungskosten
oder Spenden oft mehr.

![Jahreslohnzettel und Kontrolle: Bis Ende Februar schickt der Arbeitgeber den Lohnzettel
L16 ans Finanzamt, in FinanzOnline ist er im Steuerakt zu sehen, mit der Arbeitnehmerveranlagung
holt man Geld zurück. Jeden Monat prüfen: Stunden und Überstunden, Zulagen und Prämien,
Einstufung im Kollektivvertrag, Fehler schriftlich melden; die Fristen sind oft 
nur 3 bis 6 Monate.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/lohnzettel-
grafik7_jahreslohnzettel.png "Lohnzettel lesen: was dir vom Gehalt abgezogen wird
und wofür 7")

Fehler auf dem Lohnzettel passieren, etwa eine falsche Einstufung im [Kollektivvertrag](https://www.finanzgeier.at/arbeit/kollektivvertrag/),
vergessene Überstunden oder Zulagen. Viele Kollektivverträge haben kurze Verfallsfristen
von oft nur drei bis sechs Monaten, danach ist ein Anspruch verloren. Deshalb lohnt
es sich, den Lohnzettel jeden Monat anzusehen und nicht nur einmal im Jahr. Wer 
das regelmäßig macht, bekommt ein Gefühl für die Zahlen und merkt sofort, wenn etwas
nicht stimmt. Jede Lage ist anders, bei Fragen helfen die Lohnverrechnung, der Betriebsrat
und die Arbeiterkammer.

**Der Rat zum Schluss:** Nimm dir einmal Zeit und geh deinen Gehaltszettel Zeile
für Zeile mit dieser Lohnzettel-Erklärung durch, kontrolliere danach jeden Monat
Stunden, Zulagen und Einstufung, melde Fehler schriftlich und sofort, und hol dir
mit der Arbeitnehmerveranlagung zurück, was dir zusteht.

**Quellen:** Arbeiterkammer Wien: [Meine Lohnabrechnung 2026](https://wien.arbeiterkammer.at/service/broschueren/Arbeitsrecht/AK_Meine-Lohnabrechnung_2026_A5_web.pdf);
Arbeiterkammer: [Lohnabrechnung](https://www.arbeiterkammer.at/lohnabrechnung); 
Arbeiterkammer Steiermark: [Verfall und Verjährung im Arbeitsrecht](https://stmk.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/arbeitsvertraege/Besser_frueher-_als_spaeter-_Verfall_und_Verjaehrung_im_A.html);
WKO: [Der Lohnzettel (Formular L16)](https://www.wko.at/lohnverrechnung/lohnzettel-formular-l16);
Unternehmensserviceportal: [Übermittlung der Jahreslohnzettel an das Finanzamt](https://www.usp.gv.at/themen/mitarbeiter-und-gesundheit/entgelt/uebermittlung-der-jahreslohnzettel-an-das-finanzamt.html);
BMF: [Steuertarif und Steuerabsetzbeträge](https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/arbeitnehmerveranlagung/steuertarif-steuerabsetzbetraege/steuertarif-steuerabsetzbetraege.html).
Rechenbeispiel mit dem [Brutto-Netto-Rechner](https://www.finanzgeier.at/rechner/brutto-netto-rechner/)
von finanzgeier.at (Rechenwerte 2026). Stand: Oktober 2026.

[⌊Illustration: Notizblock mit Balkendiagramm, Taschenrechner, Stift und Kaffeetasse,
dazu der Schriftzug Haushaltsbudget⌉⌊Illustration: Notizblock mit Balkendiagramm,
Taschenrechner, Stift und Kaffeetasse, dazu der Schriftzug Haushaltsbudget⌉[

**Weiterlesen:** Von 3.000 Euro brutto bleiben im Beispiel 2.174,08 Euro netto, 
und mit diesem Betrag planst du deinen Monat. Wie du ihn sinnvoll einteilst, zeigt
ein [Haushaltsbudget](https://www.finanzgeier.at/konto/haushaltsbudget/). Dort steht,
wofür es gut ist und wie du es aufstellst.

**Hinweis:** Diese Seite gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Steuer-
oder Rechtsberatung. Die Werte gelten für 2026 und ändern sich jedes Jahr; dein 
Lohnzettel hängt von Kollektivvertrag, Bundesland und persönlichen Freibeträgen 
ab. Bei Fragen helfen die Lohnverrechnung deines Arbeitgebers, die Arbeiterkammer
oder eine Steuerberatung. Das Rechenbeispiel verwendet Beispielwerte.
