# Brutto und Netto: Was vom Gehalt wirklich bleibt

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- Published: 2026-10-13T18:10:38+02:00
- Author: finanzgeier

Zuletzt aktualisiert: 13.10.2026

Von 3.000 Euro brutto im Monat kommen bei einer Angestellten in Niederösterreich
2.174 Euro auf dem Konto an. Über das ganze Jahr gerechnet, mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld,
bleiben von 42.000 Euro brutto rund 30.800 Euro, also etwa 73 Prozent. Die übrigen
27 Prozent gehen an die Sozialversicherung und an das Finanzamt, bevor du das Geld
überhaupt siehst. Diese Seite erklärt, was zwischen Brutto und Netto passiert, warum
die Abzüge bei höherem Gehalt stärker steigen und wie du dein eigenes Netto nachrechnest.

Weil es um steuerliche Fragen geht, gleich vorweg: Diese Seite gibt nur einen groben
Überblick. Für deinen eigenen Fall hol dir fachliche Hilfe, zum Beispiel bei der
Arbeiterkammer, beim Finanzamt oder bei einer Steuerberatung.

## Inhalt

 * [Warum du Brutto und Netto verstehen solltest](https://www.finanzgeier.at/arbeit/brutto-netto/#warum-du-brutto-und-netto-verstehen-solltest)
 * [Die Sozialversicherung: der erste Abzug](https://www.finanzgeier.at/arbeit/brutto-netto/#die-sozialversicherung-der-erste-abzug)
 * [Die Lohnsteuer: der zweite Abzug](https://www.finanzgeier.at/arbeit/brutto-netto/#die-lohnsteuer-der-zweite-abzug)
 * [Urlaubs- und Weihnachtsgeld: warum der 13. und 14. mehr bringen](https://www.finanzgeier.at/arbeit/brutto-netto/#urlaubs-und-weihnachtsgeld-warum-der-13-und-14-mehr-bringen)
 * [Was dein Netto sonst noch verändert](https://www.finanzgeier.at/arbeit/brutto-netto/#was-dein-netto-sonst-noch-verändert)
 * [Was der Arbeitgeber zusätzlich zahlt](https://www.finanzgeier.at/arbeit/brutto-netto/#was-der-arbeitgeber-zusätzlich-zahlt)
 * [Rechenbeispiel für das Steuerjahr 2026](https://www.finanzgeier.at/arbeit/brutto-netto/#rechenbeispiel-für-das-steuerjahr-2026)

## Warum du Brutto und Netto verstehen solltest

Brutto ist das Gehalt, das im Dienstvertrag steht und über das verhandelt wird. 
Netto ist das, was nach allen Abzügen tatsächlich überwiesen wird. Als Angestellter
musst du dich um die Abzüge nicht selbst kümmern: Der Arbeitgeber rechnet sie aus,
behält sie ein und zahlt sie an die Österreichische Gesundheitskasse und an das 
Finanzamt weiter. Das ist bequem, aber genau deshalb wissen viele nicht, wofür ein
gutes Viertel ihres Gehalts verwendet wird.

![Schaubild vom Bruttogehalt aufs Konto: Der Arbeitgeber zahlt das Brutto, zuerst
geht die Sozialversicherung ab, dann die Lohnsteuer an das Finanzamt, der Rest kommt
netto auf das Konto.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/brutto-
netto-grafik1_geldfluss.png "Brutto und Netto: Was vom Gehalt wirklich bleibt 1")

Dazu eine klare Meinung: Auch wenn du selbst nichts abführen musst, solltest du 
wissen, worum es geht. Für die meisten Menschen ist Geld der wichtigste Grund, überhaupt
arbeiten zu gehen. Wer dafür jeden Tag acht Stunden aufwendet, soll auch verstehen,
wie viel davon wirklich bei ihm ankommt und warum. Das hilft bei jeder Gehaltsverhandlung,
beim Vergleich von zwei Jobangeboten und spätestens dann, wenn eine Gehaltserhöhung
am Konto viel kleiner ausfällt als erwartet.

Zwischen Brutto und Netto stehen zwei große Abzüge: zuerst die Sozialversicherung,
dann die Lohnsteuer. Die Reihenfolge ist wichtig, denn die Lohnsteuer wird nur vom
Betrag berechnet, der nach der Sozialversicherung übrig bleibt.

## Die Sozialversicherung: der erste Abzug

Die Sozialversicherung ist ein fester Prozentsatz vom Bruttogehalt. Sie setzt sich
aus mehreren Teilen zusammen: Den größten Anteil hat die Pensionsversicherung, dann
kommen die Krankenversicherung, die Arbeitslosenversicherung und zwei kleine Beiträge
für die Arbeiterkammer und die Wohnbauförderung. Zusammen sind das bei einem durchschnittlichen
Gehalt knapp ein Fünftel des Bruttos. Was das Jahr für Jahr genau ist, steht im 
Rechenbeispiel weiter unten.

![Ring mit den Teilen der Sozialversicherung im Größenverhältnis: Pensionsversicherung
als größter Teil, dann Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung sowie Arbeiterkammer
und Wohnbauförderung.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/brutto-
netto-grafik2_sozialversicherung.png "Brutto und Netto: Was vom Gehalt wirklich 
bleibt 2")

Für dieses Geld bekommst du etwas zurück, auch wenn es sich am Monatsende nicht 
so anfühlt: Jeder Euro für die Pensionsversicherung wird auf deinem [Pensionskonto](https://www.finanzgeier.at/arbeit/pensionskonto/)
gutgeschrieben, die Krankenversicherung zahlt Arzt, Spital und Medikamente, und 
die Arbeitslosenversicherung zahlt das Arbeitslosengeld, falls du deine Stelle verlierst.

Zwei Besonderheiten verändern den Abzug: Bei niedrigen Gehältern fällt die Arbeitslosenversicherung
kleiner aus oder ganz weg, damit vom wenigen Geld mehr bleibt. Und nach oben gibt
es eine Grenze, die Höchstbeitragsgrundlage: Für den Teil des Gehalts, der darüber
liegt, zahlst du keine Sozialversicherung mehr. Deshalb sinkt der Anteil der Sozialversicherung
bei sehr hohen Gehältern wieder.

## Die Lohnsteuer: der zweite Abzug

Die Lohnsteuer ist die Einkommensteuer für Angestellte, die der Arbeitgeber jeden
Monat gleich einbehält. Berechnet wird sie vom Bruttogehalt minus Sozialversicherung.
Diesen Betrag rechnet der Arbeitgeber auf ein Jahr hoch und wendet den Steuertarif
an. Der Tarif ist ein Stufentarif: Ein Grundbetrag bleibt steuerfrei, für jeden 
Euro darüber gelten Stufen mit 20, 30, 40, 48, 50 und 55 Prozent.

![Stufentarif der Lohnsteuer mit den Stufen 0, 20, 30, 40, 48, 50 und 55 Prozent.
Ein Einkommen, das in der 30-Prozent-Stufe endet, wird nur in den unteren Stufen
besteuert, die höheren Stufen bleiben leer.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/
uploads/2026/10/brutto-netto-grafik3_stufentarif.png "Brutto und Netto: Was vom 
Gehalt wirklich bleibt 3")

Wichtig ist, wie die Stufen wirken: Jeder Prozentsatz gilt nur für den Teil des 
Einkommens, der in seiner Stufe liegt, nicht für das ganze Gehalt. Wer in die 30-
Prozent-Stufe kommt, zahlt 30 Prozent also nur auf die Euro oberhalb der Grenze,
alles darunter bleibt bei 0 und 20 Prozent. Eine Gehaltserhöhung kann deshalb nie
dazu führen, dass netto weniger übrig bleibt. Sie bringt aber netto weniger, als
die Bruttozahl verspricht, und darum steigen die Abzüge bei höheren Gehältern stärker:
Bei 2.000 Euro brutto bleiben übers Jahr rund 81 Prozent, bei 4.500 Euro nur noch
rund 68 Prozent. Wie die Stufengrenzen jedes Jahr an die Inflation angepasst werden,
erklärt die Seite zur [kalten Progression](https://www.finanzgeier.at/steuern/kalte-progression/).

Von der berechneten Steuer werden zuletzt die Absetzbeträge abgezogen. Das sind 
fixe Beträge, die die Steuer direkt verringern. Jeder Angestellte bekommt automatisch
den Verkehrsabsetzbetrag, der die Kosten für den Weg zur Arbeit grob abgelten soll.
Außerdem zieht der Arbeitgeber eine kleine Pauschale für berufliche Ausgaben ab,
die Werbungskostenpauschale.

## Urlaubs- und Weihnachtsgeld: warum der 13. und 14. mehr bringen

In Österreich bekommen die meisten Angestellten zusätzlich zu den zwölf Monatsgehältern
ein Urlaubs- und ein Weihnachtsgeld, meist in Höhe eines Monatsgehalts. Das steht
nicht im Gesetz, sondern im [Kollektivvertrag](https://www.finanzgeier.at/arbeit/kollektivvertrag/),
gilt aber für fast alle Branchen. Diese beiden Zahlungen heißen Sonderzahlungen 
und werden anders behandelt als das laufende Gehalt.

![14 Säulen für 12 Monatsgehälter sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Beim laufenden
Gehalt gilt der Stufentarif, bei den beiden Sonderzahlungen 6 Prozent, deshalb ist
dort der Nettoanteil größer.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/
10/brutto-netto-grafik4_vierzehn_gehaelter.png "Brutto und Netto: Was vom Gehalt
wirklich bleibt 4")

Bei der Sozialversicherung ist der Abzug etwas kleiner, weil die Beiträge für die
Arbeiterkammer und die Wohnbauförderung wegfallen. Der große Unterschied liegt aber
bei der Lohnsteuer: Ein kleiner Teil der Sonderzahlungen bleibt steuerfrei, der 
Rest wird mit festen 6 Prozent besteuert, unabhängig davon, wie hoch das Gehalt 
ist. Das gilt, solange die Sonderzahlungen nicht mehr als ein Sechstel der laufenden
Bezüge im Jahr ausmachen, das sogenannte Jahressechstel. Mit zwei Sonderzahlungen
in Höhe eines Monatsgehalts bleibst du genau in diesem Rahmen.

Das Ergebnis siehst du am Lohnzettel: Vom 13. und 14. Gehalt bleibt netto deutlich
mehr als von einem normalen Monatsgehalt. Wer sein Jahreseinkommen vergleicht, muss
deshalb immer mit 14 Gehältern rechnen, nicht mit 12.

## Was dein Netto sonst noch verändert

Das Rechenbeispiel auf dieser Seite ist ein einfacher Fall: Angestellt, Vollzeit,
keine Kinder, kein weiter Arbeitsweg. Jede Lage ist anders, und einige Umstände 
verändern das Netto spürbar.

![Was das Netto verändert: weiter Arbeitsweg mit Pendlerpauschale und Familienbonus
Plus für Kinder sowie der Absetzbetrag für Alleinverdiener und Alleinerzieher bringen
mehr netto, ein privat genutztes Firmenauto bringt weniger netto, Teilzeit bringt
weniger brutto, aber einen höheren Nettoanteil.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/
uploads/2026/10/brutto-netto-grafik5_netto_veraendern.png "Brutto und Netto: Was
vom Gehalt wirklich bleibt 5")

Wer einen weiten oder schlecht erreichbaren Arbeitsweg hat, kann die [Pendlerpauschale](https://www.finanzgeier.at/steuern/pendlerpauschale/)
und den Pendlereuro beantragen. Für Kinder gibt es den Familienbonus Plus, der die
Lohnsteuer um einen festen Betrag pro Kind senkt. Alleinverdiener und Alleinerzieher
bekommen einen eigenen Absetzbetrag. In die andere Richtung wirkt ein Sachbezug,
zum Beispiel ein Firmenauto, das du auch privat fahren darfst: Er erhöht die Bemessungsgrundlage
und damit die Abzüge, obwohl du dafür kein zusätzliches Geld bekommst. Und bei [Teilzeit](https://www.finanzgeier.at/arbeit/teilzeit/)
sinkt das Netto weniger stark als das Brutto, weil ein größerer Teil des Gehalts
in den niedrigen Steuerstufen bleibt.

Vieles davon kann der Arbeitgeber schon laufend berücksichtigen, wenn du es ihm 
meldest. Was im Lauf des Jahres nicht berücksichtigt wurde, holst du dir mit der
[Arbeitnehmerveranlagung](https://www.finanzgeier.at/steuern/arbeitnehmerveranlagung/)
im Folgejahr zurück.

## Was der Arbeitgeber zusätzlich zahlt

Das Bruttogehalt ist nicht das, was dein Arbeitsplatz den Arbeitgeber kostet. Zusätzlich
zahlt er eigene Beiträge zur Sozialversicherung, Beiträge in deine Mitarbeitervorsorgekasse
für die Abfertigung, den Dienstgeberbeitrag für den Familienlastenausgleichsfonds,
aus dem unter anderem die Familienbeihilfe bezahlt wird, und eine Abgabe an die 
Gemeinde, die Kommunalsteuer. Diese Kosten heißen Lohnnebenkosten und machen bei
einem durchschnittlichen Gehalt noch einmal knapp 30 Prozent des Bruttos aus.

![Was eine Stelle den Arbeitgeber kostet: ein Balken aus Netto, Abzügen vom Brutto
und Lohnnebenkosten. Zu den Lohnnebenkosten gehören eigene Sozialversicherungsbeiträge,
Beiträge zur Mitarbeitervorsorgekasse, der Dienstgeberbeitrag und die Kommunalsteuer.](
https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/brutto-netto-grafik6_arbeitgeberkosten.
png "Brutto und Netto: Was vom Gehalt wirklich bleibt 6")

Das erklärt, warum zwischen den Kosten des Arbeitgebers und deinem Netto ein großer
Abstand liegt: Im Rechenbeispiel kostet die Stelle den Arbeitgeber im Jahr rund 
54.200 Euro, bei der Angestellten kommen rund 30.800 Euro an. Das ist kein Grund
zum Ärger, aber ein Grund, die Zahlen zu kennen, denn mit dem Geld wird ein großer
Teil der Pension, des Gesundheitssystems und der Familienleistungen bezahlt.

## Rechenbeispiel für das Steuerjahr 2026

Beispielwerte: Angestellte in Niederösterreich, 3.000 Euro brutto im Monat, 14 Gehälter,
keine Kinder, keine Pendlerpauschale, kein Sachbezug. Rechne dein eigenes Gehalt
mit dem [Brutto-Netto-Rechner](https://www.finanzgeier.at/rechner/brutto-netto-rechner/)
durch; die Beispielwerte stimmen mit dem Rechner des Finanzministeriums überein.

![Rechenbeispiel 2026 für 3.000 Euro brutto im Monat, Angestellte in Niederösterreich:
minus 542,10 Euro Sozialversicherung, minus 283,82 Euro Lohnsteuer, ergibt 2.174,08
Euro netto.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/2026/10/brutto-netto-
grafik7_rechenbeispiel_monat.png "Brutto und Netto: Was vom Gehalt wirklich bleibt
7")

 1. **Sozialversicherung:** 18,07 Prozent von 3.000 Euro sind 542,10 Euro. In Wien 
    sind es seit 2026 wegen eines höheren Wohnbauförderungsbeitrags 18,32 Prozent, 
    also 549,60 Euro. Bis 2.225 Euro brutto im Monat fällt keine Arbeitslosenversicherung
    an, darüber steigt sie stufenweise auf 2,95 Prozent ab 2.630 Euro. Die Höchstbeitragsgrundlage
    liegt bei 6.930 Euro im Monat.
 2. **Bemessungsgrundlage für die Lohnsteuer:** 3.000 minus 542,10 sind 2.457,90 Euro
    im Monat, aufs Jahr hochgerechnet 29.494,80 Euro. Davon geht die Werbungskostenpauschale
    von 132 Euro ab, es bleiben 29.362,80 Euro.
 3. **Steuer nach dem Tarif 2026:** Bis 13.539 Euro 0 Prozent. Von 13.539 bis 21.992
    Euro 20 Prozent, das sind 1.690,60 Euro. Für den Rest bis 29.362,80 Euro, also 
    7.370,80 Euro, 30 Prozent, das sind 2.211,24 Euro. Zusammen 3.901,84 Euro. Weitere
    Stufen: 40 Prozent bis 70.365 Euro, 48 Prozent bis 104.859 Euro, 50 Prozent bis
    1 Million Euro, 55 Prozent darüber.
 4. **Absetzbetrag:** Minus Verkehrsabsetzbetrag 496 Euro ergibt 3.405,84 Euro Lohnsteuer
    im Jahr, also 283,82 Euro im Monat.
 5. **Netto im Monat:** 3.000 minus 542,10 minus 283,82 sind 2.174,08 Euro.
 6. **Sonderzahlungen:** Sozialversicherung 17,07 Prozent, also 512,10 Euro je Sonderzahlung.
    Lohnsteuer 6 Prozent nach einem Freibetrag von 620 Euro im Jahr: 112,07 Euro beim
    13. und 149,27 Euro beim 14. Gehalt. Netto bleiben 2.375,83 und 2.338,63 Euro.
 7. **Jahr:** 42.000 Euro brutto, 7.529,40 Euro Sozialversicherung, 3.667,18 Euro Lohnsteuer,
    30.803,42 Euro netto, das sind 73,3 Prozent.

Zum Vergleich mit denselben Annahmen: Bei 2.000 Euro brutto im Monat bleiben im 
Jahr 22.793,40 Euro netto, das sind 81,4 Prozent. Bei 4.500 Euro brutto sind es 
42.700,04 Euro, das sind 67,8 Prozent. Der Arbeitgeber zahlt für die Stelle mit 
3.000 Euro brutto im Jahr 54.238,20 Euro.

![Wie viel vom Jahresbrutto 2026 bleibt: bei 2.000 Euro brutto im Monat 81,4 Prozent
oder 22.793 Euro netto, bei 3.000 Euro 73,3 Prozent oder 30.803 Euro, bei 4.500 
Euro 67,8 Prozent oder 42.700 Euro.](https://www.finanzgeier.at/wp-content/uploads/
2026/10/brutto-netto-grafik8_nettoanteil.png "Brutto und Netto: Was vom Gehalt wirklich
bleibt 8")

**Der Rat zum Schluss:** Rechne dein eigenes Gehalt einmal mit dem [Brutto-Netto-Rechner](https://www.finanzgeier.at/rechner/brutto-netto-rechner/)
nach und vergleiche das Ergebnis mit deinem Lohnzettel. Liegen die Zahlen weit auseinander,
frag in der Personalabteilung nach. Und wenn du ein Jobangebot bekommst, vergleiche
immer das Jahresnetto mit 14 Gehältern, nicht nur das Monatsbrutto.

**Quellen:** BMF: [Brutto-Netto-Rechner](https://onlinerechner.haude.at/BMF-Brutto-Netto-Rechner/),
[Steuertarif und Steuerabsetzbeträge](https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/arbeitnehmerveranlagung/steuertarif-steuerabsetzbetraege/steuertarif-steuerabsetzbetraege.html);
ÖAAB: [Aktuelle Werte 2026](https://static.oeaab.com/278/download/service/aktuellewerte2026.pdf)(
Beitragssätze und Höchstbeitragsgrundlage); RIS: [Einkommensteuergesetz 1988](https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10004570)(
sonstige Bezüge). Stand: Oktober 2026.

[⌊Eine Hand hält eine mintgrüne Versicherungskarte mit Chip, Kontaktlos-Symbol und
Fotofeld, im Hintergrund ein Rettungswagen, oben das Wort Sozialversicherung⌉⌊Eine
Hand hält eine mintgrüne Versicherungskarte mit Chip, Kontaktlos-Symbol und Fotofeld,
im Hintergrund ein Rettungswagen, oben das Wort Sozialversicherung⌉[

**Weiterlesen:** Von 3.000 Euro brutto gehen im Rechenbeispiel 542,10 Euro an die
Sozialversicherung, deutlich mehr als die 283,82 Euro Lohnsteuer. Woraus sich dieser
Betrag zusammensetzt, zeigt die Seite über die [Sozialversicherungsbeiträge](https://www.finanzgeier.at/arbeit/sozialversicherungsbeitraege/).
Dort steht, wofür das Geld verwendet wird und an welche Kasse es geht.

**Hinweis:** Diese Seite gibt nur einen groben Überblick über die Berechnung von
Brutto und Netto und ersetzt keine Steuer- oder Lohnverrechnungsberatung. Jede Lage
ist anders: Bei Fragen zu deinem Fall hol dir fachliche Hilfe, zum Beispiel bei 
der Arbeiterkammer, beim Finanzamt oder bei einer Steuerberatung. Die Rechenbeispiele
sind Beispielwerte.
